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Vimeo / Venite Austria’s videos

Planet Jupiter - Sun - frate vento (Cantico delle Creature) (Mi, 22 Nov 2017)
The Planet JUPITER-Melody (Cantico delle Creature) in reflection to "☴ 巽 Sun / The Gentle (The Penetrating, Wind)" for Pipa 琵琶 and Viola and "frate vento - brother wind - 風弟兄" (Choir) composed by Gerald Spitzner Cast: Venite Austria Tags: Cantico delle Creature
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Planet Mars - Chên (Cantico delle Creature) (Mi, 22 Nov 2017)
The Planet MARS-Melody (Cantico delle Creature 5c) in reflection to "☳ Chên 震 - Thunder / the arousing" for Pipa 琵琶 and Viola composed by Gerald Spitzner Cast: Venite Austria Tags: Cantico delle Creature
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dancing music flower (2min) - 2017-11-16 (Mi, 22 Nov 2017)
Violin and Piano Cast: Venite Austria Tags: flower
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Music flower moment (4 min) (Sa, 04 Nov 2017)
Violin: Renate Spitzner Piano: Gerald Spitzner Video: Gerald Spitzner Cast: Venite Austria Tags: flower, music, Violn-Piano, Piano and Violin
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Lunar Moments (1min 42) - 2017-10-04 (Sa, 04 Nov 2017)
Video: 'Lunar moments' by Gerald Spitzner music: (2) from '8 Soli for Pipa 琵琶 and Viola' (of Cantico delle Creature) composed by Gerald Spitzner Viola: Gerald Spitzner A Venite Austria Project (2016 /2017) Cast: Venite Austria Tags: Canticle of Creation, Pipa, 琵琶, Cantiv, moon, Cantico delle Creature and Pipa solo
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Moments of light (4min) - 2017-10-21 (Sa, 04 Nov 2017)
Cast: Venite Austria Tags: art, Violin - Piano, poetic, video, music, violin and piano
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Mystic Creation (3min) - 2017-10-16 (Di, 17 Okt 2017)
Artwork: music: Violin: Prof. Renate Spitzner Viola: Gerald Spitzner Video: Gerald Spitzner Cast: Venite Austria Tags: short video, Mystic Creation, Art, music+video art, Violin, Viola, Violin-Viola and music
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Impression flower in the rain (40 sec) - 2017-09-21 (Fr, 22 Sep 2017)
Cast: Venite Austria Tags: flower, Impression and rain
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Impression of Hope (32 sec) - 2017-09-20 (Do, 21 Sep 2017)
Cast: Venite Austria Tags: Impression and Hope
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Flower Impression (32 sec) - 2017-09-19 (Di, 19 Sep 2017)
Cast: Venite Austria Tags: flower impression, impression and flower
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Nature Impression - 2017-09-16 (24 sek) (Mo, 18 Sep 2017)
Cast: Venite Austria Tags: Nature Impression
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Evening Impression (30 sek) 2017-09-10 (Mo, 18 Sep 2017)
Cast: Venite Austria Tags: Evening Impression
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Evening Impression 2017-09-09 (30 seconds) (Mo, 18 Sep 2017)
Cast: Venite Austria Tags: Evening Impression
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Impressions (18 sec) - 2017-09-07 (Mo, 18 Sep 2017)
Cast: Venite Austria Tags: Impressions
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Organsolo 'Ströhme' (Mo, 12 Jun 2017)
Cast: Venite Austria
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Music dialogue 8 (Di, 30 Mai 2017)
Artwork: music: Violin: Renate Spitzner | Viola: Gerald Spitzner Photos+ Video: Gerald Spitzner 2017-05-28 Cast: Venite Austria Tags: flowers, Video, music, Art and Photos
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Mains protectrices - Schützende Hände (Protecting Hands) (Sa, 20 Mai 2017)
Violin solo 'Mains protectrices - Schützende Hände' (Protecting Hands) music: Violin solo: Renate Spitzner | photo+video: Gerald Spitzner 2017-05-20 Cast: Venite Austria
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Hope - Espoir - Hoffnung (So, 14 Mai 2017)
Pianosolo: 'Hope - Espoir - Hoffnung' Dedication to all victims of slavery (10.5. - Remembering Day in France (Europe), "Abolissement de l'esclavage" - End of Slayery Artwork: music: Pianosolo: Gerald Spitzner photo+video: Gerald Spitzner 2017-05-12 Cast: Venite Austria Tags: Pianosolo, Art, Photos and Gerald Spitzner
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Music dialogue 7 (Mi, 10 Mai 2017)
'Music dialogue 7' - Dedication to Henri Dunant(Founder of the Red Cross) Violin: Renate Spitzner Viola: Gerald Spitzner Photos+Video: Gerald Spitzner Cast: Venite Austria Tags: flowers, Art, music, Violin-Viola and photos
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l'intelligence des fleurs (So, 07 Mai 2017)
'l'intelligence des fleurs', dedication to Maurice Maeterlinck (29 August 1862 – 6 May 1949) Violin: Renate Spitzner | Viola: Gerald Spitzner | Photos+Video: Gerald Spitzner Cast: Venite Austria Tags: Maurice Maeterlinck, flowers, Art, music, Violin-Viola and photos
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Music dialogue 4 (Sa, 06 Mai 2017)
Cast: Venite Austria Tags: Art, music, Violin-Viola and flowers
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Music dialogue 3 (Sa, 06 Mai 2017)
Cast: Venite Austria Tags: Art, music, flowers and Violin-Viola
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Music dialogue 2 (Fr, 21 Apr 2017)
Violin: Renate Spitzner - Viola: Gerald Spitzner Photos+Video: Gerald Spitzner 2017-04-18 Cast: Venite Austria Tags: music, art, Violin, flowers, Viola and Violn-Viola
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Music Dialogue (Di, 18 Apr 2017)
'Music Dialogue' Violin: Renate Spitzner Viola: Gerald Spitzner Photos+Video: Gerald Spitzner Cast: Venite Austria Tags: music, Dialogue, Art, Violin, Viola and Flowers
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'Light Impressions' (Mi, 29 Mär 2017)
Violia solo + Photos Cast: Venite Austria Tags: Light, music, Photos and art
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Thema Umweltschutz (environment) - Aktuelles

RSS - Reader is an decentral Internet-Standard:

dt: https://de.wikipedia.org/wiki/RSS

eng: https://de.wikipedia.org/wiki/RSS

(Für den Inhalt sind die jeweiligen Websiten verantwortlich)

SAVE THE ARCTIC:    http://www.savethearctic.org/de-AT/

Grüner Strom aus SOLAR (Stirlingmotor):

e-car - electric car (pure) with SOLAR-ENERGY

AT_Greenpeace Österreich

5 Tipps für einen nachhaltigeren Modekonsum (Fr, 24 Nov 2017)
Es geht nicht nur darum, was wir kaufen, sondern auch wie viel. In Zeiten der Wegwerfgesellschaft und Fast Fashion Mode ist die Verlockung groß, auf Schnäppchenjagd zu gehen. Der Preis dafür ist allerdings größer als gedacht: Umweltverschmutzung, soziale Ausbeutung und Kleidung, die schnell kaputt geht. All das sind gute Gründe dafür, den eigenen Modekonsum zu überdenken. Diese Tipps unterstützen Sie bei einem bewussteren und nachhaltigeren Umgang mit Mode. Legen Sie sich Nadel und Faden zu Aufgrund kleinerer Mängel landen Kleidungsstücke schnell einmal in der Altkleidersammlung. Ein Loch im Socken oder ein fehlender Knopf an Ihrem Hemd können allerdings mit ein paar kleinen Handgriffen repariert werden. Bei YouTube finden Sie gute Anleitungen dazu, wie Sie ganz einfach Löcher stopfen und Knöpfe so annähen, dass sie für alle Ewigkeit halten. Deutschland, Dresden, 26.06.2015, Kleidertausch waehrend der Greenpeace Detox Modenshow im Baerenzwinger in Dresden, © Thomas Victor Kleidung aus zweiter Hand Auf Flohmärkten, in Second Hand-Läden oder bei Kleidertauschparties bekommen Sie qualitative Kleidung zu günstigen Preisen. Anstatt Kleidung von der Stange zu kaufen, finden Sie hier die wahren Schnäppchen. Damit verlängern sie den Lebenszyklus der Kleidung enorm. Das ökologischste Kleidungsstück ist bekanntlich jenes, das nicht produziert werden muss. Wenn neu, dann bitte ökologisch und fair Gerne blendet man beim Kleiderkauf in Billigläden die Tatsache aus, dass das T-Shirt um 5,99 Euro bestimmt nicht unter fairen und ökologisch vertretbaren Bedingungen produziert wurde. Braucht man unbedingt neue Kleidung, lohnt sich daher der tiefere Griff in die Geldbörse. Denn Fakt ist, dass in den Produktionsstätten schlechte Arbeitsbedingungen vorherrschen und viele umweltschädliche Chemikalien eingesetzt werden. Gütesiegel für Textilien können hier als Anhaltspunkt für Umwelt- u. Sozialstandards herangezogen werden. Der Fashion Shopping-Guide von Greenpeace hält zahlreiche Tipps für den umweltfreundlichen Kleiderkauf parat. DIY: Do It yourself Selber nähen und stricken liegt im Trend! Wenn Sie schon einmal einen Pullover gestrickt haben, begreifen Sie den Wert eines Kleidungsstücks erst so richtig. Umso mehr erfreuen Sie Ihre Liebsten, wenn sie Ihnen kuschelige Socken und warme Hauben zum Geburtstag schenken. Inzwischen bieten viele Läden, Volkshochschulen und Designer Workshops an. Und das Internet quillt vor Do-It-Yourself-Anleitungen (DIY) geradezu über. In die Box damit Haben Sie die Nase voll von dem immer selben roten T-Shirt, das Ihnen früher einmal Glück gebracht hat? Suchen Sie sich fünf Teile aus, die Sie gerade nicht mehr anziehen wollen und verstauen Sie diese eine Zeit lang. Wenn Sie die Kleiderbox nach ein paar Monaten wieder hervorkramen, wirken Ihre Kleidungsstücke wie neu. Ein bisschen Abstand wirkt Wunder.
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Die Uhr tickt für Fidschi (Mi, 15 Nov 2017)
Österreich muss dringend seine Verantwortung beim Klimaschutz wahrnehmen. Denn auch unsere Politik und unser Handeln beeinflussen, wie gravierend die Erderhitzung in den kommenden Jahrzehnten sein wird. Darüber hinaus sind wir mitverantwortlich für die Folgen des globalen Temperaturanstiegs in weit entfernte Staaten wie Fidschi. Weltweit ist das aus 300 Inseln bestehende Fidschi als Badeparadies bekannt. Fidschi ist aber auch einer der Inselstaaten im Pazifik, der schon jetzt besonders unter den katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels leidet. Die Böden an der Küste sind völlig versalzen, immer wieder fordern mächtige Zyklone zahlreiche Menschenleben und der überdurchschnittlich rasche Anstieg des Meeresspiegels drängt die Bevölkerung ins Innere der Insel. Und das, obwohl Fidschi kaum zum Ausstoß von Treibhausgasen beigetragen hat. Bonn als Überlebenschance für Fidschi Die Zukunft Fidschis hängt davon ab, ob wir der globalen Erderhitzung und dem damit verbundenen Meeresspiegelanstieg erfolgreich gegensteuern. Daher hat sich der Inselstaat in der Region auch zu einer starken Stimme für den Klimaschutz entwickelt. Fidschi hat als erster Staat weltweit das Pariser Klimaschutzabkommen ratifiziert. Dieses Jahr hat der Staat den Vorsitz bei der UN-Weltklimakonferenz COP 23 - die aus Platzgründen nun in der deutschen Stadt Bonn ausgetragen wird. Das ist das erste Mal, dass ein kleiner Inselstaat die COP leitet. Für Fidschi bedeutet der Vorsitz eine besondere Chance die Interessen der stark von der Erderhitzung bedrohten Regionen und Menschen ins Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit zu rücken. Was können wir in Österreich für die pazifischen Inselstaaten tun? Der kürzlich von der NGO Germanwatch veröffentlichte „Klimaschutz-Index 2018“ zeigt, dass Österreich bei diesem Ranking, das die Klimabilanz von insgesamt 57 Staaten miteinander vergleicht, erneut schlecht abschneidet. Österreich hat mit 49,5 von 100 möglichen Punkten sogar weniger Punkte als im Vorjahr erreicht und landet damit auf dem 35. Platz. Dieses schlechte Ergebnis ist auf den klimapolitischen Stillstand zurückzuführen, den wir in Österreich seit Jahren erleben. Ein gutes Beispiel dafür ist die Entwicklung der klimaschädlichen Treibhausgase im Land. Diese sind laut aktuellen Zahlen 2015 um 3,2 Prozent im Vergleich zu 2014 gestiegen. Greenpeace fordert daher von der zukünftigen Bundesregierung, Klimaschutz höchste Priorität einzuräumen und bereits im Regierungsprogramm konkreten Maßnahmen zu verankern. Hier erfahren Sie, wie Sie selbst in sieben Schritten wirkungsvoll zum Klimaschutz beitragen.
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Bonn: Ein Ziel. Eine Hoffnung. (Di, 14 Nov 2017)
Die UN-Klimakonferenz „COP 23“ ist noch bis Freitag in vollem Gange. Letzte Woche waren auch österreichische Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace bei den Protesten in Bonn für den Schutz des Klimas mit dabei. Hier schildern sie ihre Eindrücke und warum sich der Einsatz für das Klima lohnt. Sophia – Als nette Einstimmung besuchen wir als kleine Gruppe das Greenpeace-Schiff Beluga ll. Dieses ist momentan an der Rheinpromenade vertäut und bietet Besuchern die Möglichkeit einer kostenlosen Schiffsführung. Passend zur COP gibt es in der Ausstellung im Laderaum einen inhaltlichen Schwerpunkt zum Thema Klimawandel und Vertreibung. Nicht zu übersehen ist das große Banner zwischen den beiden Segelmasten mit dem Slogan „Planet Earth First“. Das ist auch das Motto unseres Einsatzes an diesem Wochenende in Bonn.    Leonie – Riesengroße schwarze Luftballons mit der Aufschrift „CO2“ schweben über der Menschenmenge. Hinter uns thront eine Skulptur von Angela Merkel in einer großen Smogwolke über einer Erdkugel. Wir sind auf der „Klima schützen – Kohle stoppen“-Demo in Bonn. So viele Menschen – geschätzt sind es 25.000 – haben sich hier versammelt, dass es nur sehr schleppend vorangeht. Als der Demonstrationszug vor dem Austragungsort der COP 23 eintrifft, bilden die schwarzen Luftballons schließlich den Schriftzug „End Coal!“. Kein Wunder, denn nur wenige Kilometer von Bonn entfernt wird immer noch Braunkohle abgebaut, einer der schmutzigsten und ineffizientesten fossilen Brennstoffe überhaupt. David – Wir sind sehr froh, bei der großen Klima-Demo in Bonn dabei gewesen zu sein. Zudem nehmen wir eine ganze Menge Motivation mit nach Hause. Die Liste an Dingen, die noch zu tun sind um die Folgen des Klimawandels abzumildern, ist unheimlich lange. Ich bin aber überzeugt davon, dass immer mehr Menschen aufwachen und realisieren, dass es noch nicht zu spät ist und dass wir gemeinsam die Chance haben unsere Welt zu einem besseren und gerechteren Ort für Menschen, Tiere und Natur zu machen. 
