Thema Umweltschutz (environment) - Aktuelles

RSS - Reader is an decentral Internet-Standard:

dt: https://de.wikipedia.org/wiki/RSS

eng: https://de.wikipedia.org/wiki/RSS

(Für den Inhalt sind die jeweiligen Websiten verantwortlich)

SAVE THE ARCTIC:    http://www.savethearctic.org/de-AT/

Grüner Strom aus SOLAR (Stirlingmotor):

e-car - electric car (pure) with SOLAR-ENERGY

AT_Greenpeace Österreich

Marktcheck 2017, Supermarkt des Jahres (Mi, 27 Dez 2017)
Beim Greenpeace-Marktcheck wird Merkur zum zweiten Jahr in Folge "Supermarkt des Jahres". Ein Jahr lang hat der Greenpeace-Marktcheck das Angebot der größten österreichischen Supermärkte unter die Lupe genommen. Auch 2018 wird es die monatlichen Tests geben. Jahressieger 2017 Bei insgesamt zehn Tests hat Greenpeace das Sortiment von neun Supermärkten verglichen und bewertet, wie ökologisch und nachhaltig die Produkte in ihren Regalen sind. Die Tabelle zeigt, wie die einzelnen Supermärkte 2017 und im Vergleich zum Vorjahr beim Greenpeace-Marktcheck abschnitten haben. Die Ergebnisse Jahressieger 2017 Zum Vergrößern und Ausdrucken einfach auf Tabelle oben klicken. Merkur war in fünf Monaten Testsieger und platziert sich damit vor Billa und MPreis, die auf den Plätzen zwei und drei liegen. Billa konnte sich um einen Platz verbessern, MPreis ist von Platz sechs auf drei vorgerückt. Die wichtigsten Kriterien für die Bewertung der Supermärkte waren 2017 das Bio-Angebot, die gentechnikfreie Herstellung der Produkte und eine klare Kennzeichnung der Herkunft und die Qualität der Zutaten.  Die Infos zum Abschneiden Merkur konnte den Jahressieg vom Vorjahr verteidigen und punktet vor allem mit einer guten Auswahl an biologisch erzeugten Produkten sowie bei der Herkunft der Rohstoffe und Zutaten. In beiden Bereichen liegt Billa knapp hinter Merkur und landet im Jahresvergleich auf Platz zwei. MPreis mit Firmensitz in Tirol rückt vom sechsten auf den dritten Platz vor. Zu verdanken ist das unter anderem den transparenten Produktinformationen. Susanne Winter, stellvertretende Geschäftsführerin bei Greenpeace in Österreich: „Unser Greenpeace-Marktcheck wirkt! Das Angebot in den Supermarktregalen, vor allem was die Eigenmarken angeht, verbessert sich. Und auch die Konsumentinnen und Konsumenten können sich im Lebensmittel-Dschungel besser orientieren.“ 2018 geht's weiter Auch 2018 wird der Greenpeace-Marktcheck die Supermärkte bei zehn Tests unter die Lupe nehmen. Im Fokus liegen der Bio-Anteil, die regionale Herkunft, die klare Kennzeichnung der Produkte sowie die Verbesserung des Sortiments. Dazu wiederholt Greenpeace einige Tests aus den letzten zwei Jahren. „Der Greenpeace-Marktcheck wird auch 2018 die Supermärkte unter die Lupe nehmen. Nur so kann den Konsumentinnen und Konsumenten auf Dauer das beste Angebot garantiert werden“, betont Winter.  Nachhaltigkeit am Prüfstand Unter dem Titel „Nachhaltigkeit im Test“ nimmt Greenpeace-Marktcheck regelmäßig das Sortiment des österreichischen Lebensmitteleinzelhandels unter die Lupe. Jeweils zu Monatsanfang wird im Hinblick auf die Erfüllung von nachhaltigen Kriterien ein Ranking der größten österreichischen Supermarktketten mit einheitlichem Sortiment veröffentlicht. Die Info zu allen Tests gibt es unter greenpeace.at/nachhaltigkeit-im-test
>> mehr lesen

Mit diesen 7 Tipps schenken Sie zu Weihnachten wahre Freude (Mo, 11 Dez 2017)
Funkelnde Kinderaugen, der Duft nach frischem Lebkuchen und fröhlicher Gesang aus dem Radio – das ist Weihnachten. Doch oft sieht die Realität anders aus: Stress, Kopfzerbrechen über die teuren Geschenke und den einhergehenden Kontostand sowie Massen an Krempel, der uns untergejubelt wird. Es ist nicht immer leicht, gute Weihnachtsgeschenke zu finden. Diese sieben Geschenktipps schonen nicht nur Ihre Nerven, sondern auch Ihre Geldtasche und unsere Umwelt! Vermeiden Sie Last-Minute-Käufe Viel zu oft ist der Advent alles andere als besinnlich: Die Zeit des großen Kaufens ist da und viele Menschen irren wie wahnsinnig durch die Straßen und übervollen Geschäfte. Vor lauter Stress werden die Geschenke in letzter Sekunde gekauft. Doch unbedacht gewählte Geschenke und Verlegenheitskäufe machen niemanden glücklich – und bevor man vor lauter Kaufwahn überhaupt in die besinnliche Stimmung kommt, ist Weihnachten schon wieder vorbei. Einen Augenblick innehalten und über Geschenke nachdenken Am sinnvollsten sind Geschenke, die ohnehin gebraucht werden. Denken Sie darüber nach, was Ihre Freunde und Familie sowieso kaufen würden oder schon immer haben wollten. Meistens kennt man die Liebsten gut genug, um durch eigene Überlegungen die sinnvollsten Geschenke zu finden. Vertrauen Sie sich selbst und nicht der Werbeindustrie! Hören Sie aufmerksam zu Seien Sie in der Adventszeit besonders aufmerksam. Dabei erfahren Sie Wünsche und lernen die Menschen, die Ihnen nahe stehen, noch besser kennen. Durch geschicktes Nachfragen gelingt die Überraschung trotzdem. Beim gemeinsamen Wunschzettel-Basteln ergeben sich interessante Gespräche und man hat die Chance, sich aktiv mit den eigenen Wünschen auseinanderzusetzen. Das schönste Geschenk: Zeit und Aufmerksamkeit Was die meisten Menschen wirklich voneinander wollen, ist ungestörte Aufmerksamkeit und das Gefühl, dem und der anderen wichtig zu sein. Die wertvollsten Geschenke können Sie nicht geben, sondern nur teilen. Besinnen Sie sich auf das Fest der Liebe und verbringen Sie bereits in der Vorweihnachtszeit schöne Stunden mit Ihren Freunden und der Familie: Beim gemeinsamen Malen, Töpfern, Backen, Nähen oder Basteln von persönlichen Geschenken oder beim Weihnachtslieder-Singen. Gaumenfreuden unterm Weihnachtsbaum Essen ist aufgrund seiner Vielseitigkeit ein wunderbares Geschenk. Verwöhnen Sie Ihre Familie und FreundInnen mit hochwertigen Köstlichkeiten. Wählen Sie ganz bewusst genussvolle und gesunde biologische Lebensmittel aus regionaler Herkunft. Besonders Selbstgekochtes oder mit viel Liebe Gebackenes kann zu einem ganz individuellen und persönlichen Geschenk werden. 26th April 2015. Silo Cafe in Brighton, UK. Ein Geschenk für’s Leben Nachhaltiges Schenken bedeutet auch langanhaltende Freude mit dem Geschenk. Überlegen Sie sich zeitlose Geschenke ohne Ablaufdatum! Am besten eignen sich Dinge, die schnell und leicht wieder repariert werden können oder solche, die generell nicht kaputtgehen. Ihre Liebsten werden sich ein Leben lang daran erinnern. Pflanzen Sie Besinnlichkeit Pflanzen bringen mehr Farbe ins Leben und verbreiten eine angenehme gemütliche Atmosphäre. Viele Geschenke können außerdem mit Blumen und Pflanzen aufgepeppt und originell gestaltet werden. Spezielle Weihnachtspflanzen wie Christrosen, Stechpalmen oder Mistelzweige sorgen durch ihren speziellen Duft oder ihre religiöse Bedeutung für eine besonders besinnliche Stimmung zur Weihnachtszeit.
>> mehr lesen

5 Tipps für einen nachhaltigeren Modekonsum (Fr, 24 Nov 2017)
Es geht nicht nur darum, was wir kaufen, sondern auch wie viel. In Zeiten der Wegwerfgesellschaft und Fast Fashion Mode ist die Verlockung groß, auf Schnäppchenjagd zu gehen. Der Preis dafür ist allerdings größer als gedacht: Umweltverschmutzung, soziale Ausbeutung und Kleidung, die schnell kaputt geht. All das sind gute Gründe dafür, den eigenen Modekonsum zu überdenken. Diese Tipps unterstützen Sie bei einem bewussteren und nachhaltigeren Umgang mit Mode. Legen Sie sich Nadel und Faden zu Aufgrund kleinerer Mängel landen Kleidungsstücke schnell einmal in der Altkleidersammlung. Ein Loch im Socken oder ein fehlender Knopf an Ihrem Hemd können allerdings mit ein paar kleinen Handgriffen repariert werden. Bei YouTube finden Sie gute Anleitungen dazu, wie Sie ganz einfach Löcher stopfen und Knöpfe so annähen, dass sie für alle Ewigkeit halten. Deutschland, Dresden, 26.06.2015, Kleidertausch waehrend der Greenpeace Detox Modenshow im Baerenzwinger in Dresden, © Thomas Victor Kleidung aus zweiter Hand Auf Flohmärkten, in Second Hand-Läden oder bei Kleidertauschparties bekommen Sie qualitative Kleidung zu günstigen Preisen. Anstatt Kleidung von der Stange zu kaufen, finden Sie hier die wahren Schnäppchen. Damit verlängern sie den Lebenszyklus der Kleidung enorm. Das ökologischste Kleidungsstück ist bekanntlich jenes, das nicht produziert werden muss. Wenn neu, dann bitte ökologisch und fair Gerne blendet man beim Kleiderkauf in Billigläden die Tatsache aus, dass das T-Shirt um 5,99 Euro bestimmt nicht unter fairen und ökologisch vertretbaren Bedingungen produziert wurde. Braucht man unbedingt neue Kleidung, lohnt sich daher der tiefere Griff in die Geldbörse. Denn Fakt ist, dass in den Produktionsstätten schlechte Arbeitsbedingungen vorherrschen und viele umweltschädliche Chemikalien eingesetzt werden. Gütesiegel für Textilien können hier als Anhaltspunkt für Umwelt- u. Sozialstandards herangezogen werden. Der Fashion Shopping-Guide von Greenpeace hält zahlreiche Tipps für den umweltfreundlichen Kleiderkauf parat. DIY: Do It yourself Selber nähen und stricken liegt im Trend! Wenn Sie schon einmal einen Pullover gestrickt haben, begreifen Sie den Wert eines Kleidungsstücks erst so richtig. Umso mehr erfreuen Sie Ihre Liebsten, wenn sie Ihnen kuschelige Socken und warme Hauben zum Geburtstag schenken. Inzwischen bieten viele Läden, Volkshochschulen und Designer Workshops an. Und das Internet quillt vor Do-It-Yourself-Anleitungen (DIY) geradezu über. In die Box damit Haben Sie die Nase voll von dem immer selben roten T-Shirt, das Ihnen früher einmal Glück gebracht hat? Suchen Sie sich fünf Teile aus, die Sie gerade nicht mehr anziehen wollen und verstauen Sie diese eine Zeit lang. Wenn Sie die Kleiderbox nach ein paar Monaten wieder hervorkramen, wirken Ihre Kleidungsstücke wie neu. Ein bisschen Abstand wirkt Wunder.
>> mehr lesen