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Marktcheck 11-2017, Nikolo Sackerl (Mo, 13 Nov 2017)
Anlässlich des bevorstehenden Nikolo-Festes hat der Greenpeace-Marktcheck erneut das Angebot an Schoko-Nikolos in den Supermärkten unter die Lupe genommen. Der Test zeigt: Das Sortiment hat sich deutlich verbessert. Test 11-2017, Nikolo-Sackerl Beurteilt hat Greenpeace, welcher Supermarkt biologisch hergestellte und fair produzierte Schokolade für das Nikolo-Fest im Regal hat. Neben Schoko-Produkten hat der Test auch untersucht, wo weitere Produkte für das Nikolo-Sackerl wie Mandarinen, Erdnüsse und Datteln in Bio-Qualität erhältlich sind.   Die Ergebnisse Greenpeace-Marktcheck 11-2017: Nikolo-Sackerl Zum Ausdrucken einfach auf die Tabelle oben klicken. Die Tabelle zeigt: Testsieger mit der Note „Gut“ wird diesmal Billa. Ein "Gut" erhalten auch Merkur, MPreis und Hofer auf den Plätzen zwei bis vier. Spar, Interspar und Lidl bekommen von Greenpeace ein "Befriedigend". Wenig überzeugend ist das Schoko-Angebot bei PennyMarkt und Unimarkt. Die letzten beiden sind "Genügend" bzw. "Nicht Genügend". Das Abschneiden und Angebot der Supermärkte sowie die Kriterien der Bewertung sind hier nachzulesen: die Ergebnisse im Detail die Kriterien im Detail  Mehr bio und faire Nikolos erhältlich  Seit dem ersten Nikolo-Test im Jahr 2015 hat sich das Sortiment im Regal deutlich gebessert. Heuer bieten bereits sieben von neun Handelsketten einen Schoko-Nikolo an, der fair produziert und biologisch hergestellt ist. „Der Greenpeace-Marktcheck zeigt Wirkung: Heuer sind erstmals bei fast allen Supermärkten faire Bio-Schoko-Nikolos erhältlich“, sagt Nunu Kaller, KonsumentInnensprecherin bei Greenpeace in Österreich. „Schokolade ohne Gütesiegel hat im Nikolo-Sackerl nix verloren.“ Noch vor zwei Jahren war bei keinem der Supermärkte ein fairer Bio-Schoko-Nikolo erhältlich, damals bekam die Mehrheit der Supermärkte von Greenpeace ein „Nicht genügend“. 2016 haben Hofer und Spar nachgebessert und einen „guten“ Schoko-Nikolo angeboten. Bis auf PennyMarkt und Unimarkt haben heuer auch die anderen Handelsketten mit einer Schokofigur nachgezogen die beides kann, nämlich bio und fair sein: - Hofer bietet den Sankt Nikolaus von „Natur aktiv“ an, - Interspar und Spar haben den Niklas „Swiss Confisa“ im Regal und - Billa, Merkur, MPreis und Lidl führen eine Figur von „Riegelein“. Bei Billa und Merkur ist auch eine Schokotafel für das Nikolo-Fest von „BioArt“ erhältlich. Weitere Bio-Produkte im Sackerl Greenpeace hat neben Schokolade auch weitere Produkte bewertet, die sich häufig im Nikolo-Sackerl finden. Wer Mandarinen, Erdnüsse und Datteln in Bio-Qualität anbietet, konnte hier punkten. Bio ist schließlich nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für die Umwelt gut. „Bio-Produkte im Nikolaus-Sackerl schonen unser Klima. Besonders empfehlenswert sind hier Obst und Nüsse, die aus Österreich stammen“, sagt Kaller abschließend.    Nachhaltigkeit am Prüfstand Unter dem Titel „Nachhaltigkeit im Test“ nimmt der Greenpeace-Marktcheck regelmäßig das Sortiment des österreichischen Einzelhandels unter die Lupe. Jeweils zu Monatsanfang wird im Hinblick auf die Erfüllung von nachhaltigen Kriterien ein Ranking der größten Supermarktketten in Österreich veröffentlicht. Infos zu allen Tests unter: greenpeace.at/nachhaltigkeit-im-test
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Schützen wir die Antarktis (Fr, 27 Okt 2017)
Wir Menschen lieben das Meer. Wir verbinden es mit Urlaub, Natur, Wildnis. Unsere Ozeane haben eine gigantische Ausdehnung. So gigantisch, dass wir sie lange für unzerstörbar hielten. Doch nach und nach belehren uns Beobachtungen und Studien eines Schlechteren: Rückten wir den Meeren erst mit Überfischung zu Leibe, folgten Ölbohrungen, Tiefseeabbau von Rohstoffen, Einleitung von Schadstoffen und zuletzt eine wachsende Plastikflut sowie die drohende Versauerung durch den Klimawandel. Jetzt brauchen die Ozeane dringend Hilfe. © Greenpeace / Jiri RezacDie beiden Polbereiche der Erdkugel haben eine Sonderrolle: Einerseits waren sie bislang wegen ihrer Eisschichten weniger stark von manchen Zivilisationsfolgen wie Fischfang oder Ölbohrungen bedroht. Andererseits reagieren sie wegen ihrer klimatischen Bedingungen besonders empfindsam auf Umwelteinflüsse. Ein trauriges Beispiel ging gerade um die Welt: in der Antarktis waren Tausende Pinguinküken gestorben. Aus einer ganzen Kolonie überlebten gerade zwei Küken. Als Grund vermuten Wissenschaftler sehr ungewöhnliche Wetterbedingungen: Regen durchnässte ihre Gefieder, und veränderte Eisbedingungen erschwerten das Jagen.   Wie schützen wir unsere Ozeane für künftige Generationen? Schutzgebiete kreieren wichtige Rückzugsräume für die Lebewesen im Meer und machen die Ozeane widerstandsfähig gegen die verschiedenen Belastungen. Fische und andere Meerestiere bekommen Bereiche, in denen die Populationen sich erholen können, was sich auch positiv auf andere Regionen auswirkt. Daneben kann ein Ozean mit viel gesunder Biomasse durch die Photosynthese der Algen mehr Kohlendioxid aus der Luft aufnehmen und dadurch den Klimawandel verlangsamen. Indirekt helfen Schutzgebiete außerdem, ein Bewusstsein für die Verletzlichkeit der Meere zu bilden.  © Greenpeace / Jorge Gutman Die gute Nachricht: Es bewegt sich etwas. Vor einigen Monaten hat die sogenannte CCAMLR (Eine internationale Kommission für die Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis) ein riesiges Gebiet im antarktischen Rossmeer geschützt. Nun gibt es Pläne für ein weiteres Schutzgebiet, das danebenliegende Wedell-Meer: auf einer Fläche, die 20 Mal so groß ist wie Österreich. Solche Pläne machen Hoffnung. Und sind nötiger denn je. Denn wo Eisdecken schmelzen, steht die Wirtschaft schon in den Startlöchern, um das Meer auszubeuten. Der Antarktis rücken beispielsweise verstärkt Krillfischer zu Leibe. Die kleinen Krebstierchen werden zu Fischmehl für Aquakulturen gehandelt, aber eine Menge Geld steckt auch im Handel mit Omega-3-Fettsäure-Produkten wie Krillöl. Die Krillfischerei ist eine bedenkliche Entwicklung, da Krill am Anfang der Nahrungskette für viele größere Tierarten steht. Das Wedell-Meer zu schützen, ist ein wichtiger und dringender Schritt gegen die drohende Ausbeutung der Antarktis. Wir werden daher die kommenden Monate dafür arbeiten, dass das Schutzgebiet im Wedell-Meer Wirklichkeit wird.   Gastautorin: Agneta Melzer ist studierte Kulturwissenschaftlerin und arbeitet im Bereich Medien und Kommunikation.
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Greenpeace-Langzeittest: Wie realistisch ist das Mindesthaltbarkeitsdatum? (Mo, 23 Okt 2017)
Verschiedene Käsesorten, Joghurt und Eier stapeln sich im Kühlregal. Ein Blick darauf zeigt: Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist schon seit Monaten überschritten. Doch werden die Lebensmittel richtig gelagert, ist das in vielen Fällen kein Problem. Welche Lebensmittel das größte Durchhaltevermögen besitzen, verrät unser Langzeittest. Die Neun-Monats-Bilanz unseres Langzeittests liegt vor. Nun ist auch der Spitzenreiter, ein Naturjoghurt, das bei unserem Test die 6-Monats-Grenze beim Mindesthaltbarkeitsdatum problemlos hinter sich gelassen hat, ausgeschieden. Die Ergebnisse* der letzten neun Monate sind erstaunlich: Das von uns getestet Naturjoghurt war nach 26 Wochen weiterhin unbedenklich verzehrbar. Räuchertofu und Soja-Joghurt haben beide jeweils über 18 Wochen, die Eier immerhin über zehn Wochen länger gehalten. Der verpackte Kuchen sowie die Salami waren mehr als acht Wochen nach dem Ablauf des MHD noch verzehrbar und der verpackte Schnittkäse hielt über sechs Wochen. Nur der Sesam-Dip war nach zwei Wochen bereits verdorben. Hier war offenbar ein realistisches MHD vom Hersteller angegeben. Aus der Sicht von Greenpeace ist es endlich Zeit zu handeln: Die Lebensmittelhersteller und die Politik sind gefragt. Um den Wegwerf-Wahnsinn zu stoppen müssen sie sich für ein realitätsnahes Mindesthaltbarkeitsdatum einsetzen. Denn jährlich landen 206.000 Tonnen Lebensmittel im Müll, obwohl sie noch genießbar sind. Unterstützen Sie unsere Petition gegen Lebensmittelverschwendung  Finanziell unterstützt wurde der MHD-Langzeittest von MUTTER ERDE, einer Initiative des ORF und von führenden Umwelt- und Naturschutzorganisationen.  *Im Auftrag von Greenpeace hat das Labor der Lebensmittelversuchsanstalt seit Jänner 2017 acht Produkte mikrobiologisch und sensorisch getestet. 
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Schmerzlicher Verlust einer Freundin und Kollegin (Do, 19 Okt 2017)
Schweren Herzens geben wir bekannt, dass unsere Freundin und Kollegin Carolina Nyberg-Steiser von Greenpeace Nordic mit 29 Jahren bei einem tragischen Unfall im Amazonas ums Leben gekommen ist. Carolina befand sich an Bord eines kleinen Greenpeace-Flugzeugs, das bei der Landung auf dem Rio Negro nahe der brasilianischen Stadt Manaus im Amazonas abstürzte. Es liegen bisher keine Informationen zur möglichen Unfallursache vor. Das Unglück ereignete sich am Dienstag, dem 17. Oktober, gegen 11:50 Ortszeit (18:50 MESZ). Carolina Nyberg-Steiser Carolina war auf Besuch beim Greenpeace-Büro in Brasilien um mehr über die Arbeit zum Schutz des Amazons zu erfahren und selbst die Schönheit des Regenwaldes kennenzulernen. Die drei anderen Passagiere des Flugzeugs und der Pilot überlebten den Unfall mit leichten Verletzungen.    Aus Respekt gegenüber Carolinas Familie werden wir derzeit keine weitere Stellungnahme zu diesem Unglück abgeben. Wir alle werden Carolina zutiefst vermissen. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie.
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Greenpeace-Ranking: Wie grün ist die Elektronikbranche? (Di, 17 Okt 2017)
IT-Konzerne geben sich ein visionäres, umweltbewusstes Image. Gleichzeitig entwickeln viele Marktführer Produkte für die Müllhalde. Greenpeace hat die größten Technologieunternehmen getestet und ein Branchenranking erstellt. Erfahren Sie, welche Unternehmen mit ihren Geräten wesentliche Umweltstandards erfüllen und wer die Schlusslichter bei grüner Elektronik sind. Für den Elektronik-Ratgeber „Guide to Greener Electronics“ hat Greenpeace 17 Technologieunternehmen in drei Kategorien geprüft: Energieeinsatz in der Produktion Einsatz von Chemikalien Recycling von Rohstoffen In die Bewertung fließt zudem die Untersuchung von 40 Geräten mit ein, mit Fokus auf Reparierbarkeit von Smartphones, Tablets und Laptops. Fairphone auf dem ersten und Apple auf dem zweiten Platz führen die Greenpeace-Bestenliste an. Sie verzichten auf gefährliche Chemikalien und produzieren klimafreundlich. Als einziges Unternehmen hat Apple zugesagt, nicht nur Datenzentren und Büros, sondern zukünftig die gesamte Lieferkette mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Dell und HP folgen auf den nächsten Plätzen, da sie reparier- und aufrüstbare Geräte anbieten. Schlecht schneiden sowohl Microsoft als auch Apple bei der Reparierbarkeit ihrer Geräte ab. Auf Wegwerfhandys, die maximal zwei Jahre genutzt werden, setzen auch die chinesischen Firmen Huawei, Oppo und Xiaomi. Sie produzieren aktuell ein Viertel der weltweit verkauften Smartphones. Auch die Geräte von Samsung und Amazon – Amazon ist inzwischen zum drittgrößten Anbieter von Tablets geworden – landen auf den hinteren Plätzen. Daher sollte die erste Frage vor einem Neukauf immer sein: Brauche ich das Gerät wirklich? Umweltbewusste Käuferinnen und Käufer sollten darauf achten, dass sich Elektronik-Produkte reparieren und aufrüsten lassen. Doch die Verantwortung darf nicht allein an die Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden: Um wirklich grün zu werden, müssen Samsung und Co. komplett auf fossile Energien und gefährliche Chemikalien verzichten. Hier geht’s zur deutschen Zusammenfassung des Elektronik-Ratgebers.
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Der Klima- und Energie-Check (Fr, 13 Okt 2017)
Diesen Sonntag wird in Österreich gewählt. Daher hat Greenpeace die SpitzenkandidatInnen der bevorstehenden Nationalratswahl zur Klima- und Energiezukunft Österreichs befragt. Geantwortet haben Christian Kern (SPÖ), Sebastian Kurz (ÖVP), Heinz-Christian Strache (FPÖ), Ulrike Lunacek (Grüne) und Matthias Strolz (NEOS). Wir haben die Aussagen zusammengefasst. GP02LZV_Web_size.jpg Frage 1: Sind Sie der Meinung, dass Österreich das Ziel einer Dekarbonisierung bis zur Mitte des Jahrhunderts gesetzlich festschreiben soll sowie entsprechende Zwischenziele bis 2030 festzulegen hat, wie 100 % Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energieträger, eine Reduktion des Energieverbrauchs um 30 % gegenüber 2005 und eine Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien auf 60 % des Endenergiebedarfs (Basis 2005)? Zusammengefasste Antwort aller SpitzenkandidatInnen: Eindeutig mit „Ja“ wurde diese Frage nur von den Grünen und den NEOS beantwortet. Sowohl SPÖ als auch ÖVP bekennen sich nicht zu den Zwischenzielen von Greenpeace. Stattdessen setzen sie auf EU-Ziele beziehungsweise wollen diese abwarten. Die ÖVP möchte die Dekarbonisierung, also den umfassenden Verzicht auf Kohlendioxid-Emissionen, zur „Erfolgsstory“ machen ohne dies zu konkretisieren. Die FPÖ ist nicht explizit auf die Frage der Ziele eingegangen, tritt jedoch für diverse Maßnahmen wie den Ausstieg aus Kohlekraft, den Ausbau alternativer Energien und die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene ein. Die Antworten im Detail finden Sie hier. GP0STQDU2_Web_size.jpg Frage 2: Soll Österreich dem Beispiel anderer Staaten wie Schweden, Dänemark und Frankreich folgen und zur Gegenfinanzierung einer spürbaren Steuerentlastung des Faktors Arbeit die Abgaben und Steuern auf klimaschädliche Aktivitäten wie den Verbrauch fossiler Energieträger und anderer CO2-intensiver Produkte wesentlich erhöhen? Zusammengefasste Antwort aller SpitzenkandidatInnen: Auch bei dieser Frage kam ein klares Bekenntnis von den Grünen und den NEOS. SPÖ, ÖVP und FPÖ bekennen sich alle zur Entlastung des Faktors Arbeit. Die SPÖ lehnt eine Besteuerung fossiler Energie, wie Erdöl und Erdgas aus sozialen Gründen ab. ÖVP und FPÖ lehnen neue Steuern prinzipiell ab. Die ÖVP möchte Klimaziele über Anreize und Rahmenbedingungen erreichen.   Die Antworten im Detail finden Sie hier. GP0STQ6ZZ_Web_size.jpg Frage 3: Treten Sie für Maßnahmen ein, die konsequent den Gesundheitsschutz vor Konzerninteressen stellen und damit ähnlich wie in anderen Staaten das Ziel verfolgen, den Ausstieg aus dem Dieselantrieb für PKW umzusetzen sowie der Automobil-Industrie klare Vorgaben mit strengen Emissionslimits und entsprechender Überprüfung zu machen?  Zusammengefasste Antwort aller SpitzenkandidatInnen: Bei dieser Frage haben die Grünen explizit mit “Ja” geantwortet.  Die FPÖ begrüßt Maßnahmen zur Verringerung der Gesundheitsgefährdung durch Luftverschmutzung. Die SPÖ verweist auf europäische Regelungen und möchte, dass alternative und fossile Antrieben spätestens 2030 gleichwertig sind. Sowohl NEOS als auch ÖVP lehnen Verbote und Zwang ab. Die NEOS treten für mehr „Anstrengungen” ein ohne diese zu benennen, die ÖVP sieht die Notwendigkeit den Verkehrssektor zu elektrifizieren sowie mit der Strom- und Wärmeproduktion zu koppeln und setzt auf Anreize. Die Antworten im Detail finden Sie hier. Alle Fragen an die SpitzenkandidatInnen samt ihren Antworten finden Sie hier.
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Marktcheck 10-2017, Schweine- und Hühnerfleisch (Do, 12 Okt 2017)
Der Greenpeace-Marktcheck hat im Oktober das Angebot an frischem Schweine- und Hühnerfleisch in den Supermärkten bewertet. Als beste Note im Test vergibt Greenpeace ein „Befriedigend“, und zwar an die drei Erstplatzierten Merkur, Hofer und Interspar. Test 10-2017, Schweine- und Hühnerfleisch Der Tabelle unten zeigt den Verbesserungsbedarf bei Schweinefleisch, denn die Supermärkte schneiden im Schnitt bei Hühnerfleisch wesentlich besser ab. Merkur wird Testsieger und erhält die Note „Befriedigend“. Die Noten "Ausgezeichnet", "Sehr Gut" und "Gut" konnte Greenpeace bei diesem Test nicht vergeben.  Die Ergebnisse Greenpeace-Marktcheck 10-2017: Test Fleisch Zum Ausdrucken einfach auf die Tabelle oben klicken. Die Gesamtnote "Befriedigend" erhalten neben Merkur auch Hofer, Interspar und MPreis. Billa und Spar sind "Genügend". "Nicht Genügend" vergibt Greenpeace an Lidl, Unimarkt und PennyMarkt. Hier die Detailinfos zum Nachlesen: die Tabelle mit den detaillierten Bewertung der Supermärkte  die Ergebnisse und das Angebot der Supermärkt im Detail die Kriterien der Bewertung im Detail Huhn ist besser als Schwein  Greenpeace lobt im Test, dass sich die Haltungsbedingungen der Hühner, der Einsatz von gentechnikfreien Futtermitteln und die Menge an Antibiotika in der Hühnermast in den letzten Jahren in Österreich verbessert haben, und kritisiert, dass sich für die Schweine nur wenig verändert hat. „Die Österreicher und Österreicherinnen haben sich besseres Fleisch verdient. Das gilt natürlich nicht nur für Hühnerfleisch, sondern auch für das Schweinsschnitzel“ , sagt Nunu Kaller, KonsumentInnensprecherin von Greenpeace in Österreich. Schweinefleisch im Supermärkte Bis heute findet man kaum Bio-Schweinefleisch in den Supermarktregalen. 75 Prozent der österreichweit in der Tierhaltung eingesetzten Antibiotika landen im Schweinestall. Auch werden die Tiere in der Regel mit Gentech-Soja gefüttert. Schweinefleisch ist hingegen nur bei Merkur, Hofer, Interspar und MPreis in allen Filialen und ständig biologisch oder gentechnikfrei verfügbar. Zwar haben einige Supermärkte vorbildliche Projekte gestartet, um die Produktionsbedingungen bei Schweinefleisch zu verbessern, doch das ist noch nicht ausreichend. Vorbildliche Projekte für Tierwohl Die zwei Projekte „Fairhof“ bei Hofer und „Heimathöfe“ bei Interspar zeigen vor, dass gute Standards nicht nur bei bio möglich sind. Hofer hat bei „Fairhof“ die derzeit strengsten Anforderungen bei konventionellem Schweinefleich und agiert sehr transparent, indem es die zugrunde liegenden Standards auch im Detail veröffentlicht. Interspar bietet in allen Filialen „Heimathöfe“-Schweinefleisch sowie mehrere Produkte in Bio-Qualität bei Schwein und Huhn an. Merkur arbeitet bereits an einem eigenen Projekt mit strengen Standards für Schweinefleisch aus konventioneller Produktion und wird Testsieger mit einer guten Auswahl bei Bio-Fleisch und seinen Projekten in der Hühnermast. Die Geflügelbranche macht's vor “Vorbild muss die Geflügelbranche sein, die in den letzten Jahren schrittweise Verbesserungen umgesetzt hat“, betont Kaller. Nicht nur sind die Tierschutzbestimmungen bei Hühnern in Österreich höher als im Ausland, auch konnte der Einsatz von Antibiotika innerhalb weniger Jahre beinahe halbiert werden. Eine weitere Errungenschaft: Die Hühner werden gentechnikfrei gefüttert. In den Supermärkten spiegelt sich das durch ein großes Angebot an gentechnikfrei gefüttertem Fleisch wider. Auch Bio-Huhn gibt es in acht von neun Supermärkten.   Weniger Fleisch bringt's Eine Umstellung auf ein wirklich umweltfreundliches System der Tierhaltung ist allerdings nur dann möglich, wenn wir insgesamt weniger Tiere halten. Mit 66 Kilogramm Fleisch pro Jahr – zwei Drittel davon Schweinefleisch und im Schnitt neun Kilogramm Hühnerfleisch – essen ÖsterreicherInnen etwa drei Mal so viel wie gesundheitlich empfohlen. Greenpeace schlägt daher vor, mehr Gemüse und Hülsenfrüchte zu essen, und sich wenn, dann ein hochwertiges Stück Fleisch zu gönnen. Das ist gut für unsere Gesundheit aber auch für die Umwelt.   Nachhaltigkeit am Prüfstand Unter dem Titel „Nachhaltigkeit im Test“ nimmt der Greenpeace-Marktcheck regelmäßig das Sortiment des österreichischen Einzelhandels unter die Lupe. Jeweils zu Monatsanfang wird im Hinblick auf die Erfüllung von nachhaltigen Kriterien ein Ranking der größten Supermarktketten in Österreich veröffentlicht. Infos zu allen Tests unter: greenpeace.at/nachhaltigkeit-im-test
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„Monsanto Papers“ zeigen skrupelloses Vorgehen des Konzerns (Mi, 11 Okt 2017)
Heute findet in Brüssel im Europäischen Parlament eine Anhörung zu den sogenannten „Monsanto Papers“ statt. Dabei handelt es sich um tausende interne E-Mails des US-Agrochemiekonzerns Monsanto, die im Rahmen eines Gerichtsprozesses veröffentlicht wurden. Die E-Mails legen nahe, dass MitarbeiterInnen von Monsanto versucht haben, Behörden bei der Bewertung von Glyphosat zu beeinflussen. **Environmental and health organisations launch European citizens’ initiative to ban glyphosate. / © Eric de Mildt/Greenpeace. All rights reserved**Brussels, 8 February 2017, EU, Place Schumann – Campaigners and activists met in Brussels (and other European cities Madrid, Rome, Berlin and Paris) today to launch a European Citizens’ Initiative (ECI) to ban glyphosate, reform the EU pesticide approval process, and set mandatory targets to reduce pesticide use in the EU. The goal is to collect at least one million signatures from Europeans and submit the petition before the Commission’s next move to renew, withdraw or extend the EU licence of glyphosate.Glyphosate – the most widely used weedkiller in Europe – is also known as Roundup, a Monsanto brand- name. In 2015, the World Health Organization (WHO) linked glyphosate to cancer. The European Chemicals Agency (ECHA) is currently working on a safety assessment.More information is available on [www.stopglyphosate.org](http://www.stopglyphosate.org) Angesichts dieser skandalösen Enthüllungen muss das Europäische Parlament eine offizielle und umfassende Untersuchung der Monsanto-Papers einleiten. Monsanto weigerte sich jedoch trotz Ladung durch das Europäische Parlament an der heutigen Anhörung teilzunehmen. Daraufhin wurde allen Monsanto-Angestellten die Zugangsberechtigung für das Parlament entzogen. Dieser Schritt ist durchaus legitim, denn auch internationale Konzerne müssen sich in einer Demokratie der parlamentarischen Kontrolle unterwerfen. Es ist nicht akzeptabel, nicht zu erscheinen, wenn die Fragen gerade unangenehm sein könnten. Was sind die „Monsanto Papers“? Bei den „Monsanto Papers“ handelt es sich um tausende E-Mails, die im Rahmen eines Gerichtsprozesses in den USA öffentlich gemacht wurden und seither aufgrund des brisanten Inhaltes große Wellen schlagen. Angestellte von Monsanto scheinen an Studien mitgeschrieben zu haben, die dann unter dem Namen von angeblich unabhängigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern publiziert wurden. Monsanto Skandal muss Aus für Glyphosat bringen Die Konzern-Emails lassen auch an der europäischen Bewertung Zweifel aufkommen: Sie legen nahe, dass der Konzern in den USA Einfluss auf die Bewertung des Unkrautvernichters ausgeübt hat. Auch auf die Glyphosat-Bewertungen in Europa könnte sich dies ausgewirkt haben. Den Einsatz des Unkrautvernichters in der EU unter diesen Umständen für weitere zehn Jahre zu erlauben, wäre verantwortungslos. 
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Diese Produkte gibt es jetzt gratis in der Natur (Do, 05 Okt 2017)
Herbstzeit ist Erntezeit! Bevor sich die Natur schlafen legt, verwöhnt sie uns noch mit einer reichen Palette an Früchten. Vielen dieser natürlichen Produkte schenken wir nur wenig Beachtung. Doch sind Kastanien, Eicheln oder Kiefer-Zapfen nicht nur hübsch anzusehen, sie sind auch richtig praktisch! Hier haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengestellt, um naturschonend und geldsparend die Freuden des Herbstes zu genießen! Waschen ohne Chemie Wer es leid ist, seine Kleidung mit Chemie aus dem Supermarkt sauber zu bekommen, kann es einmal mit Kastanien oder Efeu probieren! Die darin enthaltenen Saponine sorgen für den Wascheffekt. Rosskastanien sind beliebte Parkbäume und überall in der Stadt zu finden. Die nicht für den Verzehr geeigneten Kastanien können mit etwas Muskeleinsatz zu Waschmittel verarbeitet werden. In den anderen Jahreszeiten sorgt der immergrüne Efeu für Nachschub. Eicheln für Experimentierfreudige Als der Import von Kaffee in Kriegszeiten schwierig war, galt die Eichel als gute Alternative zur Kaffeebohne. Dank der Stärke in den Eicheln kann man sie aber auch als Mehl zum Brot oder Kuchen backen verwenden. Roh sollte man sie aber aufgrund ihres hohen Gehalts an Gerbstoffen nicht essen. Vor dem Verzehr die Eicheln unbedingt im Wasserbad einlegen, damit sich die Gerbstoffe auswaschen. Kiefer-Zapfen als Wetterstation Wie wird das Wetter heute? Eine schöne Abwechslung zu den langweiligen Wettervorhersagen aus dem Fernsehen ist eine Kiefer-Zapfen-Wetterstation! Öffnen sich die Schuppen der Zapfen, wird es wahrscheinlich freundliches Wetter geben. Steht Regen vor der Tür, so schließen sich die Schuppen. Grund für diesen tollen Effekt ist, dass die Samen der Zapfen bei trockenem Wetter besser vom Wind verweht werden können – deswegen öffnen sich die Schuppen. Vor das Fenster gehängt sind die Zapfen außerdem richtig dekorativ. Gaumenschmaus mit Bucheckern Die Früchte der Buche passen perfekt als Topping für Salate oder als Beigabe zu einem leckeren Risotto. Damit die leicht giftigen Stoffe der Bucheckern nicht auf den Magen schlagen, müssen die Samen nach dem Herauslösen unbedingt für 5 Minuten geröstet werden. Das Röstaroma verleiht den Samen zudem eine wunderbar nussige Note.
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Greenpeace schlägt Alarm: Gesundheitsgefahr durch Palmöl (Mi, 27 Sep 2017)
Wir haben bekannte Markenprodukte aus dem österreichischen Lebensmittelhandel, die Palmöl enthalten, auf gesundheitsgefährdende Stoffe untersuchen lassen. Die Ergebnisse zeigen teils alarmierend hohe Schadstoffkonzentrationen: Vor allem bei Milka-Erdbeer-Schokolade und Margarine. Bei den gefundenen Schadstoffen handelt es sich um 3-MCPD- und Glycidyl-Ester, die im Verdacht stehen, gesundheitsschädigend zu sein. Wir raten dringend bis auf Weiteres vom Verzehr der betroffenen Produkte ab! Ein Kind hat die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge von 3-MCPD-Ester bereits nach elf Gramm, also nach weniger als zwei Stück der getesteten Erdbeer-Schokolade von Milka, erreicht. Bei den beiden Margarinen, von Alsan und Rama, genügen 13 beziehungsweise 17 Gramm, also zwei dünn bestrichene Semmelhälften. Und da ist noch nicht berücksichtigt, dass Kinder und Erwachsene an einem Tag oft eine Vielzahl an Palmöl-haltigen Produkten konsumieren. Denn wie unsere Untersuchung zeigt, können 3-MCPD- und Glycidyl-Ester in sehr hohen Mengen in Lebensmitteln enthalten sein. Der Greenpeace-Test im Detail Wir haben elf Lebensmittel, acht davon mit Palmöl, testen lassen. Untersucht wurden Nougatcremen, Tortenecken, Tortenglasuren, Schokoladen, Margarinen und Packerlsuppen. Während in allen Produkten mit Palmöl die beiden Schadstoffe gefunden wurden, konnten sie in zwei der Palmöl-freien Lebensmittel gar nicht und im dritten nur in ganz geringen Mengen bestimmt werden. Die Greenpeace-Testergebnisse zeigen bei Produkten mit Palmöl derart hohe Konzentrationen von 3-MCPD-Ester, dass vor allem bei Kindern die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge von 0,8 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht rasch überschritten wird. Auch bei Glycidyl-Ester wurden hohe Konzentrationen gefunden. Besonders gravierend sind beide Werte bei der getesteten Milka-Erdbeer-Schokolade (0,993 bzw. 0,377 mg/kg) und bei den getesteten Margarinen von Alsan (0,81 bzw. 0,689 mg/kg) und Rama Original in Würfelform (0,619 bzw. 0,22 mg/kg). Diese elf Lebensmittel wurden getestet. Drei davon (Nougatcreme von Ja! Natürlich, Schokoglasur von Manner und Alpenmilch-Schokolade von Milka) enthalten kein Palmöl. Wie kommen die gefährlichen Schadstoffe in die Lebensmittel? Die gesundheitsgefährdenden Stoffe 3-MCPD- und Glycidyl-Ester entstehen bei der Raffination von Palmöl. Für sie gibt es keine gesetzlichen Grenzwerte – das ist absolut fahrlässig! 3-MCPD wird von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) als möglicherweise krebserregend eingestuft, Glycidol – das bei der menschlichen Verdauung von Glycidyl-Ester frei wird – sogar als wahrscheinlich krebserregend. Glycidol hat sich außerdem als erbgutverändernd erwiesen. Für diesen Stoff gibt es daher auch keine tolerierbare tägliche Aufnahmemenge. Die Aufnahme solle jedenfalls minimal sein, so die EFSA. Der Einsatz von Palmöl hat somit nicht nur drastische Auswirkungen auf die Umwelt, sondern auch auf unsere Gesundheit. Jetzt müssen Politik und Handel dringend einschreiten! Die Ergebnisse des Greenpeace-Tests im Detail finden Sie hier: http://bit.ly/2whXvhH Setzen auch Sie sich für den Schutz des Regenwaldes ein und unterzeichnen Sie unsere Petition
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Den Verschmutzern auf der Spur (Fr, 22 Sep 2017)
Rund acht Millionen Tonnen Plastikmüll landen jährlich in unseren Weltmeeren. Während die Verantwortung oft allein den Verbrauchern zugeschoben wird, nimmt Greenpeace nun die Hersteller in den Blick. An den Stränden der philippinischen Hauptstadt Manila haben wir Plastikteile gesammelt und diese anschließend ausgewertet. Nun wissen wir, welche Firmen die größten Verschmutzer unserer Weltmeere mit unnötigem Wegwerfplastik sind! Von Plastikflaschen bis hin zu Verpackungen: Bei der Sammelaktion an Manilas Stränden wurden über 50.000 Pastikteile zusammengetragen und ausgewertet. Die europäischen Großkonzerne Nestlé, Unilever sowie das philippinische Unternehmen PT Torabika führen bei unserem Firmen-Ranking die Liste der größten Verschmutzer an. Einweg als Sackgasse Der Zustand der Strände in den Philippinen ist leider keine Ausnahme: Plastikmüll findet sich in der Arktis, der Antarktis und an Stränden unbewohnter Inseln. Unsere Meere und Strände ersticken im Müll. Es ist Zeit, dass die Unternehmen Verantwortung übernehmen. Denn internationale Konzerne sind ein Schlüssel im Kampf gegen all das Plastik im Meer. Sie verkaufen Produkte in immer aufwändigeren und kleinteiligeren Plastikverpackungen – von Kapseln für Kaffee und Milch über einzeln verpackte Bonbons bis hin zu Kleinstverpackungen für Shampoo und Flüssigseife. Das Wegwerf-Wirtschaftsmodell mit seinen Einwegverpackungen bürdet der Gesellschaft hohe soziale und ökonomische Kosten auf, während die Unternehmen Gewinne einstreichen. Plastik – ein Traum wird zum Albtraum Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie vermitteln uns ständig, wie praktisch und billig Wegwerfverpackungen sind: Plastik ist zäh und leicht. Und genau das ist ein großes Problem für die Umwelt! Denn Kunststoff verharrt über Jahrzehnte bis Jahrhunderte in den Gewässern und an den Stränden. Es ist natürlich wichtig, verschmutzte Flüsse, Seen und Strände sauber zu machen und zu halten. Aber tatsächlicher Wandel kann nur entstehen, wenn der Eintrag von Müll gestoppt wird. Und das heißt für den Plastikmüll – und nicht nur auf den Philippinen –, dass wir dringend weg müssen vom Einwegplastik. Beispielsweise indem wir wie auch die Firmen stärker auf Mehrweglösungen setzen. Geben auch Sie Plastik keine Chance und helfen Sie unnötiges Wegwerf-Plastik zu stoppen.