Welche Städte treten für Mobilität in die Pedale (Do, 16 Nov 2017)
Beim „Landeshauptstädte-Ranking – Nachgefragt 2017“ für Österreich hat Greenpeace alle neun Hauptstädte erneut nach verkehrsrelevanten Kategorien miteinander verglichen. Dieses Mal zählt, welche Städte sich heuer verbessert haben. Nachdem wir im Mai ein „Landeshauptstädte-Ranking“ zum Thema Mobilität durchgeführt haben, wollten wir wissen, welche Städte dieses Jahr mit neuen Anreizen und Maßnahmen für eine nachhaltige und saubere Mobilität gepunktet haben. Dafür wurden die Kategorien Modal Split, Luftqualität, Radverkehr, öffentlicher Verkehr, Parkraumbewirtschaftung, Fußgängerfreundlichkeit, E-Mobilität und Carsharing herangezogen. Abgefragt wurde auch, ob Umweltzonen angedacht und welche langfristigen Maßnahmen geplant sind. Das Ergebnis unseres neuen Mobilitäts-Rankings „Nachgefragt“: Wien landet erneut auf dem ersten Platz – gefolgt von St. Pölten und Graz – und ist somit die Stadt, in der sich beim Thema Mobilität am meisten bewegt. Innsbruck schneidet am schlechtesten ab. Beim Radverkehr konnten Eisenstadt und Wien mit einem Ausbau des Radnetzes punkten. Auch im Bereich öffentlicher Verkehr hat sich manches verbessert: St. Pölten hat beispielsweise die Betriebszeiten der Buslinien auf Sonntag ausgeweitet und Wien die U1 ausgebaut. Graz hat vor allem in der Kategorie Carsharing gut abgeschnitten. Mit dem Projekt „tim“ wird hier versucht mehrere Mobilitätsangebote, wie E-Carsharing, Carsharing und E-Ladeplätze, zu bündeln. Im Bereich Parkraumbewirtschaftung fiel Wien positiv auf, da hier die Kurzparkzone auf den 10. Bezirk ausgeweitet wurde. Warum diese Maßnahmen wichtig sind? Der Verkehr ist für ungefähr ein Drittel der klimaschädlichen Treibhausgase in Österreich verantwortlich. Zusätzlich ist ein Großteil der gesundheitsschädlichen Stickstoffdioxid- und Feinstaub-Emissionen dem Verkehr zuzurechnen. Wie wir uns fortbewegen, sei es mit der Straßenbahn, zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto, wirkt sich also auf das Klima und unsere Gesundheit aus. Unser aktuelles Ranking zeigt, bereits innerhalb weniger Monate können die Landeshauptstädte wichtige Schritte setzen, um Mobilität nachhaltiger zu gestalten. Verbesserungsbedarf sehen wir jedoch weiterhin bei allen Städten. Die Präsentation vom „Landeshauptstädte-Ranking – Nachgefragt“ findet im Rahmen des Klima-Schwerpunktes von MUTTER ERDE statt, einer Initiative des ORF und führender Umwelt- und Naturschutzorganisationen.
>> mehr lesen

Die Uhr tickt für Fidschi (Mi, 15 Nov 2017)
Österreich muss dringend seine Verantwortung beim Klimaschutz wahrnehmen. Denn auch unsere Politik und unser Handeln beeinflussen, wie gravierend die Erderhitzung in den kommenden Jahrzehnten sein wird. Darüber hinaus sind wir mitverantwortlich für die Folgen des globalen Temperaturanstiegs in weit entfernte Staaten wie Fidschi. Weltweit ist das aus 300 Inseln bestehende Fidschi als Badeparadies bekannt. Fidschi ist aber auch einer der Inselstaaten im Pazifik, der schon jetzt besonders unter den katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels leidet. Die Böden an der Küste sind völlig versalzen, immer wieder fordern mächtige Zyklone zahlreiche Menschenleben und der überdurchschnittlich rasche Anstieg des Meeresspiegels drängt die Bevölkerung ins Innere der Insel. Und das, obwohl Fidschi kaum zum Ausstoß von Treibhausgasen beigetragen hat. Bonn als Überlebenschance für Fidschi Die Zukunft Fidschis hängt davon ab, ob wir der globalen Erderhitzung und dem damit verbundenen Meeresspiegelanstieg erfolgreich gegensteuern. Daher hat sich der Inselstaat in der Region auch zu einer starken Stimme für den Klimaschutz entwickelt. Fidschi hat als erster Staat weltweit das Pariser Klimaschutzabkommen ratifiziert. Dieses Jahr hat der Staat den Vorsitz bei der UN-Weltklimakonferenz COP 23 - die aus Platzgründen nun in der deutschen Stadt Bonn ausgetragen wird. Das ist das erste Mal, dass ein kleiner Inselstaat die COP leitet. Für Fidschi bedeutet der Vorsitz eine besondere Chance die Interessen der stark von der Erderhitzung bedrohten Regionen und Menschen ins Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit zu rücken. Was können wir in Österreich für die pazifischen Inselstaaten tun? Der kürzlich von der NGO Germanwatch veröffentlichte „Klimaschutz-Index 2018“ zeigt, dass Österreich bei diesem Ranking, das die Klimabilanz von insgesamt 57 Staaten miteinander vergleicht, erneut schlecht abschneidet. Österreich hat mit 49,5 von 100 möglichen Punkten sogar weniger Punkte als im Vorjahr erreicht und landet damit auf dem 35. Platz. Dieses schlechte Ergebnis ist auf den klimapolitischen Stillstand zurückzuführen, den wir in Österreich seit Jahren erleben. Ein gutes Beispiel dafür ist die Entwicklung der klimaschädlichen Treibhausgase im Land. Diese sind laut aktuellen Zahlen 2015 um 3,2 Prozent im Vergleich zu 2014 gestiegen. Greenpeace fordert daher von der zukünftigen Bundesregierung, Klimaschutz höchste Priorität einzuräumen und bereits im Regierungsprogramm konkreten Maßnahmen zu verankern. Hier erfahren Sie, wie Sie selbst in sieben Schritten wirkungsvoll zum Klimaschutz beitragen.
>> mehr lesen

Marktcheck 11-2017, Nikolo Sackerl (Mo, 13 Nov 2017)
Anlässlich des bevorstehenden Nikolo-Festes hat der Greenpeace-Marktcheck erneut das Angebot an Schoko-Nikolos in den Supermärkten unter die Lupe genommen. Der Test zeigt: Das Sortiment hat sich deutlich verbessert. Test 11-2017, Nikolo-Sackerl Beurteilt hat Greenpeace, welcher Supermarkt biologisch hergestellte und fair produzierte Schokolade für das Nikolo-Fest im Regal hat. Neben Schoko-Produkten hat der Test auch untersucht, wo weitere Produkte für das Nikolo-Sackerl wie Mandarinen, Erdnüsse und Datteln in Bio-Qualität erhältlich sind.   Die Ergebnisse Greenpeace-Marktcheck 11-2017: Nikolo-Sackerl Zum Ausdrucken einfach auf die Tabelle oben klicken. Die Tabelle zeigt: Testsieger mit der Note „Gut“ wird diesmal Billa. Ein "Gut" erhalten auch Merkur, MPreis und Hofer auf den Plätzen zwei bis vier. Spar, Interspar und Lidl bekommen von Greenpeace ein "Befriedigend". Wenig überzeugend ist das Schoko-Angebot bei PennyMarkt und Unimarkt. Die letzten beiden sind "Genügend" bzw. "Nicht Genügend". Das Abschneiden und Angebot der Supermärkte sowie die Kriterien der Bewertung sind hier nachzulesen: die Ergebnisse im Detail die Kriterien im Detail  Mehr bio und faire Nikolos erhältlich  Seit dem ersten Nikolo-Test im Jahr 2015 hat sich das Sortiment im Regal deutlich gebessert. Heuer bieten bereits sieben von neun Handelsketten einen Schoko-Nikolo an, der fair produziert und biologisch hergestellt ist. „Der Greenpeace-Marktcheck zeigt Wirkung: Heuer sind erstmals bei fast allen Supermärkten faire Bio-Schoko-Nikolos erhältlich“, sagt Nunu Kaller, KonsumentInnensprecherin bei Greenpeace in Österreich. „Schokolade ohne Gütesiegel hat im Nikolo-Sackerl nix verloren.“ Noch vor zwei Jahren war bei keinem der Supermärkte ein fairer Bio-Schoko-Nikolo erhältlich, damals bekam die Mehrheit der Supermärkte von Greenpeace ein „Nicht genügend“. 2016 haben Hofer und Spar nachgebessert und einen „guten“ Schoko-Nikolo angeboten. Bis auf PennyMarkt und Unimarkt haben heuer auch die anderen Handelsketten mit einer Schokofigur nachgezogen die beides kann, nämlich bio und fair sein: - Hofer bietet den Sankt Nikolaus von „Natur aktiv“ an, - Interspar und Spar haben den Niklas „Swiss Confisa“ im Regal und - Billa, Merkur, MPreis und Lidl führen eine Figur von „Riegelein“. Bei Billa und Merkur ist auch eine Schokotafel für das Nikolo-Fest von „BioArt“ erhältlich. Weitere Bio-Produkte im Sackerl Greenpeace hat neben Schokolade auch weitere Produkte bewertet, die sich häufig im Nikolo-Sackerl finden. Wer Mandarinen, Erdnüsse und Datteln in Bio-Qualität anbietet, konnte hier punkten. Bio ist schließlich nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für die Umwelt gut. „Bio-Produkte im Nikolaus-Sackerl schonen unser Klima. Besonders empfehlenswert sind hier Obst und Nüsse, die aus Österreich stammen“, sagt Kaller abschließend.    Nachhaltigkeit am Prüfstand Unter dem Titel „Nachhaltigkeit im Test“ nimmt der Greenpeace-Marktcheck regelmäßig das Sortiment des österreichischen Einzelhandels unter die Lupe. Jeweils zu Monatsanfang wird im Hinblick auf die Erfüllung von nachhaltigen Kriterien ein Ranking der größten Supermarktketten in Österreich veröffentlicht. Infos zu allen Tests unter: greenpeace.at/nachhaltigkeit-im-test
>> mehr lesen