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„Trojanisches Pferd“ CETA kommt nach Österreich (Mi, 20 Sep 2017)
Am 21. September tritt das umstrittene Handelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada vorläufig in Kraft. Greenpeace sieht dadurch ökologische Standards und demokratische Handlungsspielräume bedroht. Doch gibt es überhaupt noch die Möglichkeiten, etwas gegen CETA zu unternehmen oder ist es dafür jetzt zu spät?     Was bedeutet eine vorläufige Anwendung von CETA? Vorläufige Anwendung bedeutet, dass ein Abkommen wirksam wird, noch bevor der Ratifizierungsprozess durch die Parlamente der EU-Mitgliedsstaaten abgeschlossen wurde. Dies kann sich auf das gesamte Abkommen oder auf Teile davon beziehen. Nach der Ratifikation durch alle EU-Mitgliedsstaaten tritt der Vertrag dann formal und zur Gänze in Kraft. Bisher haben von den 28 EU-Staaten nur Lettland, Dänemark, Spanien, Kroatien und Malta diesen Schritt gemacht. Die Zustimmung aller nationalen und in manchen Ländern auch regionalen Parlamente kann viele Jahre dauern. Im Falle von CETA betrifft die vorläufige Anwendung mehr als 90 Prozent des Abkommens. Ausgenommen sind derzeit noch die von der Zivilgesellschaft besonders stark kritisierten Sonderklagerechte für ausländische Investoren. Warum warnt Greenpeace vor der vorläufigen Anwendung von CETA? Mit der vorläufigen Anwendung von CETA kommen zahlreiche Gefahren ab sofort auf uns zu: Hinter den versprochenen wirtschaftlichen Vorteilen verstecken sich Gefahren für hohe Umweltstandards, eine Ausweitung der Macht von Konzernen und Einschränkungen für demokratische Handlungsspielräume. Öffentliche Dienstleistungen sind unzureichend geschützt und geraten unter verstärkten Liberalisierungsdruck. Auch das Vorsorgeprinzip, der zentrale Grundsatz der europäischen Umweltpolitik, ist in CETA nicht ausreichend verankert und wird geschwächt. Ökologische Standards sowie die kleinstrukturierte Landwirtschaft kommen durch den verstärkten Konkurrenzdruck und die regulatorische Kooperation – die auf eine Angleichung der Gesetzgebungen zwischen Kanada und der EU abzielt – in Bedrängnis. Ist es nicht schon zu spät, CETA zu stoppen, nachdem die vorläufige Anwendung begonnen hat? Nein, es ist nicht zu spät – noch können die Parlamente der EU-Mitgliedsstaaten CETA stoppen. Genau das fordern wir vom österreichischen Nationalrat. Denn wenn die Ratifizierung in einem Mitgliedsstaat scheitert, wird nicht nur das endgültige Inkrafttreten von CETA verhindert: Der Rat der EU hat sich verpflichtet, in einem solchen Fall auch die vorläufige Anwendung wieder zu beenden. Eine erst kürzlich von Greenpeace durchgeführte Befragung der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten zur Nationalratswahl hat deutlich gezeigt, dass es in Österreich eine parlamentarische Mehrheit für einen Kurswechsel in der EU-Handelspolitik gibt. Wir müssen jetzt aktiv werden und unsere demokratischen und sozial-ökologischen Prinzipien – das Fundament Europas – schützen.
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Nehmen Sie sich autofrei! (Fr, 15 Sep 2017)
Können Sie sich ein Leben ohne eigenen PKW vorstellen? Im städtischen Umfeld ist eine saubere und umweltfreundliche Mobilität für viele Menschen bereits selbstverständlich. Das hält nicht nur fit und fühlt sich gut an, es macht auch richtig Sinn. Copyright Paul Langrock Agentur Zenit. Rushhour im Berufsverkehr auf Berliner Hofjaegerallee. Allee, Strasse, Autoabgas, Autoabgase, Emission, Emmmissionen, Schadstoff, Schadstoffausstoss, Verschmutzung, Schmutz, Umweltverschmutzung, abstrakt, Abstraktion, Licht, Lichter, Grossstadt, Fahren, KFZ, Kraftfahrzeug, Auto, Autos, Berufsverkehr, Fahrzeug, Fahrzeuge, Infrastruktur, Verkehrsinfrastruktur, mobil, immobil, Mobilitaet, Immobilitaet, Stau, Stop and Go, Transport, transportieren, Strasse, Strassenszene, Verkehr, Geschwindigkeit, Geschwindigkeitsbegrenzung, Tempolimit, Tempo, dynamisch, Dynamik, mobility, mobile, immobility, immobile, bumper to bumper traffic jam, car, rush hour time, speed, high, low, city, alley, street, light, citylights, air pollution, polluted, contaminated, contamination. Berlin Tiergarten. 21. Oktober 2015 Diese 5 Fakten zeigen, wie unnötig ein eigener PKW im Stadtverkehr ist: 40 Prozent aller Wege, die mit dem PKW zurückgelegt werden, sind kürzer als fünf Kilometer – sieben Prozent gar kürzer als ein Kilometer! Ein klarer Fall für’s Fahrrad. Ein privates Auto steht im Schnitt 23 Stunden am Tag einfach so herum. Mit einem einzigen Carsharing-Auto können fünf bis acht private PKWs ersetzt werden. Zudem nützen 43 Prozent jener Menschen, die auf Carsharing gewechselt haben, häufiger das Rad und öffentlichen Verkehr. Das Auto wird im Schnitt nur noch halb so oft wie vor dem Umstieg verwendet. Bei 80 Prozent aller Fahrten zum Supermarkt lässt sich der Einkauf problemlos mit dem Fahrrad transportieren. Bei 14 Prozent der Einkäufe würde man ein Lastenfahrrad benötigen und lediglich für sechs Prozent aller Einkäufe wäre wirklich ein Auto notwendig. Auto-Pendler benötigen deutlich mehr Zeit für ihren Arbeitsweg, als Menschen, die Bahn fahren. Beispielsweise ist Wien von St. Pölten mit dem Auto in 63 Minuten erreichbar, mit der Bahn in weniger als der Hälfte der Zeit (28 Minuten). Auch die Kosten für das Pendeln mit dem Auto sind deutlich höher. Wir empfehlen daher, kurze Strecken in der Stadt zu Fuß und mit dem Rad zurückzulegen oder die Öffis zu nutzen. Auch Carsharing ist eine sinnvolle Alternative zum eigenen PKW: Es spart Kosten und Sie leisten ganz nebenbei einen Beitrag zum Umweltschutz. Wenn Sie mehr zu Mobilität erfahren wollen, haben Sie jetzt die Chance dazu: Beim Streetlife Festival 2017 informiert das Freiwilligenteam von Greenpeace am 16. und 17. September in Wien über umweltfreundliche Mobilitätsformen. Mehr dazu gibt es hier.
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Mindesthaltbarkeitsdatum: Rettet das Joghurt! (Mi, 13 Sep 2017)
Vielen ist es bekannt: Man stöbert im Kühlschrank und im hinteren Eck entdeckt man das ungeöffnete Joghurt von vor vier Wochen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist schon seit geraumer Zeit überschritten. Reflexartig landet das Joghurt im Müll, obwohl es noch genießbar wäre. In Österreich teilen jährlich 25 Millionen Becher Joghurt dieses Schicksal. Oft wird das MHD mit einem Wegwerfdatum verwechselt. Daher hat Greenpeace unter dem Motto „Rettet das Joghurt“ unterschiedliche Joghurtsorten auf der Mariahilfer Straße in Wien verkosten lassen. Die knifflige Frage war, ob die PassantInnen erkennen könne, welches Joghurt frisch aus dem Supermarktregal stammt und welches bereits seit mehreren Wochen das MHD überschritten hat. Die Überraschung: Mehr als die Hälfte der Befragten konnte nicht feststellen, bei welchem Joghurt das MHD überschritten war. Zudem gaben fast allen an, dass sie im Normalfall auch dieses Joghurt essen würden, weil im Geschmack und bei der Konsistenz nur leichte Unterschiede festgestellt werden konnten. Die Verkostung beweist einmal mehr, dass das MHD kein Wegwerfdatum ist. Greenpeace-Langzeittest beweist: Joghurt nach mehreren Monaten noch genießbar Sechs Monate nach Überschreiten des MHD war das getestete Naturjoghurt weiterhin mikrobiologisch unbedenklich und somit verzehrbar. Trotzdem werden Millionen Becher Joghurt ungeöffnet weggeworfen. Um die Lebensmittelverschwendung zu verringern fordert Greenpeace realitätsnahe Mindesthaltbarkeitsdaten. Vertrau auf deine Sinne und nicht auf das MHD! „Das MHD ist kein Verfallsdatum, sondern lediglich eine Herstellergarantie. Ob ein Produkt verdorben ist oder nicht, lässt sich besser mit den eigenen Sinnen als durch ein Datum auf der Verpackung erfassen“, empfiehlt Konsumentensprecherin Nunu Kaller. Bevor man sich also beim „abgelaufenen“ Joghurt für den Wurf in den Mistkübel entscheidet, sollte man mit seinen Sinnen die Lage überprüfen. Schauen, riechen und schmecken helfen bei der Entscheidung. Mit dieser einfachen Vorgehensweise können bis zu 25 Millionen Becher Joghurt vor der Tonne gerettet werden.
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Event-Tipp: How To Live Together (Di, 12 Sep 2017)
Was haben Anti-Brexit-Poster, ein Blumenstrauß, Portraits von Angela Merkel und spielende Kinder in Angola gemeinsam? Allesamt sind Exponate der aktuellen Ausstellung „How To Live Together“ in der Kunsthalle Wien, die sich mit den verschiedensten Aspekten unseres Zusammenlebens beschäftigt. Die Arbeiten von über dreißig internationalen KünstlerInnen widmen sich den brennenden Fragen unserer Gegenwart, die das gesellschaftliche Zusammenleben im Hinblick auf lokale wie globale Dimensionen aktuell bestimmen: Ökologische Ressourcenknappheit und Klimawandel, Migration, Armut, die neuen politischen Dynamiken, Herausforderungen der Technisierung, Umbrüche in den Arbeitswelten, veränderte Formen von Familienstrukturen und sozialen Gefügen. Viele dieser Themen sind auch für die Arbeit von Greenpeace von höchster Bedeutung. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Meine Sicht“ führt Greenpeace-Experte Adam Pawloff gemeinsam mit Kunstvermittler Wolfgang Brunner durch die Ausstellung, um die Querverbindungen zur Umwelt, in der wir als Gesellschaft leben, und den Kampagnen von Greenpeace zu beleuchten. Mittwoch, 13. September 2017, 18 Uhr Kunsthalle Wien Museumsquartier (Museumsplatz 1, 1070 Wien) Mit dem Codewort „Greenpeace“ erhalten Sie freien Eintritt in die Ausstellung.   Nähere Informationen zur Ausstellung unter http://www.kunsthallewien.at/#/de/ausstellungen/how-live-together
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Neuer Greenpeace-Einsatz: Für Frieden und Demokratie im Internet (Mo, 04 Sep 2017)
Wie praktisch das Internet doch ist: Wir treffen unsere Freundinnen und Freunde regelmäßig auf Facebook. Die Informationen, auf denen unser Weltverständnis fußt, besorgen wir uns auf Google. In den unterschiedlichsten Lebensbereichen ist unsere reale Welt inzwischen stark von der virtuellen durchdrungen. Doch dieser virtuelle Raum birgt auch reale Gefahren für ein demokratisches und friedliches Miteinander. Mit der Bewegung “Netpeace” setzt sich Greenpeace ab sofort auch für den Schutz unserer digitalen Umwelt ein. Im Moment bestimmen vor allem einige wenige Internet-Konzerne über unsere digitale Welt und über die Regeln, die darin herrschen. Hass im Netz, Fake News, digitale Überwachung: All das sind Gefahren für unsere Demokratie und für den Frieden – und damit auch für die Umwelt. Greenpeace nimmt neue Herausforderung an Greenpeace ist in den 1970ern mit dem Kampf gegen Atomwaffen erfolgreich als Friedensbewegung gestartet. Greenpeace-Kampagnen, wie etwa zum Schutz des Meeres oder der Arktis, stehen nach wie vor ganz klar im Zentrum unserer Umweltschutz-Arbeit. Unsere digitalen Zeiten erfordern jedoch, dass wir uns darüber hinaus auch für den Frieden in unserem virtuellen Lebensraum – dem Internet – einsetzen. Denn langfristig können wir die Umwelt nur schützen, wenn gewährleistet ist, dass demokratische Prinzipien auch in Zukunft unseren öffentlichen Austausch bestimmen. Die rasende Verbreitung von Lügen im Netz, wie etwa die Leugnung des Klimawandels, erschwert schon jetzt die Arbeit von Umweltorganisationen auf der ganzen Welt. Auch Qualitätsjournalismus leidet massiv unter den derzeitigen Entwicklungen im Netz. Die Politik reagiert bisher kaum auf diese Entwicklungen. Es ist daher an der Zeit, dass wir Menschen gemeinsam unsere digitale Welt neu gestalten. Netpeace - für Frieden und Demokratie im Internet Mit Netpeace initiiert Greenpeace von Österreich ausgehend eine neue Bewegung für Frieden und Demokratie im Internet. Was wir damit erreichen wollen? Kontrolle über die eigenen Daten statt Totalüberwachung, eine friedliche Kultur in sozialen Netzwerken statt Hasskommentare und Fake News und ein demokratisches Internet statt Monopolmacht durch US-Unternehmen. Noch haben wir die Chance, selbst die Zügel in die Hand zu nehmen und das Internet als einen Raum zu gestalten, der zu Frieden und Demokratie in unserer Gesellschaft beiträgt. Weitere Information zur Bewegung und dazu, wie Sie Teil davon werden können, gibt es hier: www.netpeace.eu
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Greenpeace-Aktivisten stellen sich Maschinen im Bialowieza-Urwald entgegen (Mi, 30 Aug 2017)
Bereits seit Jahren setzt sich Greenpeace zum Schutz des Bialowieza-Urwalds in Polen ein. Unterstützt wird dieser Einsatz nun auch von der UNESCO, der EU-Kommission und dem Europäischen Gerichtshof, der einen sofortigen Abholzugsstopp des Waldes angeordnet hat. Der polnische Umweltminister missachtet jedoch das EU-Recht und rückt weiterhin mit schweren Maschinen gegen den einzigartigen Märchenwald vor. Diese Woche protestieren Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten erneut im Bialowieza-Wald in Polen gegen die illegalen Abholzungen. Im Zuge des Protests haben sich die Umweltschützer aus 12 Ländern – darunter auch aus Österreich – an die Maschinen gekettet, um den Abtransport von Bäume zu verhindern. „Stoppt die Abholzung. Respektiert das EU-Recht“ steht auf einem der Transparente geschrieben. Denn der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat einstweilen entschieden, dass die polnische Regierung die Abholzung und den Abtransport der Bäume sofort stoppen muss. Es ist das erste Mal in der Geschichte der EU, dass ein Mitgliedsland einer Anordnung des EuG ignoriert. Einige Umweltschützer wurden bereits von Forstarbeitern weggebracht, doch der Protest hält weiterhin an. Die Verantwortlichen in Polen argumentieren, die Abholzungen und der Abtransport von toten Bäumen aus dem Wald seien Maßnahmen gegen einen massiven Borkenkäfer-Befall großer Waldgebiete. Der Borkenkäfer ist aber gar keine Gefahr für den Wald, wie zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs bestätigen. Die wahre Bedrohung für den letzten größeren Urwald Europas und dessen Bewohner ist die Abholzung. Der EuGH erlaubt die Abholzung ausschließlich aus Sicherheitsgründen. Dies würde beispielsweise zutreffen, wenn Bäume entlang von Straßen eine Gefahr für Menschen darstellen. In den letzten Wochen haben unsere Aktivistinnen und Aktivisten vor Ort jedoch Abholzungen von Waldbeständen dokumentiert, die nicht in diese Kategorie fallen und somit illegal sind. Zusätzlich werden tagtäglich Bäume aus dem Wald abtransportiert. Auch das verstößt gegen die Entscheidung des EuGH, da tote Bäume extrem wichtig für die Biodiversität des Waldes sind. Helfen Sie uns, die Abholzung dieses einzigartigen Lebensraums zu stoppen und unterzeichnen Sie die Petition zum Schutz des Bialowieza-Waldes.
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Abweichende Mindesthaltbarkeitsdaten bei Molkereiprodukten (Fr, 25 Aug 2017)
Nachdem Greenpeace bereits bei zahlreichen Produkten unrealistische Mindesthaltbarkeitsdaten nachgewiesen hat, zeigt sich nun, dass bei der Kennzeichnung von Milchprodukten schwer erklärbare Unterschiede vorliegen. Den Gründen dafür ist Greenpeace nun nachgegangen. Eine Umfrage unter den zehn größten österreichischen Molkereien hat ergeben, dass die Unternehmen gleiche Produkte offensichtlich mit unterschiedlichen Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) versehen. Bei ganz normaler industriell hergestellter Butter etwa kann sich das MHD um bis zu 45 Tage unterscheiden. Neben Butter haben wir auch für Naturjoghurt (3,6 Prozent), Schlagobers und für sogenannte länger frische Milch die jeweiligen „Haltbarkeitsfristen“ sowie die Gründe für die Festlegung von den Herstellern abgefragt. An unterschiedlichen hygienischen Standards in den Molkereien kann es jedenfalls nicht liegen, dass die Mindesthaltbarkeitsdaten voneinander abweichen. Aus dem Werk mit der am längsten haltbaren Butter kommt nämlich auch das am kürzesten haltbare Joghurt. Woher kommen diese Abweichungen? Als Gründe für die unterschiedliche Festlegung bei identen Produkten wurden von einigen Herstellern Wünsche des Handels bei dessen Eigenmarken genannt. Ein Beispiel sind die Fristen bei Spars Bio-Butter: Die 250-Gramm-Packung lässt Spar mit einer Frist von 55 Tagen versehen, die 125-Gramm-Packung hingegen mit 60 Tagen. Dabei sollte man meinen, dass gerade kleinere Butterpackungen empfindlicher sind, da diese schneller auf kurzzeitig höhere Temperatur reagieren. Unverständlich sind auch verlängerte MHD-Fristen bei exportierten Produkten. Viele Lebensmittel überleben Mindesthaltbarkeitsdatum Dass viele Lebensmittel weit über das MHD haltbar sind und somit häufig in einwandfreiem Zustand in den Müll wandern, zeigt auch unser Langzeittest. Seit Jänner 2017 haben wir acht Lebensmittel, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben, regelmäßig überprüfen lassen. Das Ergebnis lässt aufhorchen: Ein getestetes Joghurt ist nach 26 Wochen weiterhin unbedenklich verzehrbar. Sechs der anderen sieben Lebensmittel, darunter Tofu, Eier und Wurst, haben auch deutlich länger gehalten, als es das MHD vermuten lässt. Für ein realitätsnahes Mindesthaltbarkeitsdatum, gegen Lebensmittelverschwendung Rund ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel landet laut FAO jährlich zwischen Acker und Teller im Müll. Das ergibt eine unglaubliche Menge von 1,3 Milliarden Tonnen teils noch genießbarer Nahrung. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von Überproduktion, über zu hohe Anforderungen des Handels an Produktmerkmale, bis hin zu ungeplantem Einkaufsverhalten von Konsumentinnen und Konsumenten. Auch das Mindesthaltbarkeitsdatum ist mitverantwortlich für die Verschwendung. Durch unrealistische Mindesthaltbarkeitsdaten landen Lebensmittel in der Tonne, die einwandfrei sind. Um die Lebensmittelverschwendung zu verringern fordern wir realitätsnahe und vereinheitlichte Mindesthaltbarkeitsdaten. Den Verbraucherinnen und Verbrauchern raten wir: Verlassen Sie sich speziell bei Milchprodukten auf die eigenen Sinne! Wenn ein Produkt das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat, zuerst schauen, riechen und schmecken. So ist leicht zu erkennen, ob die Butter, das Joghurt oder der Schlagobers noch genießbar ist. 
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AT_Greenpeace Österreich

5 Tipps für einen nachhaltigeren Modekonsum (Fr, 24 Nov 2017)
Es geht nicht nur darum, was wir kaufen, sondern auch wie viel. In Zeiten der Wegwerfgesellschaft und Fast Fashion Mode ist die Verlockung groß, auf Schnäppchenjagd zu gehen. Der Preis dafür ist allerdings größer als gedacht: Umweltverschmutzung, soziale Ausbeutung und Kleidung, die schnell kaputt geht. All das sind gute Gründe dafür, den eigenen Modekonsum zu überdenken. Diese Tipps unterstützen Sie bei einem bewussteren und nachhaltigeren Umgang mit Mode. Legen Sie sich Nadel und Faden zu Aufgrund kleinerer Mängel landen Kleidungsstücke schnell einmal in der Altkleidersammlung. Ein Loch im Socken oder ein fehlender Knopf an Ihrem Hemd können allerdings mit ein paar kleinen Handgriffen repariert werden. Bei YouTube finden Sie gute Anleitungen dazu, wie Sie ganz einfach Löcher stopfen und Knöpfe so annähen, dass sie für alle Ewigkeit halten. Deutschland, Dresden, 26.06.2015, Kleidertausch waehrend der Greenpeace Detox Modenshow im Baerenzwinger in Dresden, © Thomas Victor Kleidung aus zweiter Hand Auf Flohmärkten, in Second Hand-Läden oder bei Kleidertauschparties bekommen Sie qualitative Kleidung zu günstigen Preisen. Anstatt Kleidung von der Stange zu kaufen, finden Sie hier die wahren Schnäppchen. Damit verlängern sie den Lebenszyklus der Kleidung enorm. Das ökologischste Kleidungsstück ist bekanntlich jenes, das nicht produziert werden muss. Wenn neu, dann bitte ökologisch und fair Gerne blendet man beim Kleiderkauf in Billigläden die Tatsache aus, dass das T-Shirt um 5,99 Euro bestimmt nicht unter fairen und ökologisch vertretbaren Bedingungen produziert wurde. Braucht man unbedingt neue Kleidung, lohnt sich daher der tiefere Griff in die Geldbörse. Denn Fakt ist, dass in den Produktionsstätten schlechte Arbeitsbedingungen vorherrschen und viele umweltschädliche Chemikalien eingesetzt werden. Gütesiegel für Textilien können hier als Anhaltspunkt für Umwelt- u. Sozialstandards herangezogen werden. Der Fashion Shopping-Guide von Greenpeace hält zahlreiche Tipps für den umweltfreundlichen Kleiderkauf parat. DIY: Do It yourself Selber nähen und stricken liegt im Trend! Wenn Sie schon einmal einen Pullover gestrickt haben, begreifen Sie den Wert eines Kleidungsstücks erst so richtig. Umso mehr erfreuen Sie Ihre Liebsten, wenn sie Ihnen kuschelige Socken und warme Hauben zum Geburtstag schenken. Inzwischen bieten viele Läden, Volkshochschulen und Designer Workshops an. Und das Internet quillt vor Do-It-Yourself-Anleitungen (DIY) geradezu über. In die Box damit Haben Sie die Nase voll von dem immer selben roten T-Shirt, das Ihnen früher einmal Glück gebracht hat? Suchen Sie sich fünf Teile aus, die Sie gerade nicht mehr anziehen wollen und verstauen Sie diese eine Zeit lang. Wenn Sie die Kleiderbox nach ein paar Monaten wieder hervorkramen, wirken Ihre Kleidungsstücke wie neu. Ein bisschen Abstand wirkt Wunder.
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Die Uhr tickt für Fidschi (Mi, 15 Nov 2017)
Österreich muss dringend seine Verantwortung beim Klimaschutz wahrnehmen. Denn auch unsere Politik und unser Handeln beeinflussen, wie gravierend die Erderhitzung in den kommenden Jahrzehnten sein wird. Darüber hinaus sind wir mitverantwortlich für die Folgen des globalen Temperaturanstiegs in weit entfernte Staaten wie Fidschi. Weltweit ist das aus 300 Inseln bestehende Fidschi als Badeparadies bekannt. Fidschi ist aber auch einer der Inselstaaten im Pazifik, der schon jetzt besonders unter den katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels leidet. Die Böden an der Küste sind völlig versalzen, immer wieder fordern mächtige Zyklone zahlreiche Menschenleben und der überdurchschnittlich rasche Anstieg des Meeresspiegels drängt die Bevölkerung ins Innere der Insel. Und das, obwohl Fidschi kaum zum Ausstoß von Treibhausgasen beigetragen hat. Bonn als Überlebenschance für Fidschi Die Zukunft Fidschis hängt davon ab, ob wir der globalen Erderhitzung und dem damit verbundenen Meeresspiegelanstieg erfolgreich gegensteuern. Daher hat sich der Inselstaat in der Region auch zu einer starken Stimme für den Klimaschutz entwickelt. Fidschi hat als erster Staat weltweit das Pariser Klimaschutzabkommen ratifiziert. Dieses Jahr hat der Staat den Vorsitz bei der UN-Weltklimakonferenz COP 23 - die aus Platzgründen nun in der deutschen Stadt Bonn ausgetragen wird. Das ist das erste Mal, dass ein kleiner Inselstaat die COP leitet. Für Fidschi bedeutet der Vorsitz eine besondere Chance die Interessen der stark von der Erderhitzung bedrohten Regionen und Menschen ins Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit zu rücken. Was können wir in Österreich für die pazifischen Inselstaaten tun? Der kürzlich von der NGO Germanwatch veröffentlichte „Klimaschutz-Index 2018“ zeigt, dass Österreich bei diesem Ranking, das die Klimabilanz von insgesamt 57 Staaten miteinander vergleicht, erneut schlecht abschneidet. Österreich hat mit 49,5 von 100 möglichen Punkten sogar weniger Punkte als im Vorjahr erreicht und landet damit auf dem 35. Platz. Dieses schlechte Ergebnis ist auf den klimapolitischen Stillstand zurückzuführen, den wir in Österreich seit Jahren erleben. Ein gutes Beispiel dafür ist die Entwicklung der klimaschädlichen Treibhausgase im Land. Diese sind laut aktuellen Zahlen 2015 um 3,2 Prozent im Vergleich zu 2014 gestiegen. Greenpeace fordert daher von der zukünftigen Bundesregierung, Klimaschutz höchste Priorität einzuräumen und bereits im Regierungsprogramm konkreten Maßnahmen zu verankern. Hier erfahren Sie, wie Sie selbst in sieben Schritten wirkungsvoll zum Klimaschutz beitragen.
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Bonn: Ein Ziel. Eine Hoffnung. (Di, 14 Nov 2017)
Die UN-Klimakonferenz „COP 23“ ist noch bis Freitag in vollem Gange. Letzte Woche waren auch österreichische Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace bei den Protesten in Bonn für den Schutz des Klimas mit dabei. Hier schildern sie ihre Eindrücke und warum sich der Einsatz für das Klima lohnt. Sophia – Als nette Einstimmung besuchen wir als kleine Gruppe das Greenpeace-Schiff Beluga ll. Dieses ist momentan an der Rheinpromenade vertäut und bietet Besuchern die Möglichkeit einer kostenlosen Schiffsführung. Passend zur COP gibt es in der Ausstellung im Laderaum einen inhaltlichen Schwerpunkt zum Thema Klimawandel und Vertreibung. Nicht zu übersehen ist das große Banner zwischen den beiden Segelmasten mit dem Slogan „Planet Earth First“. Das ist auch das Motto unseres Einsatzes an diesem Wochenende in Bonn.    Leonie – Riesengroße schwarze Luftballons mit der Aufschrift „CO2“ schweben über der Menschenmenge. Hinter uns thront eine Skulptur von Angela Merkel in einer großen Smogwolke über einer Erdkugel. Wir sind auf der „Klima schützen – Kohle stoppen“-Demo in Bonn. So viele Menschen – geschätzt sind es 25.000 – haben sich hier versammelt, dass es nur sehr schleppend vorangeht. Als der Demonstrationszug vor dem Austragungsort der COP 23 eintrifft, bilden die schwarzen Luftballons schließlich den Schriftzug „End Coal!“. Kein Wunder, denn nur wenige Kilometer von Bonn entfernt wird immer noch Braunkohle abgebaut, einer der schmutzigsten und ineffizientesten fossilen Brennstoffe überhaupt. David – Wir sind sehr froh, bei der großen Klima-Demo in Bonn dabei gewesen zu sein. Zudem nehmen wir eine ganze Menge Motivation mit nach Hause. Die Liste an Dingen, die noch zu tun sind um die Folgen des Klimawandels abzumildern, ist unheimlich lange. Ich bin aber überzeugt davon, dass immer mehr Menschen aufwachen und realisieren, dass es noch nicht zu spät ist und dass wir gemeinsam die Chance haben unsere Welt zu einem besseren und gerechteren Ort für Menschen, Tiere und Natur zu machen. 
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Marktcheck 11-2017, Nikolo Sackerl (Mo, 13 Nov 2017)
Anlässlich des bevorstehenden Nikolo-Festes hat der Greenpeace-Marktcheck erneut das Angebot an Schoko-Nikolos in den Supermärkten unter die Lupe genommen. Der Test zeigt: Das Sortiment hat sich deutlich verbessert. Test 11-2017, Nikolo-Sackerl Beurteilt hat Greenpeace, welcher Supermarkt biologisch hergestellte und fair produzierte Schokolade für das Nikolo-Fest im Regal hat. Neben Schoko-Produkten hat der Test auch untersucht, wo weitere Produkte für das Nikolo-Sackerl wie Mandarinen, Erdnüsse und Datteln in Bio-Qualität erhältlich sind.   Die Ergebnisse Greenpeace-Marktcheck 11-2017: Nikolo-Sackerl Zum Ausdrucken einfach auf die Tabelle oben klicken. Die Tabelle zeigt: Testsieger mit der Note „Gut“ wird diesmal Billa. Ein "Gut" erhalten auch Merkur, MPreis und Hofer auf den Plätzen zwei bis vier. Spar, Interspar und Lidl bekommen von Greenpeace ein "Befriedigend". Wenig überzeugend ist das Schoko-Angebot bei PennyMarkt und Unimarkt. Die letzten beiden sind "Genügend" bzw. "Nicht Genügend". Das Abschneiden und Angebot der Supermärkte sowie die Kriterien der Bewertung sind hier nachzulesen: die Ergebnisse im Detail die Kriterien im Detail  Mehr bio und faire Nikolos erhältlich  Seit dem ersten Nikolo-Test im Jahr 2015 hat sich das Sortiment im Regal deutlich gebessert. Heuer bieten bereits sieben von neun Handelsketten einen Schoko-Nikolo an, der fair produziert und biologisch hergestellt ist. „Der Greenpeace-Marktcheck zeigt Wirkung: Heuer sind erstmals bei fast allen Supermärkten faire Bio-Schoko-Nikolos erhältlich“, sagt Nunu Kaller, KonsumentInnensprecherin bei Greenpeace in Österreich. „Schokolade ohne Gütesiegel hat im Nikolo-Sackerl nix verloren.“ Noch vor zwei Jahren war bei keinem der Supermärkte ein fairer Bio-Schoko-Nikolo erhältlich, damals bekam die Mehrheit der Supermärkte von Greenpeace ein „Nicht genügend“. 2016 haben Hofer und Spar nachgebessert und einen „guten“ Schoko-Nikolo angeboten. Bis auf PennyMarkt und Unimarkt haben heuer auch die anderen Handelsketten mit einer Schokofigur nachgezogen die beides kann, nämlich bio und fair sein: - Hofer bietet den Sankt Nikolaus von „Natur aktiv“ an, - Interspar und Spar haben den Niklas „Swiss Confisa“ im Regal und - Billa, Merkur, MPreis und Lidl führen eine Figur von „Riegelein“. Bei Billa und Merkur ist auch eine Schokotafel für das Nikolo-Fest von „BioArt“ erhältlich. Weitere Bio-Produkte im Sackerl Greenpeace hat neben Schokolade auch weitere Produkte bewertet, die sich häufig im Nikolo-Sackerl finden. Wer Mandarinen, Erdnüsse und Datteln in Bio-Qualität anbietet, konnte hier punkten. Bio ist schließlich nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für die Umwelt gut. „Bio-Produkte im Nikolaus-Sackerl schonen unser Klima. Besonders empfehlenswert sind hier Obst und Nüsse, die aus Österreich stammen“, sagt Kaller abschließend.    Nachhaltigkeit am Prüfstand Unter dem Titel „Nachhaltigkeit im Test“ nimmt der Greenpeace-Marktcheck regelmäßig das Sortiment des österreichischen Einzelhandels unter die Lupe. Jeweils zu Monatsanfang wird im Hinblick auf die Erfüllung von nachhaltigen Kriterien ein Ranking der größten Supermarktketten in Österreich veröffentlicht. Infos zu allen Tests unter: greenpeace.at/nachhaltigkeit-im-test
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Schützen wir die Antarktis (Fr, 27 Okt 2017)
Wir Menschen lieben das Meer. Wir verbinden es mit Urlaub, Natur, Wildnis. Unsere Ozeane haben eine gigantische Ausdehnung. So gigantisch, dass wir sie lange für unzerstörbar hielten. Doch nach und nach belehren uns Beobachtungen und Studien eines Schlechteren: Rückten wir den Meeren erst mit Überfischung zu Leibe, folgten Ölbohrungen, Tiefseeabbau von Rohstoffen, Einleitung von Schadstoffen und zuletzt eine wachsende Plastikflut sowie die drohende Versauerung durch den Klimawandel. Jetzt brauchen die Ozeane dringend Hilfe. © Greenpeace / Jiri RezacDie beiden Polbereiche der Erdkugel haben eine Sonderrolle: Einerseits waren sie bislang wegen ihrer Eisschichten weniger stark von manchen Zivilisationsfolgen wie Fischfang oder Ölbohrungen bedroht. Andererseits reagieren sie wegen ihrer klimatischen Bedingungen besonders empfindsam auf Umwelteinflüsse. Ein trauriges Beispiel ging gerade um die Welt: in der Antarktis waren Tausende Pinguinküken gestorben. Aus einer ganzen Kolonie überlebten gerade zwei Küken. Als Grund vermuten Wissenschaftler sehr ungewöhnliche Wetterbedingungen: Regen durchnässte ihre Gefieder, und veränderte Eisbedingungen erschwerten das Jagen.   Wie schützen wir unsere Ozeane für künftige Generationen? Schutzgebiete kreieren wichtige Rückzugsräume für die Lebewesen im Meer und machen die Ozeane widerstandsfähig gegen die verschiedenen Belastungen. Fische und andere Meerestiere bekommen Bereiche, in denen die Populationen sich erholen können, was sich auch positiv auf andere Regionen auswirkt. Daneben kann ein Ozean mit viel gesunder Biomasse durch die Photosynthese der Algen mehr Kohlendioxid aus der Luft aufnehmen und dadurch den Klimawandel verlangsamen. Indirekt helfen Schutzgebiete außerdem, ein Bewusstsein für die Verletzlichkeit der Meere zu bilden.  © Greenpeace / Jorge Gutman Die gute Nachricht: Es bewegt sich etwas. Vor einigen Monaten hat die sogenannte CCAMLR (Eine internationale Kommission für die Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis) ein riesiges Gebiet im antarktischen Rossmeer geschützt. Nun gibt es Pläne für ein weiteres Schutzgebiet, das danebenliegende Wedell-Meer: auf einer Fläche, die 20 Mal so groß ist wie Österreich. Solche Pläne machen Hoffnung. Und sind nötiger denn je. Denn wo Eisdecken schmelzen, steht die Wirtschaft schon in den Startlöchern, um das Meer auszubeuten. Der Antarktis rücken beispielsweise verstärkt Krillfischer zu Leibe. Die kleinen Krebstierchen werden zu Fischmehl für Aquakulturen gehandelt, aber eine Menge Geld steckt auch im Handel mit Omega-3-Fettsäure-Produkten wie Krillöl. Die Krillfischerei ist eine bedenkliche Entwicklung, da Krill am Anfang der Nahrungskette für viele größere Tierarten steht. Das Wedell-Meer zu schützen, ist ein wichtiger und dringender Schritt gegen die drohende Ausbeutung der Antarktis. Wir werden daher die kommenden Monate dafür arbeiten, dass das Schutzgebiet im Wedell-Meer Wirklichkeit wird.   Gastautorin: Agneta Melzer ist studierte Kulturwissenschaftlerin und arbeitet im Bereich Medien und Kommunikation.