Greenpeace-Langzeittest: Wie realistisch ist das Mindesthaltbarkeitsdatum? (Mo, 23 Okt 2017)
Verschiedene Käsesorten, Joghurt und Eier stapeln sich im Kühlregal. Ein Blick darauf zeigt: Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist schon seit Monaten überschritten. Doch werden die Lebensmittel richtig gelagert, ist das in vielen Fällen kein Problem. Welche Lebensmittel das größte Durchhaltevermögen besitzen, verrät unser Langzeittest. Die Neun-Monats-Bilanz unseres Langzeittests liegt vor. Nun ist auch der Spitzenreiter, ein Naturjoghurt, das bei unserem Test die 6-Monats-Grenze beim Mindesthaltbarkeitsdatum problemlos hinter sich gelassen hat, ausgeschieden. Die Ergebnisse* der letzten neun Monate sind erstaunlich: Das von uns getestet Naturjoghurt war nach 26 Wochen weiterhin unbedenklich verzehrbar. Räuchertofu und Soja-Joghurt haben beide jeweils über 18 Wochen, die Eier immerhin über zehn Wochen länger gehalten. Der verpackte Kuchen sowie die Salami waren mehr als acht Wochen nach dem Ablauf des MHD noch verzehrbar und der verpackte Schnittkäse hielt über sechs Wochen. Nur der Sesam-Dip war nach zwei Wochen bereits verdorben. Hier war offenbar ein realistisches MHD vom Hersteller angegeben. Aus der Sicht von Greenpeace ist es endlich Zeit zu handeln: Die Lebensmittelhersteller und die Politik sind gefragt. Um den Wegwerf-Wahnsinn zu stoppen müssen sie sich für ein realitätsnahes Mindesthaltbarkeitsdatum einsetzen. Denn jährlich landen 206.000 Tonnen Lebensmittel im Müll, obwohl sie noch genießbar sind. Unterstützen Sie unsere Petition gegen Lebensmittelverschwendung  Finanziell unterstützt wurde der MHD-Langzeittest von MUTTER ERDE, einer Initiative des ORF und von führenden Umwelt- und Naturschutzorganisationen.  *Im Auftrag von Greenpeace hat das Labor der Lebensmittelversuchsanstalt seit Jänner 2017 acht Produkte mikrobiologisch und sensorisch getestet. 
>> mehr lesen

Schmerzlicher Verlust einer Freundin und Kollegin (Do, 19 Okt 2017)
Schweren Herzens geben wir bekannt, dass unsere Freundin und Kollegin Carolina Nyberg-Steiser von Greenpeace Nordic mit 29 Jahren bei einem tragischen Unfall im Amazonas ums Leben gekommen ist. Carolina befand sich an Bord eines kleinen Greenpeace-Flugzeugs, das bei der Landung auf dem Rio Negro nahe der brasilianischen Stadt Manaus im Amazonas abstürzte. Es liegen bisher keine Informationen zur möglichen Unfallursache vor. Das Unglück ereignete sich am Dienstag, dem 17. Oktober, gegen 11:50 Ortszeit (18:50 MESZ). Carolina Nyberg-Steiser Carolina war auf Besuch beim Greenpeace-Büro in Brasilien um mehr über die Arbeit zum Schutz des Amazons zu erfahren und selbst die Schönheit des Regenwaldes kennenzulernen. Die drei anderen Passagiere des Flugzeugs und der Pilot überlebten den Unfall mit leichten Verletzungen.    Aus Respekt gegenüber Carolinas Familie werden wir derzeit keine weitere Stellungnahme zu diesem Unglück abgeben. Wir alle werden Carolina zutiefst vermissen. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie.
>> mehr lesen

Greenpeace-Ranking: Wie grün ist die Elektronikbranche? (Di, 17 Okt 2017)
IT-Konzerne geben sich ein visionäres, umweltbewusstes Image. Gleichzeitig entwickeln viele Marktführer Produkte für die Müllhalde. Greenpeace hat die größten Technologieunternehmen getestet und ein Branchenranking erstellt. Erfahren Sie, welche Unternehmen mit ihren Geräten wesentliche Umweltstandards erfüllen und wer die Schlusslichter bei grüner Elektronik sind. Für den Elektronik-Ratgeber „Guide to Greener Electronics“ hat Greenpeace 17 Technologieunternehmen in drei Kategorien geprüft: Energieeinsatz in der Produktion Einsatz von Chemikalien Recycling von Rohstoffen In die Bewertung fließt zudem die Untersuchung von 40 Geräten mit ein, mit Fokus auf Reparierbarkeit von Smartphones, Tablets und Laptops. Fairphone auf dem ersten und Apple auf dem zweiten Platz führen die Greenpeace-Bestenliste an. Sie verzichten auf gefährliche Chemikalien und produzieren klimafreundlich. Als einziges Unternehmen hat Apple zugesagt, nicht nur Datenzentren und Büros, sondern zukünftig die gesamte Lieferkette mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Dell und HP folgen auf den nächsten Plätzen, da sie reparier- und aufrüstbare Geräte anbieten. Schlecht schneiden sowohl Microsoft als auch Apple bei der Reparierbarkeit ihrer Geräte ab. Auf Wegwerfhandys, die maximal zwei Jahre genutzt werden, setzen auch die chinesischen Firmen Huawei, Oppo und Xiaomi. Sie produzieren aktuell ein Viertel der weltweit verkauften Smartphones. Auch die Geräte von Samsung und Amazon – Amazon ist inzwischen zum drittgrößten Anbieter von Tablets geworden – landen auf den hinteren Plätzen. Daher sollte die erste Frage vor einem Neukauf immer sein: Brauche ich das Gerät wirklich? Umweltbewusste Käuferinnen und Käufer sollten darauf achten, dass sich Elektronik-Produkte reparieren und aufrüsten lassen. Doch die Verantwortung darf nicht allein an die Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden: Um wirklich grün zu werden, müssen Samsung und Co. komplett auf fossile Energien und gefährliche Chemikalien verzichten. Hier geht’s zur deutschen Zusammenfassung des Elektronik-Ratgebers.
>> mehr lesen

Der Klima- und Energie-Check (Fr, 13 Okt 2017)
Diesen Sonntag wird in Österreich gewählt. Daher hat Greenpeace die SpitzenkandidatInnen der bevorstehenden Nationalratswahl zur Klima- und Energiezukunft Österreichs befragt. Geantwortet haben Christian Kern (SPÖ), Sebastian Kurz (ÖVP), Heinz-Christian Strache (FPÖ), Ulrike Lunacek (Grüne) und Matthias Strolz (NEOS). Wir haben die Aussagen zusammengefasst. GP02LZV_Web_size.jpg Frage 1: Sind Sie der Meinung, dass Österreich das Ziel einer Dekarbonisierung bis zur Mitte des Jahrhunderts gesetzlich festschreiben soll sowie entsprechende Zwischenziele bis 2030 festzulegen hat, wie 100 % Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energieträger, eine Reduktion des Energieverbrauchs um 30 % gegenüber 2005 und eine Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien auf 60 % des Endenergiebedarfs (Basis 2005)? Zusammengefasste Antwort aller SpitzenkandidatInnen: Eindeutig mit „Ja“ wurde diese Frage nur von den Grünen und den NEOS beantwortet. Sowohl SPÖ als auch ÖVP bekennen sich nicht zu den Zwischenzielen von Greenpeace. Stattdessen setzen sie auf EU-Ziele beziehungsweise wollen diese abwarten. Die ÖVP möchte die Dekarbonisierung, also den umfassenden Verzicht auf Kohlendioxid-Emissionen, zur „Erfolgsstory“ machen ohne dies zu konkretisieren. Die FPÖ ist nicht explizit auf die Frage der Ziele eingegangen, tritt jedoch für diverse Maßnahmen wie den Ausstieg aus Kohlekraft, den Ausbau alternativer Energien und die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene ein. Die Antworten im Detail finden Sie hier. GP0STQDU2_Web_size.jpg Frage 2: Soll Österreich dem Beispiel anderer Staaten wie Schweden, Dänemark und Frankreich folgen und zur Gegenfinanzierung einer spürbaren Steuerentlastung des Faktors Arbeit die Abgaben und Steuern auf klimaschädliche Aktivitäten wie den Verbrauch fossiler Energieträger und anderer CO2-intensiver Produkte wesentlich erhöhen? Zusammengefasste Antwort aller SpitzenkandidatInnen: Auch bei dieser Frage kam ein klares Bekenntnis von den Grünen und den NEOS. SPÖ, ÖVP und FPÖ bekennen sich alle zur Entlastung des Faktors Arbeit. Die SPÖ lehnt eine Besteuerung fossiler Energie, wie Erdöl und Erdgas aus sozialen Gründen ab. ÖVP und FPÖ lehnen neue Steuern prinzipiell ab. Die ÖVP möchte Klimaziele über Anreize und Rahmenbedingungen erreichen.   Die Antworten im Detail finden Sie hier. GP0STQ6ZZ_Web_size.jpg Frage 3: Treten Sie für Maßnahmen ein, die konsequent den Gesundheitsschutz vor Konzerninteressen stellen und damit ähnlich wie in anderen Staaten das Ziel verfolgen, den Ausstieg aus dem Dieselantrieb für PKW umzusetzen sowie der Automobil-Industrie klare Vorgaben mit strengen Emissionslimits und entsprechender Überprüfung zu machen?  Zusammengefasste Antwort aller SpitzenkandidatInnen: Bei dieser Frage haben die Grünen explizit mit “Ja” geantwortet.  Die FPÖ begrüßt Maßnahmen zur Verringerung der Gesundheitsgefährdung durch Luftverschmutzung. Die SPÖ verweist auf europäische Regelungen und möchte, dass alternative und fossile Antrieben spätestens 2030 gleichwertig sind. Sowohl NEOS als auch ÖVP lehnen Verbote und Zwang ab. Die NEOS treten für mehr „Anstrengungen” ein ohne diese zu benennen, die ÖVP sieht die Notwendigkeit den Verkehrssektor zu elektrifizieren sowie mit der Strom- und Wärmeproduktion zu koppeln und setzt auf Anreize. Die Antworten im Detail finden Sie hier. Alle Fragen an die SpitzenkandidatInnen samt ihren Antworten finden Sie hier.
>> mehr lesen

Marktcheck 10-2017, Schweine- und Hühnerfleisch (Do, 12 Okt 2017)
Der Greenpeace-Marktcheck hat im Oktober das Angebot an frischem Schweine- und Hühnerfleisch in den Supermärkten bewertet. Als beste Note im Test vergibt Greenpeace ein „Befriedigend“, und zwar an die drei Erstplatzierten Merkur, Hofer und Interspar. Test 10-2017, Schweine- und Hühnerfleisch Der Tabelle unten zeigt den Verbesserungsbedarf bei Schweinefleisch, denn die Supermärkte schneiden im Schnitt bei Hühnerfleisch wesentlich besser ab. Merkur wird Testsieger und erhält die Note „Befriedigend“. Die Noten "Ausgezeichnet", "Sehr Gut" und "Gut" konnte Greenpeace bei diesem Test nicht vergeben.  Die Ergebnisse Greenpeace-Marktcheck 10-2017: Test Fleisch Zum Ausdrucken einfach auf die Tabelle oben klicken. Die Gesamtnote "Befriedigend" erhalten neben Merkur auch Hofer, Interspar und MPreis. Billa und Spar sind "Genügend". "Nicht Genügend" vergibt Greenpeace an Lidl, Unimarkt und PennyMarkt. Hier die Detailinfos zum Nachlesen: die Tabelle mit den detaillierten Bewertung der Supermärkte  die Ergebnisse und das Angebot der Supermärkt im Detail die Kriterien der Bewertung im Detail Huhn ist besser als Schwein  Greenpeace lobt im Test, dass sich die Haltungsbedingungen der Hühner, der Einsatz von gentechnikfreien Futtermitteln und die Menge an Antibiotika in der Hühnermast in den letzten Jahren in Österreich verbessert haben, und kritisiert, dass sich für die Schweine nur wenig verändert hat. „Die Österreicher und Österreicherinnen haben sich besseres Fleisch verdient. Das gilt natürlich nicht nur für Hühnerfleisch, sondern auch für das Schweinsschnitzel“ , sagt Nunu Kaller, KonsumentInnensprecherin von Greenpeace in Österreich. Schweinefleisch im Supermärkte Bis heute findet man kaum Bio-Schweinefleisch in den Supermarktregalen. 75 Prozent der österreichweit in der Tierhaltung eingesetzten Antibiotika landen im Schweinestall. Auch werden die Tiere in der Regel mit Gentech-Soja gefüttert. Schweinefleisch ist hingegen nur bei Merkur, Hofer, Interspar und MPreis in allen Filialen und ständig biologisch oder gentechnikfrei verfügbar. Zwar haben einige Supermärkte vorbildliche Projekte gestartet, um die Produktionsbedingungen bei Schweinefleisch zu verbessern, doch das ist noch nicht ausreichend. Vorbildliche Projekte für Tierwohl Die zwei Projekte „Fairhof“ bei Hofer und „Heimathöfe“ bei Interspar zeigen vor, dass gute Standards nicht nur bei bio möglich sind. Hofer hat bei „Fairhof“ die derzeit strengsten Anforderungen bei konventionellem Schweinefleich und agiert sehr transparent, indem es die zugrunde liegenden Standards auch im Detail veröffentlicht. Interspar bietet in allen Filialen „Heimathöfe“-Schweinefleisch sowie mehrere Produkte in Bio-Qualität bei Schwein und Huhn an. Merkur arbeitet bereits an einem eigenen Projekt mit strengen Standards für Schweinefleisch aus konventioneller Produktion und wird Testsieger mit einer guten Auswahl bei Bio-Fleisch und seinen Projekten in der Hühnermast. Die Geflügelbranche macht's vor “Vorbild muss die Geflügelbranche sein, die in den letzten Jahren schrittweise Verbesserungen umgesetzt hat“, betont Kaller. Nicht nur sind die Tierschutzbestimmungen bei Hühnern in Österreich höher als im Ausland, auch konnte der Einsatz von Antibiotika innerhalb weniger Jahre beinahe halbiert werden. Eine weitere Errungenschaft: Die Hühner werden gentechnikfrei gefüttert. In den Supermärkten spiegelt sich das durch ein großes Angebot an gentechnikfrei gefüttertem Fleisch wider. Auch Bio-Huhn gibt es in acht von neun Supermärkten.   Weniger Fleisch bringt's Eine Umstellung auf ein wirklich umweltfreundliches System der Tierhaltung ist allerdings nur dann möglich, wenn wir insgesamt weniger Tiere halten. Mit 66 Kilogramm Fleisch pro Jahr – zwei Drittel davon Schweinefleisch und im Schnitt neun Kilogramm Hühnerfleisch – essen ÖsterreicherInnen etwa drei Mal so viel wie gesundheitlich empfohlen. Greenpeace schlägt daher vor, mehr Gemüse und Hülsenfrüchte zu essen, und sich wenn, dann ein hochwertiges Stück Fleisch zu gönnen. Das ist gut für unsere Gesundheit aber auch für die Umwelt.   Nachhaltigkeit am Prüfstand Unter dem Titel „Nachhaltigkeit im Test“ nimmt der Greenpeace-Marktcheck regelmäßig das Sortiment des österreichischen Einzelhandels unter die Lupe. Jeweils zu Monatsanfang wird im Hinblick auf die Erfüllung von nachhaltigen Kriterien ein Ranking der größten Supermarktketten in Österreich veröffentlicht. Infos zu allen Tests unter: greenpeace.at/nachhaltigkeit-im-test
>> mehr lesen

„Monsanto Papers“ zeigen skrupelloses Vorgehen des Konzerns (Mi, 11 Okt 2017)
Heute findet in Brüssel im Europäischen Parlament eine Anhörung zu den sogenannten „Monsanto Papers“ statt. Dabei handelt es sich um tausende interne E-Mails des US-Agrochemiekonzerns Monsanto, die im Rahmen eines Gerichtsprozesses veröffentlicht wurden. Die E-Mails legen nahe, dass MitarbeiterInnen von Monsanto versucht haben, Behörden bei der Bewertung von Glyphosat zu beeinflussen. **Environmental and health organisations launch European citizens’ initiative to ban glyphosate. / © Eric de Mildt/Greenpeace. All rights reserved**Brussels, 8 February 2017, EU, Place Schumann – Campaigners and activists met in Brussels (and other European cities Madrid, Rome, Berlin and Paris) today to launch a European Citizens’ Initiative (ECI) to ban glyphosate, reform the EU pesticide approval process, and set mandatory targets to reduce pesticide use in the EU. The goal is to collect at least one million signatures from Europeans and submit the petition before the Commission’s next move to renew, withdraw or extend the EU licence of glyphosate.Glyphosate – the most widely used weedkiller in Europe – is also known as Roundup, a Monsanto brand- name. In 2015, the World Health Organization (WHO) linked glyphosate to cancer. The European Chemicals Agency (ECHA) is currently working on a safety assessment.More information is available on [www.stopglyphosate.org](http://www.stopglyphosate.org) Angesichts dieser skandalösen Enthüllungen muss das Europäische Parlament eine offizielle und umfassende Untersuchung der Monsanto-Papers einleiten. Monsanto weigerte sich jedoch trotz Ladung durch das Europäische Parlament an der heutigen Anhörung teilzunehmen. Daraufhin wurde allen Monsanto-Angestellten die Zugangsberechtigung für das Parlament entzogen. Dieser Schritt ist durchaus legitim, denn auch internationale Konzerne müssen sich in einer Demokratie der parlamentarischen Kontrolle unterwerfen. Es ist nicht akzeptabel, nicht zu erscheinen, wenn die Fragen gerade unangenehm sein könnten. Was sind die „Monsanto Papers“? Bei den „Monsanto Papers“ handelt es sich um tausende E-Mails, die im Rahmen eines Gerichtsprozesses in den USA öffentlich gemacht wurden und seither aufgrund des brisanten Inhaltes große Wellen schlagen. Angestellte von Monsanto scheinen an Studien mitgeschrieben zu haben, die dann unter dem Namen von angeblich unabhängigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern publiziert wurden. Monsanto Skandal muss Aus für Glyphosat bringen Die Konzern-Emails lassen auch an der europäischen Bewertung Zweifel aufkommen: Sie legen nahe, dass der Konzern in den USA Einfluss auf die Bewertung des Unkrautvernichters ausgeübt hat. Auch auf die Glyphosat-Bewertungen in Europa könnte sich dies ausgewirkt haben. Den Einsatz des Unkrautvernichters in der EU unter diesen Umständen für weitere zehn Jahre zu erlauben, wäre verantwortungslos. 
>> mehr lesen

Diese Produkte gibt es jetzt gratis in der Natur (Do, 05 Okt 2017)
Herbstzeit ist Erntezeit! Bevor sich die Natur schlafen legt, verwöhnt sie uns noch mit einer reichen Palette an Früchten. Vielen dieser natürlichen Produkte schenken wir nur wenig Beachtung. Doch sind Kastanien, Eicheln oder Kiefer-Zapfen nicht nur hübsch anzusehen, sie sind auch richtig praktisch! Hier haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengestellt, um naturschonend und geldsparend die Freuden des Herbstes zu genießen! Waschen ohne Chemie Wer es leid ist, seine Kleidung mit Chemie aus dem Supermarkt sauber zu bekommen, kann es einmal mit Kastanien oder Efeu probieren! Die darin enthaltenen Saponine sorgen für den Wascheffekt. Rosskastanien sind beliebte Parkbäume und überall in der Stadt zu finden. Die nicht für den Verzehr geeigneten Kastanien können mit etwas Muskeleinsatz zu Waschmittel verarbeitet werden. In den anderen Jahreszeiten sorgt der immergrüne Efeu für Nachschub. Eicheln für Experimentierfreudige Als der Import von Kaffee in Kriegszeiten schwierig war, galt die Eichel als gute Alternative zur Kaffeebohne. Dank der Stärke in den Eicheln kann man sie aber auch als Mehl zum Brot oder Kuchen backen verwenden. Roh sollte man sie aber aufgrund ihres hohen Gehalts an Gerbstoffen nicht essen. Vor dem Verzehr die Eicheln unbedingt im Wasserbad einlegen, damit sich die Gerbstoffe auswaschen. Kiefer-Zapfen als Wetterstation Wie wird das Wetter heute? Eine schöne Abwechslung zu den langweiligen Wettervorhersagen aus dem Fernsehen ist eine Kiefer-Zapfen-Wetterstation! Öffnen sich die Schuppen der Zapfen, wird es wahrscheinlich freundliches Wetter geben. Steht Regen vor der Tür, so schließen sich die Schuppen. Grund für diesen tollen Effekt ist, dass die Samen der Zapfen bei trockenem Wetter besser vom Wind verweht werden können – deswegen öffnen sich die Schuppen. Vor das Fenster gehängt sind die Zapfen außerdem richtig dekorativ. Gaumenschmaus mit Bucheckern Die Früchte der Buche passen perfekt als Topping für Salate oder als Beigabe zu einem leckeren Risotto. Damit die leicht giftigen Stoffe der Bucheckern nicht auf den Magen schlagen, müssen die Samen nach dem Herauslösen unbedingt für 5 Minuten geröstet werden. Das Röstaroma verleiht den Samen zudem eine wunderbar nussige Note.
>> mehr lesen