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Greenpeace-Langzeittest: Wie realistisch ist das Mindesthaltbarkeitsdatum? (Mo, 23 Okt 2017)
Verschiedene Käsesorten, Joghurt und Eier stapeln sich im Kühlregal. Ein Blick darauf zeigt: Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist schon seit Monaten überschritten. Doch werden die Lebensmittel richtig gelagert, ist das in vielen Fällen kein Problem. Welche Lebensmittel das größte Durchhaltevermögen besitzen, verrät unser Langzeittest. Die Neun-Monats-Bilanz unseres Langzeittests liegt vor. Nun ist auch der Spitzenreiter, ein Naturjoghurt, das bei unserem Test die 6-Monats-Grenze beim Mindesthaltbarkeitsdatum problemlos hinter sich gelassen hat, ausgeschieden. Die Ergebnisse* der letzten neun Monate sind erstaunlich: Das von uns getestet Naturjoghurt war nach 26 Wochen weiterhin unbedenklich verzehrbar. Räuchertofu und Soja-Joghurt haben beide jeweils über 18 Wochen, die Eier immerhin über zehn Wochen länger gehalten. Der verpackte Kuchen sowie die Salami waren mehr als acht Wochen nach dem Ablauf des MHD noch verzehrbar und der verpackte Schnittkäse hielt über sechs Wochen. Nur der Sesam-Dip war nach zwei Wochen bereits verdorben. Hier war offenbar ein realistisches MHD vom Hersteller angegeben. Aus der Sicht von Greenpeace ist es endlich Zeit zu handeln: Die Lebensmittelhersteller und die Politik sind gefragt. Um den Wegwerf-Wahnsinn zu stoppen müssen sie sich für ein realitätsnahes Mindesthaltbarkeitsdatum einsetzen. Denn jährlich landen 206.000 Tonnen Lebensmittel im Müll, obwohl sie noch genießbar sind. Unterstützen Sie unsere Petition gegen Lebensmittelverschwendung  Finanziell unterstützt wurde der MHD-Langzeittest von MUTTER ERDE, einer Initiative des ORF und von führenden Umwelt- und Naturschutzorganisationen.  *Im Auftrag von Greenpeace hat das Labor der Lebensmittelversuchsanstalt seit Jänner 2017 acht Produkte mikrobiologisch und sensorisch getestet. 
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Schmerzlicher Verlust einer Freundin und Kollegin (Do, 19 Okt 2017)
Schweren Herzens geben wir bekannt, dass unsere Freundin und Kollegin Carolina Nyberg-Steiser von Greenpeace Nordic mit 29 Jahren bei einem tragischen Unfall im Amazonas ums Leben gekommen ist. Carolina befand sich an Bord eines kleinen Greenpeace-Flugzeugs, das bei der Landung auf dem Rio Negro nahe der brasilianischen Stadt Manaus im Amazonas abstürzte. Es liegen bisher keine Informationen zur möglichen Unfallursache vor. Das Unglück ereignete sich am Dienstag, dem 17. Oktober, gegen 11:50 Ortszeit (18:50 MESZ). Carolina Nyberg-Steiser Carolina war auf Besuch beim Greenpeace-Büro in Brasilien um mehr über die Arbeit zum Schutz des Amazons zu erfahren und selbst die Schönheit des Regenwaldes kennenzulernen. Die drei anderen Passagiere des Flugzeugs und der Pilot überlebten den Unfall mit leichten Verletzungen.    Aus Respekt gegenüber Carolinas Familie werden wir derzeit keine weitere Stellungnahme zu diesem Unglück abgeben. Wir alle werden Carolina zutiefst vermissen. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie.
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Greenpeace-Ranking: Wie grün ist die Elektronikbranche? (Di, 17 Okt 2017)
IT-Konzerne geben sich ein visionäres, umweltbewusstes Image. Gleichzeitig entwickeln viele Marktführer Produkte für die Müllhalde. Greenpeace hat die größten Technologieunternehmen getestet und ein Branchenranking erstellt. Erfahren Sie, welche Unternehmen mit ihren Geräten wesentliche Umweltstandards erfüllen und wer die Schlusslichter bei grüner Elektronik sind. Für den Elektronik-Ratgeber „Guide to Greener Electronics“ hat Greenpeace 17 Technologieunternehmen in drei Kategorien geprüft: Energieeinsatz in der Produktion Einsatz von Chemikalien Recycling von Rohstoffen In die Bewertung fließt zudem die Untersuchung von 40 Geräten mit ein, mit Fokus auf Reparierbarkeit von Smartphones, Tablets und Laptops. Fairphone auf dem ersten und Apple auf dem zweiten Platz führen die Greenpeace-Bestenliste an. Sie verzichten auf gefährliche Chemikalien und produzieren klimafreundlich. Als einziges Unternehmen hat Apple zugesagt, nicht nur Datenzentren und Büros, sondern zukünftig die gesamte Lieferkette mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Dell und HP folgen auf den nächsten Plätzen, da sie reparier- und aufrüstbare Geräte anbieten. Schlecht schneiden sowohl Microsoft als auch Apple bei der Reparierbarkeit ihrer Geräte ab. Auf Wegwerfhandys, die maximal zwei Jahre genutzt werden, setzen auch die chinesischen Firmen Huawei, Oppo und Xiaomi. Sie produzieren aktuell ein Viertel der weltweit verkauften Smartphones. Auch die Geräte von Samsung und Amazon – Amazon ist inzwischen zum drittgrößten Anbieter von Tablets geworden – landen auf den hinteren Plätzen. Daher sollte die erste Frage vor einem Neukauf immer sein: Brauche ich das Gerät wirklich? Umweltbewusste Käuferinnen und Käufer sollten darauf achten, dass sich Elektronik-Produkte reparieren und aufrüsten lassen. Doch die Verantwortung darf nicht allein an die Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden: Um wirklich grün zu werden, müssen Samsung und Co. komplett auf fossile Energien und gefährliche Chemikalien verzichten. Hier geht’s zur deutschen Zusammenfassung des Elektronik-Ratgebers.
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Der Klima- und Energie-Check (Fr, 13 Okt 2017)
Diesen Sonntag wird in Österreich gewählt. Daher hat Greenpeace die SpitzenkandidatInnen der bevorstehenden Nationalratswahl zur Klima- und Energiezukunft Österreichs befragt. Geantwortet haben Christian Kern (SPÖ), Sebastian Kurz (ÖVP), Heinz-Christian Strache (FPÖ), Ulrike Lunacek (Grüne) und Matthias Strolz (NEOS). Wir haben die Aussagen zusammengefasst. GP02LZV_Web_size.jpg Frage 1: Sind Sie der Meinung, dass Österreich das Ziel einer Dekarbonisierung bis zur Mitte des Jahrhunderts gesetzlich festschreiben soll sowie entsprechende Zwischenziele bis 2030 festzulegen hat, wie 100 % Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energieträger, eine Reduktion des Energieverbrauchs um 30 % gegenüber 2005 und eine Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien auf 60 % des Endenergiebedarfs (Basis 2005)? Zusammengefasste Antwort aller SpitzenkandidatInnen: Eindeutig mit „Ja“ wurde diese Frage nur von den Grünen und den NEOS beantwortet. Sowohl SPÖ als auch ÖVP bekennen sich nicht zu den Zwischenzielen von Greenpeace. Stattdessen setzen sie auf EU-Ziele beziehungsweise wollen diese abwarten. Die ÖVP möchte die Dekarbonisierung, also den umfassenden Verzicht auf Kohlendioxid-Emissionen, zur „Erfolgsstory“ machen ohne dies zu konkretisieren. Die FPÖ ist nicht explizit auf die Frage der Ziele eingegangen, tritt jedoch für diverse Maßnahmen wie den Ausstieg aus Kohlekraft, den Ausbau alternativer Energien und die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene ein. Die Antworten im Detail finden Sie hier. GP0STQDU2_Web_size.jpg Frage 2: Soll Österreich dem Beispiel anderer Staaten wie Schweden, Dänemark und Frankreich folgen und zur Gegenfinanzierung einer spürbaren Steuerentlastung des Faktors Arbeit die Abgaben und Steuern auf klimaschädliche Aktivitäten wie den Verbrauch fossiler Energieträger und anderer CO2-intensiver Produkte wesentlich erhöhen? Zusammengefasste Antwort aller SpitzenkandidatInnen: Auch bei dieser Frage kam ein klares Bekenntnis von den Grünen und den NEOS. SPÖ, ÖVP und FPÖ bekennen sich alle zur Entlastung des Faktors Arbeit. Die SPÖ lehnt eine Besteuerung fossiler Energie, wie Erdöl und Erdgas aus sozialen Gründen ab. ÖVP und FPÖ lehnen neue Steuern prinzipiell ab. Die ÖVP möchte Klimaziele über Anreize und Rahmenbedingungen erreichen.   Die Antworten im Detail finden Sie hier. GP0STQ6ZZ_Web_size.jpg Frage 3: Treten Sie für Maßnahmen ein, die konsequent den Gesundheitsschutz vor Konzerninteressen stellen und damit ähnlich wie in anderen Staaten das Ziel verfolgen, den Ausstieg aus dem Dieselantrieb für PKW umzusetzen sowie der Automobil-Industrie klare Vorgaben mit strengen Emissionslimits und entsprechender Überprüfung zu machen?  Zusammengefasste Antwort aller SpitzenkandidatInnen: Bei dieser Frage haben die Grünen explizit mit “Ja” geantwortet.  Die FPÖ begrüßt Maßnahmen zur Verringerung der Gesundheitsgefährdung durch Luftverschmutzung. Die SPÖ verweist auf europäische Regelungen und möchte, dass alternative und fossile Antrieben spätestens 2030 gleichwertig sind. Sowohl NEOS als auch ÖVP lehnen Verbote und Zwang ab. Die NEOS treten für mehr „Anstrengungen” ein ohne diese zu benennen, die ÖVP sieht die Notwendigkeit den Verkehrssektor zu elektrifizieren sowie mit der Strom- und Wärmeproduktion zu koppeln und setzt auf Anreize. Die Antworten im Detail finden Sie hier. Alle Fragen an die SpitzenkandidatInnen samt ihren Antworten finden Sie hier.