Großer Erfolg im Kampf gegen Glyphosat (Di, 03 Okt 2017)
Heute hat das österreichische Parlament einer EU-weiten Neuzulassung des Pflanzengifts Glyphosat eine klare Absage erteilt. Das ist ein Grund zum Feiern und zeigt, dass sich unser Einsatz lohnt! Greenpeace hat seit vielen Monaten auf das „Nein“ Österreichs zu einer Neuzulassung hingearbeitet. Ein erster Meilenstein im Kampf gegen Glyphosat ist damit erreicht, doch es bleibt noch viel zu tun... Ursprünglich sollte die Neuzulassung des umstrittenen Pflanzengifts Glyphosat schon im Mai 2016 entschieden werden. Sie wurde jedoch verschoben, da sich die EU-Staaten damals auf keine gemeinsame Position einigen konnten. Diese Vertagung war bereits ein wichtiger Zwischenerfolg, da große Teile der europäischen Bevölkerung bei einer Europäischen Bürgerinitiative Bedenken gegen das wahrscheinlich krebserregende Pestizid äußern konnten. Eine Neuzulassung würde Glyphosat für die nächsten zehn Jahre Tür und Tor öffnen. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass es nicht soweit kommt! **Environmental and health organisations launch European citizens’ initiative to ban glyphosate. / © Eric de Mildt/Greenpeace. All rights reserved**Brussels, 8 February 2017, EU, Place Schumann – Campaigners and activists met in Brussels (and other European cities Madrid, Rome, Berlin and Paris) today to launch a European Citizens’ Initiative (ECI) to ban glyphosate, reform the EU pesticide approval process, and set mandatory targets to reduce pesticide use in the EU. The goal is to collect at least one million signatures from Europeans and submit the petition before the Commission’s next move to renew, withdraw or extend the EU licence of glyphosate.Glyphosate – the most widely used weedkiller in Europe – is also known as Roundup, a Monsanto brand- name. In 2015, the World Health Organization (WHO) linked glyphosate to cancer. The European Chemicals Agency (ECHA) is currently working on a safety assessment.More information is available on [www.stopglyphosate.org](http://www.stopglyphosate.org) EU-Behörden schreibt bei Glyphosat-Bewertung von Monsanto ab Im September dieses Jahres ist bekannt geworden, dass die Europäische Agentur für Lebensmittelsicherheit (Efsa) bei ihrer Glyphosat-Bewertung rund 100 Seiten wortwörtlich vom Konzern Monsanto abgeschrieben hat. Unter den kopierten Passagen befinden sich Informationen zur möglichen krebserregenden Wirkung, Gen-Toxizität und Schädigung der Fortpflanzungsfähigkeit. Wir haben diese Vorgangsweise scharf kritisiert: Die Menschen in Österreich und Europa müssen sich darauf verlassen können, dass Behörden unabhängig agieren und transparent entscheiden. Umso mehr, wenn es um die Gesundheit von Menschen und Umwelt geht! Der Glyphosat-Gemeindecheck Greenpeace hat alle österreichischen Gemeinden dazu befragt, wie sie es mit der Nutzung von Glyphosat halten. Die gute Nachricht: Fast ein Viertel der österreichischen Gemeinden verzichtet in ihrem eigenen Wirkungsbereich bereits freiwillig auf das Pflanzengift. Damit sind sie Vorbild für ganz Österreich und auch für Europa. Als Dankeschön haben wir einen Schilderwald vor dem Ausweichquartier des österreichischen Parlaments, am Wiener Heldenplatz, mit allen Ortsschildern der glyphosatfreien Gemeinden gebildet. Gleichzeitig haben wir die österreichischen Parlamentsparteien mit dieser Aktion aufgefordert, sich gegen eine Neuzulassung von Glyphosat in der EU zu entscheiden. Österreichische Absage für EU-weite Glyphosat-Zulassung Die Entscheidung ist gefallen: Die Parteien im österreichischen Parlament haben Glyphosat eine Absage erteilt. Auf Initiative der Grünen haben sich im EU-Unterausschuss auch die Abgeordneten von SPÖ und FPÖ gegen eine EU-weite Neuzulassung ausgesprochen. Wie die entscheidende Abstimmung über die EU-weite Neuzulassung von Glyphosat in Brüssel ausfallen wird, ist ungewiss. Sicher ist jedoch, dass Österreich mit einem „Nein“ stimmen wird. Wir geht es nun weiter? Für uns ist klar: Sollte Glyphosat trotz Widerstand aus Österreich und anderen Ländern in der EU weiter zugelassen werden, dann braucht es einen nationalen Ausstiegsplan. Dabei ist die Politik gefordert, die Bäuerinnen und Bauern bei der Umstellung auf glyphosatfreie Methoden nicht alleine zu lassen und sie finanziell zu unterstützen. Nur so kann dieser Wandel hin zu einer umweltfreundlichen und sicheren Landwirtschaft gelingen.
>> mehr lesen

„Trojanisches Pferd“ CETA kommt nach Österreich (Mi, 20 Sep 2017)
Am 21. September tritt das umstrittene Handelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada vorläufig in Kraft. Greenpeace sieht dadurch ökologische Standards und demokratische Handlungsspielräume bedroht. Doch gibt es überhaupt noch die Möglichkeiten, etwas gegen CETA zu unternehmen oder ist es dafür jetzt zu spät?     Was bedeutet eine vorläufige Anwendung von CETA? Vorläufige Anwendung bedeutet, dass ein Abkommen wirksam wird, noch bevor der Ratifizierungsprozess durch die Parlamente der EU-Mitgliedsstaaten abgeschlossen wurde. Dies kann sich auf das gesamte Abkommen oder auf Teile davon beziehen. Nach der Ratifikation durch alle EU-Mitgliedsstaaten tritt der Vertrag dann formal und zur Gänze in Kraft. Bisher haben von den 28 EU-Staaten nur Lettland, Dänemark, Spanien, Kroatien und Malta diesen Schritt gemacht. Die Zustimmung aller nationalen und in manchen Ländern auch regionalen Parlamente kann viele Jahre dauern. Im Falle von CETA betrifft die vorläufige Anwendung mehr als 90 Prozent des Abkommens. Ausgenommen sind derzeit noch die von der Zivilgesellschaft besonders stark kritisierten Sonderklagerechte für ausländische Investoren. Warum warnt Greenpeace vor der vorläufigen Anwendung von CETA? Mit der vorläufigen Anwendung von CETA kommen zahlreiche Gefahren ab sofort auf uns zu: Hinter den versprochenen wirtschaftlichen Vorteilen verstecken sich Gefahren für hohe Umweltstandards, eine Ausweitung der Macht von Konzernen und Einschränkungen für demokratische Handlungsspielräume. Öffentliche Dienstleistungen sind unzureichend geschützt und geraten unter verstärkten Liberalisierungsdruck. Auch das Vorsorgeprinzip, der zentrale Grundsatz der europäischen Umweltpolitik, ist in CETA nicht ausreichend verankert und wird geschwächt. Ökologische Standards sowie die kleinstrukturierte Landwirtschaft kommen durch den verstärkten Konkurrenzdruck und die regulatorische Kooperation – die auf eine Angleichung der Gesetzgebungen zwischen Kanada und der EU abzielt – in Bedrängnis. Ist es nicht schon zu spät, CETA zu stoppen, nachdem die vorläufige Anwendung begonnen hat? Nein, es ist nicht zu spät – noch können die Parlamente der EU-Mitgliedsstaaten CETA stoppen. Genau das fordern wir vom österreichischen Nationalrat. Denn wenn die Ratifizierung in einem Mitgliedsstaat scheitert, wird nicht nur das endgültige Inkrafttreten von CETA verhindert: Der Rat der EU hat sich verpflichtet, in einem solchen Fall auch die vorläufige Anwendung wieder zu beenden. Eine erst kürzlich von Greenpeace durchgeführte Befragung der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten zur Nationalratswahl hat deutlich gezeigt, dass es in Österreich eine parlamentarische Mehrheit für einen Kurswechsel in der EU-Handelspolitik gibt. Wir müssen jetzt aktiv werden und unsere demokratischen und sozial-ökologischen Prinzipien – das Fundament Europas – schützen.
>> mehr lesen

Nehmen Sie sich autofrei! (Fr, 15 Sep 2017)
Können Sie sich ein Leben ohne eigenen PKW vorstellen? Im städtischen Umfeld ist eine saubere und umweltfreundliche Mobilität für viele Menschen bereits selbstverständlich. Das hält nicht nur fit und fühlt sich gut an, es macht auch richtig Sinn. Copyright Paul Langrock Agentur Zenit. Rushhour im Berufsverkehr auf Berliner Hofjaegerallee. Allee, Strasse, Autoabgas, Autoabgase, Emission, Emmmissionen, Schadstoff, Schadstoffausstoss, Verschmutzung, Schmutz, Umweltverschmutzung, abstrakt, Abstraktion, Licht, Lichter, Grossstadt, Fahren, KFZ, Kraftfahrzeug, Auto, Autos, Berufsverkehr, Fahrzeug, Fahrzeuge, Infrastruktur, Verkehrsinfrastruktur, mobil, immobil, Mobilitaet, Immobilitaet, Stau, Stop and Go, Transport, transportieren, Strasse, Strassenszene, Verkehr, Geschwindigkeit, Geschwindigkeitsbegrenzung, Tempolimit, Tempo, dynamisch, Dynamik, mobility, mobile, immobility, immobile, bumper to bumper traffic jam, car, rush hour time, speed, high, low, city, alley, street, light, citylights, air pollution, polluted, contaminated, contamination. Berlin Tiergarten. 21. Oktober 2015 Diese 5 Fakten zeigen, wie unnötig ein eigener PKW im Stadtverkehr ist: 40 Prozent aller Wege, die mit dem PKW zurückgelegt werden, sind kürzer als fünf Kilometer – sieben Prozent gar kürzer als ein Kilometer! Ein klarer Fall für’s Fahrrad. Ein privates Auto steht im Schnitt 23 Stunden am Tag einfach so herum. Mit einem einzigen Carsharing-Auto können fünf bis acht private PKWs ersetzt werden. Zudem nützen 43 Prozent jener Menschen, die auf Carsharing gewechselt haben, häufiger das Rad und öffentlichen Verkehr. Das Auto wird im Schnitt nur noch halb so oft wie vor dem Umstieg verwendet. Bei 80 Prozent aller Fahrten zum Supermarkt lässt sich der Einkauf problemlos mit dem Fahrrad transportieren. Bei 14 Prozent der Einkäufe würde man ein Lastenfahrrad benötigen und lediglich für sechs Prozent aller Einkäufe wäre wirklich ein Auto notwendig. Auto-Pendler benötigen deutlich mehr Zeit für ihren Arbeitsweg, als Menschen, die Bahn fahren. Beispielsweise ist Wien von St. Pölten mit dem Auto in 63 Minuten erreichbar, mit der Bahn in weniger als der Hälfte der Zeit (28 Minuten). Auch die Kosten für das Pendeln mit dem Auto sind deutlich höher. Wir empfehlen daher, kurze Strecken in der Stadt zu Fuß und mit dem Rad zurückzulegen oder die Öffis zu nutzen. Auch Carsharing ist eine sinnvolle Alternative zum eigenen PKW: Es spart Kosten und Sie leisten ganz nebenbei einen Beitrag zum Umweltschutz.
>> mehr lesen

Mindesthaltbarkeitsdatum: Rettet das Joghurt! (Mi, 13 Sep 2017)
Vielen ist es bekannt: Man stöbert im Kühlschrank und im hinteren Eck entdeckt man das ungeöffnete Joghurt von vor vier Wochen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist schon seit geraumer Zeit überschritten. Reflexartig landet das Joghurt im Müll, obwohl es noch genießbar wäre. In Österreich teilen jährlich 25 Millionen Becher Joghurt dieses Schicksal. Oft wird das MHD mit einem Wegwerfdatum verwechselt. Daher hat Greenpeace unter dem Motto „Rettet das Joghurt“ unterschiedliche Joghurtsorten auf der Mariahilfer Straße in Wien verkosten lassen. Die knifflige Frage war, ob die PassantInnen erkennen könne, welches Joghurt frisch aus dem Supermarktregal stammt und welches bereits seit mehreren Wochen das MHD überschritten hat. Die Überraschung: Mehr als die Hälfte der Befragten konnte nicht feststellen, bei welchem Joghurt das MHD überschritten war. Zudem gaben fast allen an, dass sie im Normalfall auch dieses Joghurt essen würden, weil im Geschmack und bei der Konsistenz nur leichte Unterschiede festgestellt werden konnten. Die Verkostung beweist einmal mehr, dass das MHD kein Wegwerfdatum ist. Greenpeace-Langzeittest beweist: Joghurt nach mehreren Monaten noch genießbar Sechs Monate nach Überschreiten des MHD war das getestete Naturjoghurt weiterhin mikrobiologisch unbedenklich und somit verzehrbar. Trotzdem werden Millionen Becher Joghurt ungeöffnet weggeworfen. Um die Lebensmittelverschwendung zu verringern fordert Greenpeace realitätsnahe Mindesthaltbarkeitsdaten. Vertrau auf deine Sinne und nicht auf das MHD! „Das MHD ist kein Verfallsdatum, sondern lediglich eine Herstellergarantie. Ob ein Produkt verdorben ist oder nicht, lässt sich besser mit den eigenen Sinnen als durch ein Datum auf der Verpackung erfassen“, empfiehlt Konsumentensprecherin Nunu Kaller. Bevor man sich also beim „abgelaufenen“ Joghurt für den Wurf in den Mistkübel entscheidet, sollte man mit seinen Sinnen die Lage überprüfen. Schauen, riechen und schmecken helfen bei der Entscheidung. Mit dieser einfachen Vorgehensweise können bis zu 25 Millionen Becher Joghurt vor der Tonne gerettet werden.
>> mehr lesen