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Marktcheck 10-2017, Schweine- und Hühnerfleisch (Do, 12 Okt 2017)
Der Greenpeace-Marktcheck hat im Oktober das Angebot an frischem Schweine- und Hühnerfleisch in den Supermärkten bewertet. Als beste Note im Test vergibt Greenpeace ein „Befriedigend“, und zwar an die drei Erstplatzierten Merkur, Hofer und Interspar. Test 10-2017, Schweine- und Hühnerfleisch Der Tabelle unten zeigt den Verbesserungsbedarf bei Schweinefleisch, denn die Supermärkte schneiden im Schnitt bei Hühnerfleisch wesentlich besser ab. Merkur wird Testsieger und erhält die Note „Befriedigend“. Die Noten "Ausgezeichnet", "Sehr Gut" und "Gut" konnte Greenpeace bei diesem Test nicht vergeben.  Die Ergebnisse Greenpeace-Marktcheck 10-2017: Test Fleisch Zum Ausdrucken einfach auf die Tabelle oben klicken. Die Gesamtnote "Befriedigend" erhalten neben Merkur auch Hofer, Interspar und MPreis. Billa und Spar sind "Genügend". "Nicht Genügend" vergibt Greenpeace an Lidl, Unimarkt und PennyMarkt. Hier die Detailinfos zum Nachlesen: die Tabelle mit den detaillierten Bewertung der Supermärkte  die Ergebnisse und das Angebot der Supermärkt im Detail die Kriterien der Bewertung im Detail Huhn ist besser als Schwein  Greenpeace lobt im Test, dass sich die Haltungsbedingungen der Hühner, der Einsatz von gentechnikfreien Futtermitteln und die Menge an Antibiotika in der Hühnermast in den letzten Jahren in Österreich verbessert haben, und kritisiert, dass sich für die Schweine nur wenig verändert hat. „Die Österreicher und Österreicherinnen haben sich besseres Fleisch verdient. Das gilt natürlich nicht nur für Hühnerfleisch, sondern auch für das Schweinsschnitzel“ , sagt Nunu Kaller, KonsumentInnensprecherin von Greenpeace in Österreich. Schweinefleisch im Supermärkte Bis heute findet man kaum Bio-Schweinefleisch in den Supermarktregalen. 75 Prozent der österreichweit in der Tierhaltung eingesetzten Antibiotika landen im Schweinestall. Auch werden die Tiere in der Regel mit Gentech-Soja gefüttert. Schweinefleisch ist hingegen nur bei Merkur, Hofer, Interspar und MPreis in allen Filialen und ständig biologisch oder gentechnikfrei verfügbar. Zwar haben einige Supermärkte vorbildliche Projekte gestartet, um die Produktionsbedingungen bei Schweinefleisch zu verbessern, doch das ist noch nicht ausreichend. Vorbildliche Projekte für Tierwohl Die zwei Projekte „Fairhof“ bei Hofer und „Heimathöfe“ bei Interspar zeigen vor, dass gute Standards nicht nur bei bio möglich sind. Hofer hat bei „Fairhof“ die derzeit strengsten Anforderungen bei konventionellem Schweinefleich und agiert sehr transparent, indem es die zugrunde liegenden Standards auch im Detail veröffentlicht. Interspar bietet in allen Filialen „Heimathöfe“-Schweinefleisch sowie mehrere Produkte in Bio-Qualität bei Schwein und Huhn an. Merkur arbeitet bereits an einem eigenen Projekt mit strengen Standards für Schweinefleisch aus konventioneller Produktion und wird Testsieger mit einer guten Auswahl bei Bio-Fleisch und seinen Projekten in der Hühnermast. Die Geflügelbranche macht's vor “Vorbild muss die Geflügelbranche sein, die in den letzten Jahren schrittweise Verbesserungen umgesetzt hat“, betont Kaller. Nicht nur sind die Tierschutzbestimmungen bei Hühnern in Österreich höher als im Ausland, auch konnte der Einsatz von Antibiotika innerhalb weniger Jahre beinahe halbiert werden. Eine weitere Errungenschaft: Die Hühner werden gentechnikfrei gefüttert. In den Supermärkten spiegelt sich das durch ein großes Angebot an gentechnikfrei gefüttertem Fleisch wider. Auch Bio-Huhn gibt es in acht von neun Supermärkten.   Weniger Fleisch bringt's Eine Umstellung auf ein wirklich umweltfreundliches System der Tierhaltung ist allerdings nur dann möglich, wenn wir insgesamt weniger Tiere halten. Mit 66 Kilogramm Fleisch pro Jahr – zwei Drittel davon Schweinefleisch und im Schnitt neun Kilogramm Hühnerfleisch – essen ÖsterreicherInnen etwa drei Mal so viel wie gesundheitlich empfohlen. Greenpeace schlägt daher vor, mehr Gemüse und Hülsenfrüchte zu essen, und sich wenn, dann ein hochwertiges Stück Fleisch zu gönnen. Das ist gut für unsere Gesundheit aber auch für die Umwelt.   Nachhaltigkeit am Prüfstand Unter dem Titel „Nachhaltigkeit im Test“ nimmt der Greenpeace-Marktcheck regelmäßig das Sortiment des österreichischen Einzelhandels unter die Lupe. Jeweils zu Monatsanfang wird im Hinblick auf die Erfüllung von nachhaltigen Kriterien ein Ranking der größten Supermarktketten in Österreich veröffentlicht. Infos zu allen Tests unter: greenpeace.at/nachhaltigkeit-im-test
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„Monsanto Papers“ zeigen skrupelloses Vorgehen des Konzerns (Mi, 11 Okt 2017)
Heute findet in Brüssel im Europäischen Parlament eine Anhörung zu den sogenannten „Monsanto Papers“ statt. Dabei handelt es sich um tausende interne E-Mails des US-Agrochemiekonzerns Monsanto, die im Rahmen eines Gerichtsprozesses veröffentlicht wurden. Die E-Mails legen nahe, dass MitarbeiterInnen von Monsanto versucht haben, Behörden bei der Bewertung von Glyphosat zu beeinflussen. **Environmental and health organisations launch European citizens’ initiative to ban glyphosate. / © Eric de Mildt/Greenpeace. All rights reserved**Brussels, 8 February 2017, EU, Place Schumann – Campaigners and activists met in Brussels (and other European cities Madrid, Rome, Berlin and Paris) today to launch a European Citizens’ Initiative (ECI) to ban glyphosate, reform the EU pesticide approval process, and set mandatory targets to reduce pesticide use in the EU. The goal is to collect at least one million signatures from Europeans and submit the petition before the Commission’s next move to renew, withdraw or extend the EU licence of glyphosate.Glyphosate – the most widely used weedkiller in Europe – is also known as Roundup, a Monsanto brand- name. In 2015, the World Health Organization (WHO) linked glyphosate to cancer. The European Chemicals Agency (ECHA) is currently working on a safety assessment.More information is available on [www.stopglyphosate.org](http://www.stopglyphosate.org) Angesichts dieser skandalösen Enthüllungen muss das Europäische Parlament eine offizielle und umfassende Untersuchung der Monsanto-Papers einleiten. Monsanto weigerte sich jedoch trotz Ladung durch das Europäische Parlament an der heutigen Anhörung teilzunehmen. Daraufhin wurde allen Monsanto-Angestellten die Zugangsberechtigung für das Parlament entzogen. Dieser Schritt ist durchaus legitim, denn auch internationale Konzerne müssen sich in einer Demokratie der parlamentarischen Kontrolle unterwerfen. Es ist nicht akzeptabel, nicht zu erscheinen, wenn die Fragen gerade unangenehm sein könnten. Was sind die „Monsanto Papers“? Bei den „Monsanto Papers“ handelt es sich um tausende E-Mails, die im Rahmen eines Gerichtsprozesses in den USA öffentlich gemacht wurden und seither aufgrund des brisanten Inhaltes große Wellen schlagen. Angestellte von Monsanto scheinen an Studien mitgeschrieben zu haben, die dann unter dem Namen von angeblich unabhängigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern publiziert wurden. Monsanto Skandal muss Aus für Glyphosat bringen Die Konzern-Emails lassen auch an der europäischen Bewertung Zweifel aufkommen: Sie legen nahe, dass der Konzern in den USA Einfluss auf die Bewertung des Unkrautvernichters ausgeübt hat. Auch auf die Glyphosat-Bewertungen in Europa könnte sich dies ausgewirkt haben. Den Einsatz des Unkrautvernichters in der EU unter diesen Umständen für weitere zehn Jahre zu erlauben, wäre verantwortungslos. 
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Diese Produkte gibt es jetzt gratis in der Natur (Do, 05 Okt 2017)
Herbstzeit ist Erntezeit! Bevor sich die Natur schlafen legt, verwöhnt sie uns noch mit einer reichen Palette an Früchten. Vielen dieser natürlichen Produkte schenken wir nur wenig Beachtung. Doch sind Kastanien, Eicheln oder Kiefer-Zapfen nicht nur hübsch anzusehen, sie sind auch richtig praktisch! Hier haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengestellt, um naturschonend und geldsparend die Freuden des Herbstes zu genießen! Waschen ohne Chemie Wer es leid ist, seine Kleidung mit Chemie aus dem Supermarkt sauber zu bekommen, kann es einmal mit Kastanien oder Efeu probieren! Die darin enthaltenen Saponine sorgen für den Wascheffekt. Rosskastanien sind beliebte Parkbäume und überall in der Stadt zu finden. Die nicht für den Verzehr geeigneten Kastanien können mit etwas Muskeleinsatz zu Waschmittel verarbeitet werden. In den anderen Jahreszeiten sorgt der immergrüne Efeu für Nachschub. Eicheln für Experimentierfreudige Als der Import von Kaffee in Kriegszeiten schwierig war, galt die Eichel als gute Alternative zur Kaffeebohne. Dank der Stärke in den Eicheln kann man sie aber auch als Mehl zum Brot oder Kuchen backen verwenden. Roh sollte man sie aber aufgrund ihres hohen Gehalts an Gerbstoffen nicht essen. Vor dem Verzehr die Eicheln unbedingt im Wasserbad einlegen, damit sich die Gerbstoffe auswaschen. Kiefer-Zapfen als Wetterstation Wie wird das Wetter heute? Eine schöne Abwechslung zu den langweiligen Wettervorhersagen aus dem Fernsehen ist eine Kiefer-Zapfen-Wetterstation! Öffnen sich die Schuppen der Zapfen, wird es wahrscheinlich freundliches Wetter geben. Steht Regen vor der Tür, so schließen sich die Schuppen. Grund für diesen tollen Effekt ist, dass die Samen der Zapfen bei trockenem Wetter besser vom Wind verweht werden können – deswegen öffnen sich die Schuppen. Vor das Fenster gehängt sind die Zapfen außerdem richtig dekorativ. Gaumenschmaus mit Bucheckern Die Früchte der Buche passen perfekt als Topping für Salate oder als Beigabe zu einem leckeren Risotto. Damit die leicht giftigen Stoffe der Bucheckern nicht auf den Magen schlagen, müssen die Samen nach dem Herauslösen unbedingt für 5 Minuten geröstet werden. Das Röstaroma verleiht den Samen zudem eine wunderbar nussige Note.
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Greenpeace schlägt Alarm: Gesundheitsgefahr durch Palmöl (Mi, 27 Sep 2017)
Wir haben bekannte Markenprodukte aus dem österreichischen Lebensmittelhandel, die Palmöl enthalten, auf gesundheitsgefährdende Stoffe untersuchen lassen. Die Ergebnisse zeigen teils alarmierend hohe Schadstoffkonzentrationen: Vor allem bei Milka-Erdbeer-Schokolade und Margarine. Bei den gefundenen Schadstoffen handelt es sich um 3-MCPD- und Glycidyl-Ester, die im Verdacht stehen, gesundheitsschädigend zu sein. Wir raten dringend bis auf Weiteres vom Verzehr der betroffenen Produkte ab! Ein Kind hat die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge von 3-MCPD-Ester bereits nach elf Gramm, also nach weniger als zwei Stück der getesteten Erdbeer-Schokolade von Milka, erreicht. Bei den beiden Margarinen, von Alsan und Rama, genügen 13 beziehungsweise 17 Gramm, also zwei dünn bestrichene Semmelhälften. Und da ist noch nicht berücksichtigt, dass Kinder und Erwachsene an einem Tag oft eine Vielzahl an Palmöl-haltigen Produkten konsumieren. Denn wie unsere Untersuchung zeigt, können 3-MCPD- und Glycidyl-Ester in sehr hohen Mengen in Lebensmitteln enthalten sein. Der Greenpeace-Test im Detail Wir haben elf Lebensmittel, acht davon mit Palmöl, testen lassen. Untersucht wurden Nougatcremen, Tortenecken, Tortenglasuren, Schokoladen, Margarinen und Packerlsuppen. Während in allen Produkten mit Palmöl die beiden Schadstoffe gefunden wurden, konnten sie in zwei der Palmöl-freien Lebensmittel gar nicht und im dritten nur in ganz geringen Mengen bestimmt werden. Die Greenpeace-Testergebnisse zeigen bei Produkten mit Palmöl derart hohe Konzentrationen von 3-MCPD-Ester, dass vor allem bei Kindern die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge von 0,8 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht rasch überschritten wird. Auch bei Glycidyl-Ester wurden hohe Konzentrationen gefunden. Besonders gravierend sind beide Werte bei der getesteten Milka-Erdbeer-Schokolade (0,993 bzw. 0,377 mg/kg) und bei den getesteten Margarinen von Alsan (0,81 bzw. 0,689 mg/kg) und Rama Original in Würfelform (0,619 bzw. 0,22 mg/kg). Diese elf Lebensmittel wurden getestet. Drei davon (Nougatcreme von Ja! Natürlich, Schokoglasur von Manner und Alpenmilch-Schokolade von Milka) enthalten kein Palmöl. Wie kommen die gefährlichen Schadstoffe in die Lebensmittel? Die gesundheitsgefährdenden Stoffe 3-MCPD- und Glycidyl-Ester entstehen bei der Raffination von Palmöl. Für sie gibt es keine gesetzlichen Grenzwerte – das ist absolut fahrlässig! 3-MCPD wird von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) als möglicherweise krebserregend eingestuft, Glycidol – das bei der menschlichen Verdauung von Glycidyl-Ester frei wird – sogar als wahrscheinlich krebserregend. Glycidol hat sich außerdem als erbgutverändernd erwiesen. Für diesen Stoff gibt es daher auch keine tolerierbare tägliche Aufnahmemenge. Die Aufnahme solle jedenfalls minimal sein, so die EFSA. Der Einsatz von Palmöl hat somit nicht nur drastische Auswirkungen auf die Umwelt, sondern auch auf unsere Gesundheit. Jetzt müssen Politik und Handel dringend einschreiten! Die Ergebnisse des Greenpeace-Tests im Detail finden Sie hier: http://bit.ly/2whXvhH Setzen auch Sie sich für den Schutz des Regenwaldes ein und unterzeichnen Sie unsere Petition
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Den Verschmutzern auf der Spur (Fr, 22 Sep 2017)
Rund acht Millionen Tonnen Plastikmüll landen jährlich in unseren Weltmeeren. Während die Verantwortung oft allein den Verbrauchern zugeschoben wird, nimmt Greenpeace nun die Hersteller in den Blick. An den Stränden der philippinischen Hauptstadt Manila haben wir Plastikteile gesammelt und diese anschließend ausgewertet. Nun wissen wir, welche Firmen die größten Verschmutzer unserer Weltmeere mit unnötigem Wegwerfplastik sind! Von Plastikflaschen bis hin zu Verpackungen: Bei der Sammelaktion an Manilas Stränden wurden über 50.000 Pastikteile zusammengetragen und ausgewertet. Die europäischen Großkonzerne Nestlé, Unilever sowie das philippinische Unternehmen PT Torabika führen bei unserem Firmen-Ranking die Liste der größten Verschmutzer an. Einweg als Sackgasse Der Zustand der Strände in den Philippinen ist leider keine Ausnahme: Plastikmüll findet sich in der Arktis, der Antarktis und an Stränden unbewohnter Inseln. Unsere Meere und Strände ersticken im Müll. Es ist Zeit, dass die Unternehmen Verantwortung übernehmen. Denn internationale Konzerne sind ein Schlüssel im Kampf gegen all das Plastik im Meer. Sie verkaufen Produkte in immer aufwändigeren und kleinteiligeren Plastikverpackungen – von Kapseln für Kaffee und Milch über einzeln verpackte Bonbons bis hin zu Kleinstverpackungen für Shampoo und Flüssigseife. Das Wegwerf-Wirtschaftsmodell mit seinen Einwegverpackungen bürdet der Gesellschaft hohe soziale und ökonomische Kosten auf, während die Unternehmen Gewinne einstreichen. Plastik – ein Traum wird zum Albtraum Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie vermitteln uns ständig, wie praktisch und billig Wegwerfverpackungen sind: Plastik ist zäh und leicht. Und genau das ist ein großes Problem für die Umwelt! Denn Kunststoff verharrt über Jahrzehnte bis Jahrhunderte in den Gewässern und an den Stränden. Es ist natürlich wichtig, verschmutzte Flüsse, Seen und Strände sauber zu machen und zu halten. Aber tatsächlicher Wandel kann nur entstehen, wenn der Eintrag von Müll gestoppt wird. Und das heißt für den Plastikmüll – und nicht nur auf den Philippinen –, dass wir dringend weg müssen vom Einwegplastik. Beispielsweise indem wir wie auch die Firmen stärker auf Mehrweglösungen setzen. Geben auch Sie Plastik keine Chance und helfen Sie unnötiges Wegwerf-Plastik zu stoppen.
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„Trojanisches Pferd“ CETA kommt nach Österreich (Mi, 20 Sep 2017)
Am 21. September tritt das umstrittene Handelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada vorläufig in Kraft. Greenpeace sieht dadurch ökologische Standards und demokratische Handlungsspielräume bedroht. Doch gibt es überhaupt noch die Möglichkeiten, etwas gegen CETA zu unternehmen oder ist es dafür jetzt zu spät?     Was bedeutet eine vorläufige Anwendung von CETA? Vorläufige Anwendung bedeutet, dass ein Abkommen wirksam wird, noch bevor der Ratifizierungsprozess durch die Parlamente der EU-Mitgliedsstaaten abgeschlossen wurde. Dies kann sich auf das gesamte Abkommen oder auf Teile davon beziehen. Nach der Ratifikation durch alle EU-Mitgliedsstaaten tritt der Vertrag dann formal und zur Gänze in Kraft. Bisher haben von den 28 EU-Staaten nur Lettland, Dänemark, Spanien, Kroatien und Malta diesen Schritt gemacht. Die Zustimmung aller nationalen und in manchen Ländern auch regionalen Parlamente kann viele Jahre dauern. Im Falle von CETA betrifft die vorläufige Anwendung mehr als 90 Prozent des Abkommens. Ausgenommen sind derzeit noch die von der Zivilgesellschaft besonders stark kritisierten Sonderklagerechte für ausländische Investoren. Warum warnt Greenpeace vor der vorläufigen Anwendung von CETA? Mit der vorläufigen Anwendung von CETA kommen zahlreiche Gefahren ab sofort auf uns zu: Hinter den versprochenen wirtschaftlichen Vorteilen verstecken sich Gefahren für hohe Umweltstandards, eine Ausweitung der Macht von Konzernen und Einschränkungen für demokratische Handlungsspielräume. Öffentliche Dienstleistungen sind unzureichend geschützt und geraten unter verstärkten Liberalisierungsdruck. Auch das Vorsorgeprinzip, der zentrale Grundsatz der europäischen Umweltpolitik, ist in CETA nicht ausreichend verankert und wird geschwächt. Ökologische Standards sowie die kleinstrukturierte Landwirtschaft kommen durch den verstärkten Konkurrenzdruck und die regulatorische Kooperation – die auf eine Angleichung der Gesetzgebungen zwischen Kanada und der EU abzielt – in Bedrängnis. Ist es nicht schon zu spät, CETA zu stoppen, nachdem die vorläufige Anwendung begonnen hat? Nein, es ist nicht zu spät – noch können die Parlamente der EU-Mitgliedsstaaten CETA stoppen. Genau das fordern wir vom österreichischen Nationalrat. Denn wenn die Ratifizierung in einem Mitgliedsstaat scheitert, wird nicht nur das endgültige Inkrafttreten von CETA verhindert: Der Rat der EU hat sich verpflichtet, in einem solchen Fall auch die vorläufige Anwendung wieder zu beenden. Eine erst kürzlich von Greenpeace durchgeführte Befragung der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten zur Nationalratswahl hat deutlich gezeigt, dass es in Österreich eine parlamentarische Mehrheit für einen Kurswechsel in der EU-Handelspolitik gibt. Wir müssen jetzt aktiv werden und unsere demokratischen und sozial-ökologischen Prinzipien – das Fundament Europas – schützen.