Event-Tipp: How To Live Together (Di, 12 Sep 2017)
Was haben Anti-Brexit-Poster, ein Blumenstrauß, Portraits von Angela Merkel und spielende Kinder in Angola gemeinsam? Allesamt sind Exponate der aktuellen Ausstellung „How To Live Together“ in der Kunsthalle Wien, die sich mit den verschiedensten Aspekten unseres Zusammenlebens beschäftigt. Die Arbeiten von über dreißig internationalen KünstlerInnen widmen sich den brennenden Fragen unserer Gegenwart, die das gesellschaftliche Zusammenleben im Hinblick auf lokale wie globale Dimensionen aktuell bestimmen: Ökologische Ressourcenknappheit und Klimawandel, Migration, Armut, die neuen politischen Dynamiken, Herausforderungen der Technisierung, Umbrüche in den Arbeitswelten, veränderte Formen von Familienstrukturen und sozialen Gefügen. Viele dieser Themen sind auch für die Arbeit von Greenpeace von höchster Bedeutung. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Meine Sicht“ führt Greenpeace-Experte Adam Pawloff gemeinsam mit Kunstvermittler Wolfgang Brunner durch die Ausstellung, um die Querverbindungen zur Umwelt, in der wir als Gesellschaft leben, und den Kampagnen von Greenpeace zu beleuchten. Mittwoch, 13. September 2017, 18 Uhr Kunsthalle Wien Museumsquartier (Museumsplatz 1, 1070 Wien) Mit dem Codewort „Greenpeace“ erhalten Sie freien Eintritt in die Ausstellung.   Nähere Informationen zur Ausstellung unter http://www.kunsthallewien.at/#/de/ausstellungen/how-live-together
>> mehr lesen

AT_Greenpeace Österreich

Marktcheck 2017, Supermarkt des Jahres (Mi, 27 Dez 2017)
Beim Greenpeace-Marktcheck wird Merkur zum zweiten Jahr in Folge "Supermarkt des Jahres". Ein Jahr lang hat der Greenpeace-Marktcheck das Angebot der größten österreichischen Supermärkte unter die Lupe genommen. Auch 2018 wird es die monatlichen Tests geben. Jahressieger 2017 Bei insgesamt zehn Tests hat Greenpeace das Sortiment von neun Supermärkten verglichen und bewertet, wie ökologisch und nachhaltig die Produkte in ihren Regalen sind. Die Tabelle zeigt, wie die einzelnen Supermärkte 2017 und im Vergleich zum Vorjahr beim Greenpeace-Marktcheck abschnitten haben. Die Ergebnisse Jahressieger 2017 Zum Vergrößern und Ausdrucken einfach auf Tabelle oben klicken. Merkur war in fünf Monaten Testsieger und platziert sich damit vor Billa und MPreis, die auf den Plätzen zwei und drei liegen. Billa konnte sich um einen Platz verbessern, MPreis ist von Platz sechs auf drei vorgerückt. Die wichtigsten Kriterien für die Bewertung der Supermärkte waren 2017 das Bio-Angebot, die gentechnikfreie Herstellung der Produkte und eine klare Kennzeichnung der Herkunft und die Qualität der Zutaten.  Die Infos zum Abschneiden Merkur konnte den Jahressieg vom Vorjahr verteidigen und punktet vor allem mit einer guten Auswahl an biologisch erzeugten Produkten sowie bei der Herkunft der Rohstoffe und Zutaten. In beiden Bereichen liegt Billa knapp hinter Merkur und landet im Jahresvergleich auf Platz zwei. MPreis mit Firmensitz in Tirol rückt vom sechsten auf den dritten Platz vor. Zu verdanken ist das unter anderem den transparenten Produktinformationen. Susanne Winter, stellvertretende Geschäftsführerin bei Greenpeace in Österreich: „Unser Greenpeace-Marktcheck wirkt! Das Angebot in den Supermarktregalen, vor allem was die Eigenmarken angeht, verbessert sich. Und auch die Konsumentinnen und Konsumenten können sich im Lebensmittel-Dschungel besser orientieren.“ 2018 geht's weiter Auch 2018 wird der Greenpeace-Marktcheck die Supermärkte bei zehn Tests unter die Lupe nehmen. Im Fokus liegen der Bio-Anteil, die regionale Herkunft, die klare Kennzeichnung der Produkte sowie die Verbesserung des Sortiments. Dazu wiederholt Greenpeace einige Tests aus den letzten zwei Jahren. „Der Greenpeace-Marktcheck wird auch 2018 die Supermärkte unter die Lupe nehmen. Nur so kann den Konsumentinnen und Konsumenten auf Dauer das beste Angebot garantiert werden“, betont Winter.  Nachhaltigkeit am Prüfstand Unter dem Titel „Nachhaltigkeit im Test“ nimmt Greenpeace-Marktcheck regelmäßig das Sortiment des österreichischen Lebensmitteleinzelhandels unter die Lupe. Jeweils zu Monatsanfang wird im Hinblick auf die Erfüllung von nachhaltigen Kriterien ein Ranking der größten österreichischen Supermarktketten mit einheitlichem Sortiment veröffentlicht. Die Info zu allen Tests gibt es unter greenpeace.at/nachhaltigkeit-im-test
>> mehr lesen

Mit diesen 7 Tipps schenken Sie zu Weihnachten wahre Freude (Mo, 11 Dez 2017)
Funkelnde Kinderaugen, der Duft nach frischem Lebkuchen und fröhlicher Gesang aus dem Radio – das ist Weihnachten. Doch oft sieht die Realität anders aus: Stress, Kopfzerbrechen über die teuren Geschenke und den einhergehenden Kontostand sowie Massen an Krempel, der uns untergejubelt wird. Es ist nicht immer leicht, gute Weihnachtsgeschenke zu finden. Diese sieben Geschenktipps schonen nicht nur Ihre Nerven, sondern auch Ihre Geldtasche und unsere Umwelt! Vermeiden Sie Last-Minute-Käufe Viel zu oft ist der Advent alles andere als besinnlich: Die Zeit des großen Kaufens ist da und viele Menschen irren wie wahnsinnig durch die Straßen und übervollen Geschäfte. Vor lauter Stress werden die Geschenke in letzter Sekunde gekauft. Doch unbedacht gewählte Geschenke und Verlegenheitskäufe machen niemanden glücklich – und bevor man vor lauter Kaufwahn überhaupt in die besinnliche Stimmung kommt, ist Weihnachten schon wieder vorbei. Einen Augenblick innehalten und über Geschenke nachdenken Am sinnvollsten sind Geschenke, die ohnehin gebraucht werden. Denken Sie darüber nach, was Ihre Freunde und Familie sowieso kaufen würden oder schon immer haben wollten. Meistens kennt man die Liebsten gut genug, um durch eigene Überlegungen die sinnvollsten Geschenke zu finden. Vertrauen Sie sich selbst und nicht der Werbeindustrie! Hören Sie aufmerksam zu Seien Sie in der Adventszeit besonders aufmerksam. Dabei erfahren Sie Wünsche und lernen die Menschen, die Ihnen nahe stehen, noch besser kennen. Durch geschicktes Nachfragen gelingt die Überraschung trotzdem. Beim gemeinsamen Wunschzettel-Basteln ergeben sich interessante Gespräche und man hat die Chance, sich aktiv mit den eigenen Wünschen auseinanderzusetzen. Das schönste Geschenk: Zeit und Aufmerksamkeit Was die meisten Menschen wirklich voneinander wollen, ist ungestörte Aufmerksamkeit und das Gefühl, dem und der anderen wichtig zu sein. Die wertvollsten Geschenke können Sie nicht geben, sondern nur teilen. Besinnen Sie sich auf das Fest der Liebe und verbringen Sie bereits in der Vorweihnachtszeit schöne Stunden mit Ihren Freunden und der Familie: Beim gemeinsamen Malen, Töpfern, Backen, Nähen oder Basteln von persönlichen Geschenken oder beim Weihnachtslieder-Singen. Gaumenfreuden unterm Weihnachtsbaum Essen ist aufgrund seiner Vielseitigkeit ein wunderbares Geschenk. Verwöhnen Sie Ihre Familie und FreundInnen mit hochwertigen Köstlichkeiten. Wählen Sie ganz bewusst genussvolle und gesunde biologische Lebensmittel aus regionaler Herkunft. Besonders Selbstgekochtes oder mit viel Liebe Gebackenes kann zu einem ganz individuellen und persönlichen Geschenk werden. 26th April 2015. Silo Cafe in Brighton, UK. Ein Geschenk für’s Leben Nachhaltiges Schenken bedeutet auch langanhaltende Freude mit dem Geschenk. Überlegen Sie sich zeitlose Geschenke ohne Ablaufdatum! Am besten eignen sich Dinge, die schnell und leicht wieder repariert werden können oder solche, die generell nicht kaputtgehen. Ihre Liebsten werden sich ein Leben lang daran erinnern. Pflanzen Sie Besinnlichkeit Pflanzen bringen mehr Farbe ins Leben und verbreiten eine angenehme gemütliche Atmosphäre. Viele Geschenke können außerdem mit Blumen und Pflanzen aufgepeppt und originell gestaltet werden. Spezielle Weihnachtspflanzen wie Christrosen, Stechpalmen oder Mistelzweige sorgen durch ihren speziellen Duft oder ihre religiöse Bedeutung für eine besonders besinnliche Stimmung zur Weihnachtszeit.
>> mehr lesen