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Nehmen Sie sich autofrei! (Fr, 15 Sep 2017)
Können Sie sich ein Leben ohne eigenen PKW vorstellen? Im städtischen Umfeld ist eine saubere und umweltfreundliche Mobilität für viele Menschen bereits selbstverständlich. Das hält nicht nur fit und fühlt sich gut an, es macht auch richtig Sinn. Copyright Paul Langrock Agentur Zenit. Rushhour im Berufsverkehr auf Berliner Hofjaegerallee. Allee, Strasse, Autoabgas, Autoabgase, Emission, Emmmissionen, Schadstoff, Schadstoffausstoss, Verschmutzung, Schmutz, Umweltverschmutzung, abstrakt, Abstraktion, Licht, Lichter, Grossstadt, Fahren, KFZ, Kraftfahrzeug, Auto, Autos, Berufsverkehr, Fahrzeug, Fahrzeuge, Infrastruktur, Verkehrsinfrastruktur, mobil, immobil, Mobilitaet, Immobilitaet, Stau, Stop and Go, Transport, transportieren, Strasse, Strassenszene, Verkehr, Geschwindigkeit, Geschwindigkeitsbegrenzung, Tempolimit, Tempo, dynamisch, Dynamik, mobility, mobile, immobility, immobile, bumper to bumper traffic jam, car, rush hour time, speed, high, low, city, alley, street, light, citylights, air pollution, polluted, contaminated, contamination. Berlin Tiergarten. 21. Oktober 2015 Diese 5 Fakten zeigen, wie unnötig ein eigener PKW im Stadtverkehr ist: 40 Prozent aller Wege, die mit dem PKW zurückgelegt werden, sind kürzer als fünf Kilometer – sieben Prozent gar kürzer als ein Kilometer! Ein klarer Fall für’s Fahrrad. Ein privates Auto steht im Schnitt 23 Stunden am Tag einfach so herum. Mit einem einzigen Carsharing-Auto können fünf bis acht private PKWs ersetzt werden. Zudem nützen 43 Prozent jener Menschen, die auf Carsharing gewechselt haben, häufiger das Rad und öffentlichen Verkehr. Das Auto wird im Schnitt nur noch halb so oft wie vor dem Umstieg verwendet. Bei 80 Prozent aller Fahrten zum Supermarkt lässt sich der Einkauf problemlos mit dem Fahrrad transportieren. Bei 14 Prozent der Einkäufe würde man ein Lastenfahrrad benötigen und lediglich für sechs Prozent aller Einkäufe wäre wirklich ein Auto notwendig. Auto-Pendler benötigen deutlich mehr Zeit für ihren Arbeitsweg, als Menschen, die Bahn fahren. Beispielsweise ist Wien von St. Pölten mit dem Auto in 63 Minuten erreichbar, mit der Bahn in weniger als der Hälfte der Zeit (28 Minuten). Auch die Kosten für das Pendeln mit dem Auto sind deutlich höher. Wir empfehlen daher, kurze Strecken in der Stadt zu Fuß und mit dem Rad zurückzulegen oder die Öffis zu nutzen. Auch Carsharing ist eine sinnvolle Alternative zum eigenen PKW: Es spart Kosten und Sie leisten ganz nebenbei einen Beitrag zum Umweltschutz. Wenn Sie mehr zu Mobilität erfahren wollen, haben Sie jetzt die Chance dazu: Beim Streetlife Festival 2017 informiert das Freiwilligenteam von Greenpeace am 16. und 17. September in Wien über umweltfreundliche Mobilitätsformen. Mehr dazu gibt es hier.
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Mindesthaltbarkeitsdatum: Rettet das Joghurt! (Mi, 13 Sep 2017)
Vielen ist es bekannt: Man stöbert im Kühlschrank und im hinteren Eck entdeckt man das ungeöffnete Joghurt von vor vier Wochen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist schon seit geraumer Zeit überschritten. Reflexartig landet das Joghurt im Müll, obwohl es noch genießbar wäre. In Österreich teilen jährlich 25 Millionen Becher Joghurt dieses Schicksal. Oft wird das MHD mit einem Wegwerfdatum verwechselt. Daher hat Greenpeace unter dem Motto „Rettet das Joghurt“ unterschiedliche Joghurtsorten auf der Mariahilfer Straße in Wien verkosten lassen. Die knifflige Frage war, ob die PassantInnen erkennen könne, welches Joghurt frisch aus dem Supermarktregal stammt und welches bereits seit mehreren Wochen das MHD überschritten hat. Die Überraschung: Mehr als die Hälfte der Befragten konnte nicht feststellen, bei welchem Joghurt das MHD überschritten war. Zudem gaben fast allen an, dass sie im Normalfall auch dieses Joghurt essen würden, weil im Geschmack und bei der Konsistenz nur leichte Unterschiede festgestellt werden konnten. Die Verkostung beweist einmal mehr, dass das MHD kein Wegwerfdatum ist. Greenpeace-Langzeittest beweist: Joghurt nach mehreren Monaten noch genießbar Sechs Monate nach Überschreiten des MHD war das getestete Naturjoghurt weiterhin mikrobiologisch unbedenklich und somit verzehrbar. Trotzdem werden Millionen Becher Joghurt ungeöffnet weggeworfen. Um die Lebensmittelverschwendung zu verringern fordert Greenpeace realitätsnahe Mindesthaltbarkeitsdaten. Vertrau auf deine Sinne und nicht auf das MHD! „Das MHD ist kein Verfallsdatum, sondern lediglich eine Herstellergarantie. Ob ein Produkt verdorben ist oder nicht, lässt sich besser mit den eigenen Sinnen als durch ein Datum auf der Verpackung erfassen“, empfiehlt Konsumentensprecherin Nunu Kaller. Bevor man sich also beim „abgelaufenen“ Joghurt für den Wurf in den Mistkübel entscheidet, sollte man mit seinen Sinnen die Lage überprüfen. Schauen, riechen und schmecken helfen bei der Entscheidung. Mit dieser einfachen Vorgehensweise können bis zu 25 Millionen Becher Joghurt vor der Tonne gerettet werden.
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Event-Tipp: How To Live Together (Di, 12 Sep 2017)
Was haben Anti-Brexit-Poster, ein Blumenstrauß, Portraits von Angela Merkel und spielende Kinder in Angola gemeinsam? Allesamt sind Exponate der aktuellen Ausstellung „How To Live Together“ in der Kunsthalle Wien, die sich mit den verschiedensten Aspekten unseres Zusammenlebens beschäftigt. Die Arbeiten von über dreißig internationalen KünstlerInnen widmen sich den brennenden Fragen unserer Gegenwart, die das gesellschaftliche Zusammenleben im Hinblick auf lokale wie globale Dimensionen aktuell bestimmen: Ökologische Ressourcenknappheit und Klimawandel, Migration, Armut, die neuen politischen Dynamiken, Herausforderungen der Technisierung, Umbrüche in den Arbeitswelten, veränderte Formen von Familienstrukturen und sozialen Gefügen. Viele dieser Themen sind auch für die Arbeit von Greenpeace von höchster Bedeutung. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Meine Sicht“ führt Greenpeace-Experte Adam Pawloff gemeinsam mit Kunstvermittler Wolfgang Brunner durch die Ausstellung, um die Querverbindungen zur Umwelt, in der wir als Gesellschaft leben, und den Kampagnen von Greenpeace zu beleuchten. Mittwoch, 13. September 2017, 18 Uhr Kunsthalle Wien Museumsquartier (Museumsplatz 1, 1070 Wien) Mit dem Codewort „Greenpeace“ erhalten Sie freien Eintritt in die Ausstellung.   Nähere Informationen zur Ausstellung unter http://www.kunsthallewien.at/#/de/ausstellungen/how-live-together
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Neuer Greenpeace-Einsatz: Für Frieden und Demokratie im Internet (Mo, 04 Sep 2017)
Wie praktisch das Internet doch ist: Wir treffen unsere Freundinnen und Freunde regelmäßig auf Facebook. Die Informationen, auf denen unser Weltverständnis fußt, besorgen wir uns auf Google. In den unterschiedlichsten Lebensbereichen ist unsere reale Welt inzwischen stark von der virtuellen durchdrungen. Doch dieser virtuelle Raum birgt auch reale Gefahren für ein demokratisches und friedliches Miteinander. Mit der Bewegung “Netpeace” setzt sich Greenpeace ab sofort auch für den Schutz unserer digitalen Umwelt ein. Im Moment bestimmen vor allem einige wenige Internet-Konzerne über unsere digitale Welt und über die Regeln, die darin herrschen. Hass im Netz, Fake News, digitale Überwachung: All das sind Gefahren für unsere Demokratie und für den Frieden – und damit auch für die Umwelt. Greenpeace nimmt neue Herausforderung an Greenpeace ist in den 1970ern mit dem Kampf gegen Atomwaffen erfolgreich als Friedensbewegung gestartet. Greenpeace-Kampagnen, wie etwa zum Schutz des Meeres oder der Arktis, stehen nach wie vor ganz klar im Zentrum unserer Umweltschutz-Arbeit. Unsere digitalen Zeiten erfordern jedoch, dass wir uns darüber hinaus auch für den Frieden in unserem virtuellen Lebensraum – dem Internet – einsetzen. Denn langfristig können wir die Umwelt nur schützen, wenn gewährleistet ist, dass demokratische Prinzipien auch in Zukunft unseren öffentlichen Austausch bestimmen. Die rasende Verbreitung von Lügen im Netz, wie etwa die Leugnung des Klimawandels, erschwert schon jetzt die Arbeit von Umweltorganisationen auf der ganzen Welt. Auch Qualitätsjournalismus leidet massiv unter den derzeitigen Entwicklungen im Netz. Die Politik reagiert bisher kaum auf diese Entwicklungen. Es ist daher an der Zeit, dass wir Menschen gemeinsam unsere digitale Welt neu gestalten. Netpeace - für Frieden und Demokratie im Internet Mit Netpeace initiiert Greenpeace von Österreich ausgehend eine neue Bewegung für Frieden und Demokratie im Internet. Was wir damit erreichen wollen? Kontrolle über die eigenen Daten statt Totalüberwachung, eine friedliche Kultur in sozialen Netzwerken statt Hasskommentare und Fake News und ein demokratisches Internet statt Monopolmacht durch US-Unternehmen. Noch haben wir die Chance, selbst die Zügel in die Hand zu nehmen und das Internet als einen Raum zu gestalten, der zu Frieden und Demokratie in unserer Gesellschaft beiträgt. Weitere Information zur Bewegung und dazu, wie Sie Teil davon werden können, gibt es hier: www.netpeace.eu
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Greenpeace-Aktivisten stellen sich Maschinen im Bialowieza-Urwald entgegen (Mi, 30 Aug 2017)
Bereits seit Jahren setzt sich Greenpeace zum Schutz des Bialowieza-Urwalds in Polen ein. Unterstützt wird dieser Einsatz nun auch von der UNESCO, der EU-Kommission und dem Europäischen Gerichtshof, der einen sofortigen Abholzugsstopp des Waldes angeordnet hat. Der polnische Umweltminister missachtet jedoch das EU-Recht und rückt weiterhin mit schweren Maschinen gegen den einzigartigen Märchenwald vor. Diese Woche protestieren Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten erneut im Bialowieza-Wald in Polen gegen die illegalen Abholzungen. Im Zuge des Protests haben sich die Umweltschützer aus 12 Ländern – darunter auch aus Österreich – an die Maschinen gekettet, um den Abtransport von Bäume zu verhindern. „Stoppt die Abholzung. Respektiert das EU-Recht“ steht auf einem der Transparente geschrieben. Denn der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat einstweilen entschieden, dass die polnische Regierung die Abholzung und den Abtransport der Bäume sofort stoppen muss. Es ist das erste Mal in der Geschichte der EU, dass ein Mitgliedsland einer Anordnung des EuG ignoriert. Einige Umweltschützer wurden bereits von Forstarbeitern weggebracht, doch der Protest hält weiterhin an. Die Verantwortlichen in Polen argumentieren, die Abholzungen und der Abtransport von toten Bäumen aus dem Wald seien Maßnahmen gegen einen massiven Borkenkäfer-Befall großer Waldgebiete. Der Borkenkäfer ist aber gar keine Gefahr für den Wald, wie zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs bestätigen. Die wahre Bedrohung für den letzten größeren Urwald Europas und dessen Bewohner ist die Abholzung. Der EuGH erlaubt die Abholzung ausschließlich aus Sicherheitsgründen. Dies würde beispielsweise zutreffen, wenn Bäume entlang von Straßen eine Gefahr für Menschen darstellen. In den letzten Wochen haben unsere Aktivistinnen und Aktivisten vor Ort jedoch Abholzungen von Waldbeständen dokumentiert, die nicht in diese Kategorie fallen und somit illegal sind. Zusätzlich werden tagtäglich Bäume aus dem Wald abtransportiert. Auch das verstößt gegen die Entscheidung des EuGH, da tote Bäume extrem wichtig für die Biodiversität des Waldes sind. Helfen Sie uns, die Abholzung dieses einzigartigen Lebensraums zu stoppen und unterzeichnen Sie die Petition zum Schutz des Bialowieza-Waldes.
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Abweichende Mindesthaltbarkeitsdaten bei Molkereiprodukten (Fr, 25 Aug 2017)
Nachdem Greenpeace bereits bei zahlreichen Produkten unrealistische Mindesthaltbarkeitsdaten nachgewiesen hat, zeigt sich nun, dass bei der Kennzeichnung von Milchprodukten schwer erklärbare Unterschiede vorliegen. Den Gründen dafür ist Greenpeace nun nachgegangen. Eine Umfrage unter den zehn größten österreichischen Molkereien hat ergeben, dass die Unternehmen gleiche Produkte offensichtlich mit unterschiedlichen Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) versehen. Bei ganz normaler industriell hergestellter Butter etwa kann sich das MHD um bis zu 45 Tage unterscheiden. Neben Butter haben wir auch für Naturjoghurt (3,6 Prozent), Schlagobers und für sogenannte länger frische Milch die jeweiligen „Haltbarkeitsfristen“ sowie die Gründe für die Festlegung von den Herstellern abgefragt. An unterschiedlichen hygienischen Standards in den Molkereien kann es jedenfalls nicht liegen, dass die Mindesthaltbarkeitsdaten voneinander abweichen. Aus dem Werk mit der am längsten haltbaren Butter kommt nämlich auch das am kürzesten haltbare Joghurt. Woher kommen diese Abweichungen? Als Gründe für die unterschiedliche Festlegung bei identen Produkten wurden von einigen Herstellern Wünsche des Handels bei dessen Eigenmarken genannt. Ein Beispiel sind die Fristen bei Spars Bio-Butter: Die 250-Gramm-Packung lässt Spar mit einer Frist von 55 Tagen versehen, die 125-Gramm-Packung hingegen mit 60 Tagen. Dabei sollte man meinen, dass gerade kleinere Butterpackungen empfindlicher sind, da diese schneller auf kurzzeitig höhere Temperatur reagieren. Unverständlich sind auch verlängerte MHD-Fristen bei exportierten Produkten. Viele Lebensmittel überleben Mindesthaltbarkeitsdatum Dass viele Lebensmittel weit über das MHD haltbar sind und somit häufig in einwandfreiem Zustand in den Müll wandern, zeigt auch unser Langzeittest. Seit Jänner 2017 haben wir acht Lebensmittel, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben, regelmäßig überprüfen lassen. Das Ergebnis lässt aufhorchen: Ein getestetes Joghurt ist nach 26 Wochen weiterhin unbedenklich verzehrbar. Sechs der anderen sieben Lebensmittel, darunter Tofu, Eier und Wurst, haben auch deutlich länger gehalten, als es das MHD vermuten lässt. Für ein realitätsnahes Mindesthaltbarkeitsdatum, gegen Lebensmittelverschwendung Rund ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel landet laut FAO jährlich zwischen Acker und Teller im Müll. Das ergibt eine unglaubliche Menge von 1,3 Milliarden Tonnen teils noch genießbarer Nahrung. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von Überproduktion, über zu hohe Anforderungen des Handels an Produktmerkmale, bis hin zu ungeplantem Einkaufsverhalten von Konsumentinnen und Konsumenten. Auch das Mindesthaltbarkeitsdatum ist mitverantwortlich für die Verschwendung. Durch unrealistische Mindesthaltbarkeitsdaten landen Lebensmittel in der Tonne, die einwandfrei sind. Um die Lebensmittelverschwendung zu verringern fordern wir realitätsnahe und vereinheitlichte Mindesthaltbarkeitsdaten. Den Verbraucherinnen und Verbrauchern raten wir: Verlassen Sie sich speziell bei Milchprodukten auf die eigenen Sinne! Wenn ein Produkt das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat, zuerst schauen, riechen und schmecken. So ist leicht zu erkennen, ob die Butter, das Joghurt oder der Schlagobers noch genießbar ist. 
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Pressedienst der DLG e.V.: DLG-Publikationen

BIOGAS Convention & Trade Fair vom 12. bis 14.12.2017 in Nürnberg (Di, 10 Okt 2017)

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