5 Tipps für einen nachhaltigeren Modekonsum (Fr, 24 Nov 2017)
Es geht nicht nur darum, was wir kaufen, sondern auch wie viel. In Zeiten der Wegwerfgesellschaft und Fast Fashion Mode ist die Verlockung groß, auf Schnäppchenjagd zu gehen. Der Preis dafür ist allerdings größer als gedacht: Umweltverschmutzung, soziale Ausbeutung und Kleidung, die schnell kaputt geht. All das sind gute Gründe dafür, den eigenen Modekonsum zu überdenken. Diese Tipps unterstützen Sie bei einem bewussteren und nachhaltigeren Umgang mit Mode. Legen Sie sich Nadel und Faden zu Aufgrund kleinerer Mängel landen Kleidungsstücke schnell einmal in der Altkleidersammlung. Ein Loch im Socken oder ein fehlender Knopf an Ihrem Hemd können allerdings mit ein paar kleinen Handgriffen repariert werden. Bei YouTube finden Sie gute Anleitungen dazu, wie Sie ganz einfach Löcher stopfen und Knöpfe so annähen, dass sie für alle Ewigkeit halten. Deutschland, Dresden, 26.06.2015, Kleidertausch waehrend der Greenpeace Detox Modenshow im Baerenzwinger in Dresden, © Thomas Victor Kleidung aus zweiter Hand Auf Flohmärkten, in Second Hand-Läden oder bei Kleidertauschparties bekommen Sie qualitative Kleidung zu günstigen Preisen. Anstatt Kleidung von der Stange zu kaufen, finden Sie hier die wahren Schnäppchen. Damit verlängern sie den Lebenszyklus der Kleidung enorm. Das ökologischste Kleidungsstück ist bekanntlich jenes, das nicht produziert werden muss. Wenn neu, dann bitte ökologisch und fair Gerne blendet man beim Kleiderkauf in Billigläden die Tatsache aus, dass das T-Shirt um 5,99 Euro bestimmt nicht unter fairen und ökologisch vertretbaren Bedingungen produziert wurde. Braucht man unbedingt neue Kleidung, lohnt sich daher der tiefere Griff in die Geldbörse. Denn Fakt ist, dass in den Produktionsstätten schlechte Arbeitsbedingungen vorherrschen und viele umweltschädliche Chemikalien eingesetzt werden. Gütesiegel für Textilien können hier als Anhaltspunkt für Umwelt- u. Sozialstandards herangezogen werden. Der Fashion Shopping-Guide von Greenpeace hält zahlreiche Tipps für den umweltfreundlichen Kleiderkauf parat. DIY: Do It yourself Selber nähen und stricken liegt im Trend! Wenn Sie schon einmal einen Pullover gestrickt haben, begreifen Sie den Wert eines Kleidungsstücks erst so richtig. Umso mehr erfreuen Sie Ihre Liebsten, wenn sie Ihnen kuschelige Socken und warme Hauben zum Geburtstag schenken. Inzwischen bieten viele Läden, Volkshochschulen und Designer Workshops an. Und das Internet quillt vor Do-It-Yourself-Anleitungen (DIY) geradezu über. In die Box damit Haben Sie die Nase voll von dem immer selben roten T-Shirt, das Ihnen früher einmal Glück gebracht hat? Suchen Sie sich fünf Teile aus, die Sie gerade nicht mehr anziehen wollen und verstauen Sie diese eine Zeit lang. Wenn Sie die Kleiderbox nach ein paar Monaten wieder hervorkramen, wirken Ihre Kleidungsstücke wie neu. Ein bisschen Abstand wirkt Wunder.
>> mehr lesen

Welche Städte treten für Mobilität in die Pedale (Do, 16 Nov 2017)
Beim „Landeshauptstädte-Ranking – Nachgefragt 2017“ für Österreich hat Greenpeace alle neun Hauptstädte erneut nach verkehrsrelevanten Kategorien miteinander verglichen. Dieses Mal zählt, welche Städte sich heuer verbessert haben. Nachdem wir im Mai ein „Landeshauptstädte-Ranking“ zum Thema Mobilität durchgeführt haben, wollten wir wissen, welche Städte dieses Jahr mit neuen Anreizen und Maßnahmen für eine nachhaltige und saubere Mobilität gepunktet haben. Dafür wurden die Kategorien Modal Split, Luftqualität, Radverkehr, öffentlicher Verkehr, Parkraumbewirtschaftung, Fußgängerfreundlichkeit, E-Mobilität und Carsharing herangezogen. Abgefragt wurde auch, ob Umweltzonen angedacht und welche langfristigen Maßnahmen geplant sind. Das Ergebnis unseres neuen Mobilitäts-Rankings „Nachgefragt“: Wien landet erneut auf dem ersten Platz – gefolgt von St. Pölten und Graz – und ist somit die Stadt, in der sich beim Thema Mobilität am meisten bewegt. Innsbruck schneidet am schlechtesten ab. Beim Radverkehr konnten Eisenstadt und Wien mit einem Ausbau des Radnetzes punkten. Auch im Bereich öffentlicher Verkehr hat sich manches verbessert: St. Pölten hat beispielsweise die Betriebszeiten der Buslinien auf Sonntag ausgeweitet und Wien die U1 ausgebaut. Graz hat vor allem in der Kategorie Carsharing gut abgeschnitten. Mit dem Projekt „tim“ wird hier versucht mehrere Mobilitätsangebote, wie E-Carsharing, Carsharing und E-Ladeplätze, zu bündeln. Im Bereich Parkraumbewirtschaftung fiel Wien positiv auf, da hier die Kurzparkzone auf den 10. Bezirk ausgeweitet wurde. Warum diese Maßnahmen wichtig sind? Der Verkehr ist für ungefähr ein Drittel der klimaschädlichen Treibhausgase in Österreich verantwortlich. Zusätzlich ist ein Großteil der gesundheitsschädlichen Stickstoffdioxid- und Feinstaub-Emissionen dem Verkehr zuzurechnen. Wie wir uns fortbewegen, sei es mit der Straßenbahn, zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto, wirkt sich also auf das Klima und unsere Gesundheit aus. Unser aktuelles Ranking zeigt, bereits innerhalb weniger Monate können die Landeshauptstädte wichtige Schritte setzen, um Mobilität nachhaltiger zu gestalten. Verbesserungsbedarf sehen wir jedoch weiterhin bei allen Städten. Die Präsentation vom „Landeshauptstädte-Ranking – Nachgefragt“ findet im Rahmen des Klima-Schwerpunktes von MUTTER ERDE statt, einer Initiative des ORF und führender Umwelt- und Naturschutzorganisationen.
>> mehr lesen

Die Uhr tickt für Fidschi (Mi, 15 Nov 2017)
Österreich muss dringend seine Verantwortung beim Klimaschutz wahrnehmen. Denn auch unsere Politik und unser Handeln beeinflussen, wie gravierend die Erderhitzung in den kommenden Jahrzehnten sein wird. Darüber hinaus sind wir mitverantwortlich für die Folgen des globalen Temperaturanstiegs in weit entfernte Staaten wie Fidschi. Weltweit ist das aus 300 Inseln bestehende Fidschi als Badeparadies bekannt. Fidschi ist aber auch einer der Inselstaaten im Pazifik, der schon jetzt besonders unter den katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels leidet. Die Böden an der Küste sind völlig versalzen, immer wieder fordern mächtige Zyklone zahlreiche Menschenleben und der überdurchschnittlich rasche Anstieg des Meeresspiegels drängt die Bevölkerung ins Innere der Insel. Und das, obwohl Fidschi kaum zum Ausstoß von Treibhausgasen beigetragen hat. Bonn als Überlebenschance für Fidschi Die Zukunft Fidschis hängt davon ab, ob wir der globalen Erderhitzung und dem damit verbundenen Meeresspiegelanstieg erfolgreich gegensteuern. Daher hat sich der Inselstaat in der Region auch zu einer starken Stimme für den Klimaschutz entwickelt. Fidschi hat als erster Staat weltweit das Pariser Klimaschutzabkommen ratifiziert. Dieses Jahr hat der Staat den Vorsitz bei der UN-Weltklimakonferenz COP 23 - die aus Platzgründen nun in der deutschen Stadt Bonn ausgetragen wird. Das ist das erste Mal, dass ein kleiner Inselstaat die COP leitet. Für Fidschi bedeutet der Vorsitz eine besondere Chance die Interessen der stark von der Erderhitzung bedrohten Regionen und Menschen ins Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit zu rücken. Was können wir in Österreich für die pazifischen Inselstaaten tun? Der kürzlich von der NGO Germanwatch veröffentlichte „Klimaschutz-Index 2018“ zeigt, dass Österreich bei diesem Ranking, das die Klimabilanz von insgesamt 57 Staaten miteinander vergleicht, erneut schlecht abschneidet. Österreich hat mit 49,5 von 100 möglichen Punkten sogar weniger Punkte als im Vorjahr erreicht und landet damit auf dem 35. Platz. Dieses schlechte Ergebnis ist auf den klimapolitischen Stillstand zurückzuführen, den wir in Österreich seit Jahren erleben. Ein gutes Beispiel dafür ist die Entwicklung der klimaschädlichen Treibhausgase im Land. Diese sind laut aktuellen Zahlen 2015 um 3,2 Prozent im Vergleich zu 2014 gestiegen. Greenpeace fordert daher von der zukünftigen Bundesregierung, Klimaschutz höchste Priorität einzuräumen und bereits im Regierungsprogramm konkreten Maßnahmen zu verankern. Hier erfahren Sie, wie Sie selbst in sieben Schritten wirkungsvoll zum Klimaschutz beitragen.
>> mehr lesen

Marktcheck 11-2017, Nikolo Sackerl (Mo, 13 Nov 2017)
Anlässlich des bevorstehenden Nikolo-Festes hat der Greenpeace-Marktcheck erneut das Angebot an Schoko-Nikolos in den Supermärkten unter die Lupe genommen. Der Test zeigt: Das Sortiment hat sich deutlich verbessert. Test 11-2017, Nikolo-Sackerl Beurteilt hat Greenpeace, welcher Supermarkt biologisch hergestellte und fair produzierte Schokolade für das Nikolo-Fest im Regal hat. Neben Schoko-Produkten hat der Test auch untersucht, wo weitere Produkte für das Nikolo-Sackerl wie Mandarinen, Erdnüsse und Datteln in Bio-Qualität erhältlich sind.   Die Ergebnisse Greenpeace-Marktcheck 11-2017: Nikolo-Sackerl Zum Ausdrucken einfach auf die Tabelle oben klicken. Die Tabelle zeigt: Testsieger mit der Note „Gut“ wird diesmal Billa. Ein "Gut" erhalten auch Merkur, MPreis und Hofer auf den Plätzen zwei bis vier. Spar, Interspar und Lidl bekommen von Greenpeace ein "Befriedigend". Wenig überzeugend ist das Schoko-Angebot bei PennyMarkt und Unimarkt. Die letzten beiden sind "Genügend" bzw. "Nicht Genügend". Das Abschneiden und Angebot der Supermärkte sowie die Kriterien der Bewertung sind hier nachzulesen: die Ergebnisse im Detail die Kriterien im Detail  Mehr bio und faire Nikolos erhältlich  Seit dem ersten Nikolo-Test im Jahr 2015 hat sich das Sortiment im Regal deutlich gebessert. Heuer bieten bereits sieben von neun Handelsketten einen Schoko-Nikolo an, der fair produziert und biologisch hergestellt ist. „Der Greenpeace-Marktcheck zeigt Wirkung: Heuer sind erstmals bei fast allen Supermärkten faire Bio-Schoko-Nikolos erhältlich“, sagt Nunu Kaller, KonsumentInnensprecherin bei Greenpeace in Österreich. „Schokolade ohne Gütesiegel hat im Nikolo-Sackerl nix verloren.“ Noch vor zwei Jahren war bei keinem der Supermärkte ein fairer Bio-Schoko-Nikolo erhältlich, damals bekam die Mehrheit der Supermärkte von Greenpeace ein „Nicht genügend“. 2016 haben Hofer und Spar nachgebessert und einen „guten“ Schoko-Nikolo angeboten. Bis auf PennyMarkt und Unimarkt haben heuer auch die anderen Handelsketten mit einer Schokofigur nachgezogen die beides kann, nämlich bio und fair sein: - Hofer bietet den Sankt Nikolaus von „Natur aktiv“ an, - Interspar und Spar haben den Niklas „Swiss Confisa“ im Regal und - Billa, Merkur, MPreis und Lidl führen eine Figur von „Riegelein“. Bei Billa und Merkur ist auch eine Schokotafel für das Nikolo-Fest von „BioArt“ erhältlich. Weitere Bio-Produkte im Sackerl Greenpeace hat neben Schokolade auch weitere Produkte bewertet, die sich häufig im Nikolo-Sackerl finden. Wer Mandarinen, Erdnüsse und Datteln in Bio-Qualität anbietet, konnte hier punkten. Bio ist schließlich nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für die Umwelt gut. „Bio-Produkte im Nikolaus-Sackerl schonen unser Klima. Besonders empfehlenswert sind hier Obst und Nüsse, die aus Österreich stammen“, sagt Kaller abschließend.    Nachhaltigkeit am Prüfstand Unter dem Titel „Nachhaltigkeit im Test“ nimmt der Greenpeace-Marktcheck regelmäßig das Sortiment des österreichischen Einzelhandels unter die Lupe. Jeweils zu Monatsanfang wird im Hinblick auf die Erfüllung von nachhaltigen Kriterien ein Ranking der größten Supermarktketten in Österreich veröffentlicht. Infos zu allen Tests unter: greenpeace.at/nachhaltigkeit-im-test
>> mehr lesen

Greenpeace-Langzeittest: Wie realistisch ist das Mindesthaltbarkeitsdatum? (Mo, 23 Okt 2017)
Verschiedene Käsesorten, Joghurt und Eier stapeln sich im Kühlregal. Ein Blick darauf zeigt: Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist schon seit Monaten überschritten. Doch werden die Lebensmittel richtig gelagert, ist das in vielen Fällen kein Problem. Welche Lebensmittel das größte Durchhaltevermögen besitzen, verrät unser Langzeittest. Die Neun-Monats-Bilanz unseres Langzeittests liegt vor. Nun ist auch der Spitzenreiter, ein Naturjoghurt, das bei unserem Test die 6-Monats-Grenze beim Mindesthaltbarkeitsdatum problemlos hinter sich gelassen hat, ausgeschieden. Die Ergebnisse* der letzten neun Monate sind erstaunlich: Das von uns getestet Naturjoghurt war nach 26 Wochen weiterhin unbedenklich verzehrbar. Räuchertofu und Soja-Joghurt haben beide jeweils über 18 Wochen, die Eier immerhin über zehn Wochen länger gehalten. Der verpackte Kuchen sowie die Salami waren mehr als acht Wochen nach dem Ablauf des MHD noch verzehrbar und der verpackte Schnittkäse hielt über sechs Wochen. Nur der Sesam-Dip war nach zwei Wochen bereits verdorben. Hier war offenbar ein realistisches MHD vom Hersteller angegeben. Aus der Sicht von Greenpeace ist es endlich Zeit zu handeln: Die Lebensmittelhersteller und die Politik sind gefragt. Um den Wegwerf-Wahnsinn zu stoppen müssen sie sich für ein realitätsnahes Mindesthaltbarkeitsdatum einsetzen. Denn jährlich landen 206.000 Tonnen Lebensmittel im Müll, obwohl sie noch genießbar sind. Unterstützen Sie unsere Petition gegen Lebensmittelverschwendung  Finanziell unterstützt wurde der MHD-Langzeittest von MUTTER ERDE, einer Initiative des ORF und von führenden Umwelt- und Naturschutzorganisationen.  *Im Auftrag von Greenpeace hat das Labor der Lebensmittelversuchsanstalt seit Jänner 2017 acht Produkte mikrobiologisch und sensorisch getestet. 
>> mehr lesen

Schmerzlicher Verlust einer Freundin und Kollegin (Do, 19 Okt 2017)
Schweren Herzens geben wir bekannt, dass unsere Freundin und Kollegin Carolina Nyberg-Steiser von Greenpeace Nordic mit 29 Jahren bei einem tragischen Unfall im Amazonas ums Leben gekommen ist. Carolina befand sich an Bord eines kleinen Greenpeace-Flugzeugs, das bei der Landung auf dem Rio Negro nahe der brasilianischen Stadt Manaus im Amazonas abstürzte. Es liegen bisher keine Informationen zur möglichen Unfallursache vor. Das Unglück ereignete sich am Dienstag, dem 17. Oktober, gegen 11:50 Ortszeit (18:50 MESZ). Carolina Nyberg-Steiser Carolina war auf Besuch beim Greenpeace-Büro in Brasilien um mehr über die Arbeit zum Schutz des Amazons zu erfahren und selbst die Schönheit des Regenwaldes kennenzulernen. Die drei anderen Passagiere des Flugzeugs und der Pilot überlebten den Unfall mit leichten Verletzungen.    Aus Respekt gegenüber Carolinas Familie werden wir derzeit keine weitere Stellungnahme zu diesem Unglück abgeben. Wir alle werden Carolina zutiefst vermissen. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie.
>> mehr lesen

Greenpeace-Ranking: Wie grün ist die Elektronikbranche? (Di, 17 Okt 2017)
IT-Konzerne geben sich ein visionäres, umweltbewusstes Image. Gleichzeitig entwickeln viele Marktführer Produkte für die Müllhalde. Greenpeace hat die größten Technologieunternehmen getestet und ein Branchenranking erstellt. Erfahren Sie, welche Unternehmen mit ihren Geräten wesentliche Umweltstandards erfüllen und wer die Schlusslichter bei grüner Elektronik sind. Für den Elektronik-Ratgeber „Guide to Greener Electronics“ hat Greenpeace 17 Technologieunternehmen in drei Kategorien geprüft: Energieeinsatz in der Produktion Einsatz von Chemikalien Recycling von Rohstoffen In die Bewertung fließt zudem die Untersuchung von 40 Geräten mit ein, mit Fokus auf Reparierbarkeit von Smartphones, Tablets und Laptops. Fairphone auf dem ersten und Apple auf dem zweiten Platz führen die Greenpeace-Bestenliste an. Sie verzichten auf gefährliche Chemikalien und produzieren klimafreundlich. Als einziges Unternehmen hat Apple zugesagt, nicht nur Datenzentren und Büros, sondern zukünftig die gesamte Lieferkette mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Dell und HP folgen auf den nächsten Plätzen, da sie reparier- und aufrüstbare Geräte anbieten. Schlecht schneiden sowohl Microsoft als auch Apple bei der Reparierbarkeit ihrer Geräte ab. Auf Wegwerfhandys, die maximal zwei Jahre genutzt werden, setzen auch die chinesischen Firmen Huawei, Oppo und Xiaomi. Sie produzieren aktuell ein Viertel der weltweit verkauften Smartphones. Auch die Geräte von Samsung und Amazon – Amazon ist inzwischen zum drittgrößten Anbieter von Tablets geworden – landen auf den hinteren Plätzen. Daher sollte die erste Frage vor einem Neukauf immer sein: Brauche ich das Gerät wirklich? Umweltbewusste Käuferinnen und Käufer sollten darauf achten, dass sich Elektronik-Produkte reparieren und aufrüsten lassen. Doch die Verantwortung darf nicht allein an die Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden: Um wirklich grün zu werden, müssen Samsung und Co. komplett auf fossile Energien und gefährliche Chemikalien verzichten. Hier geht’s zur deutschen Zusammenfassung des Elektronik-Ratgebers.
>> mehr lesen

Der Klima- und Energie-Check (Fr, 13 Okt 2017)
Diesen Sonntag wird in Österreich gewählt. Daher hat Greenpeace die SpitzenkandidatInnen der bevorstehenden Nationalratswahl zur Klima- und Energiezukunft Österreichs befragt. Geantwortet haben Christian Kern (SPÖ), Sebastian Kurz (ÖVP), Heinz-Christian Strache (FPÖ), Ulrike Lunacek (Grüne) und Matthias Strolz (NEOS). Wir haben die Aussagen zusammengefasst. GP02LZV_Web_size.jpg Frage 1: Sind Sie der Meinung, dass Österreich das Ziel einer Dekarbonisierung bis zur Mitte des Jahrhunderts gesetzlich festschreiben soll sowie entsprechende Zwischenziele bis 2030 festzulegen hat, wie 100 % Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energieträger, eine Reduktion des Energieverbrauchs um 30 % gegenüber 2005 und eine Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien auf 60 % des Endenergiebedarfs (Basis 2005)? Zusammengefasste Antwort aller SpitzenkandidatInnen: Eindeutig mit „Ja“ wurde diese Frage nur von den Grünen und den NEOS beantwortet. Sowohl SPÖ als auch ÖVP bekennen sich nicht zu den Zwischenzielen von Greenpeace. Stattdessen setzen sie auf EU-Ziele beziehungsweise wollen diese abwarten. Die ÖVP möchte die Dekarbonisierung, also den umfassenden Verzicht auf Kohlendioxid-Emissionen, zur „Erfolgsstory“ machen ohne dies zu konkretisieren. Die FPÖ ist nicht explizit auf die Frage der Ziele eingegangen, tritt jedoch für diverse Maßnahmen wie den Ausstieg aus Kohlekraft, den Ausbau alternativer Energien und die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene ein. Die Antworten im Detail finden Sie hier. GP0STQDU2_Web_size.jpg Frage 2: Soll Österreich dem Beispiel anderer Staaten wie Schweden, Dänemark und Frankreich folgen und zur Gegenfinanzierung einer spürbaren Steuerentlastung des Faktors Arbeit die Abgaben und Steuern auf klimaschädliche Aktivitäten wie den Verbrauch fossiler Energieträger und anderer CO2-intensiver Produkte wesentlich erhöhen? Zusammengefasste Antwort aller SpitzenkandidatInnen: Auch bei dieser Frage kam ein klares Bekenntnis von den Grünen und den NEOS. SPÖ, ÖVP und FPÖ bekennen sich alle zur Entlastung des Faktors Arbeit. Die SPÖ lehnt eine Besteuerung fossiler Energie, wie Erdöl und Erdgas aus sozialen Gründen ab. ÖVP und FPÖ lehnen neue Steuern prinzipiell ab. Die ÖVP möchte Klimaziele über Anreize und Rahmenbedingungen erreichen.   Die Antworten im Detail finden Sie hier. GP0STQ6ZZ_Web_size.jpg Frage 3: Treten Sie für Maßnahmen ein, die konsequent den Gesundheitsschutz vor Konzerninteressen stellen und damit ähnlich wie in anderen Staaten das Ziel verfolgen, den Ausstieg aus dem Dieselantrieb für PKW umzusetzen sowie der Automobil-Industrie klare Vorgaben mit strengen Emissionslimits und entsprechender Überprüfung zu machen?  Zusammengefasste Antwort aller SpitzenkandidatInnen: Bei dieser Frage haben die Grünen explizit mit “Ja” geantwortet.  Die FPÖ begrüßt Maßnahmen zur Verringerung der Gesundheitsgefährdung durch Luftverschmutzung. Die SPÖ verweist auf europäische Regelungen und möchte, dass alternative und fossile Antrieben spätestens 2030 gleichwertig sind. Sowohl NEOS als auch ÖVP lehnen Verbote und Zwang ab. Die NEOS treten für mehr „Anstrengungen” ein ohne diese zu benennen, die ÖVP sieht die Notwendigkeit den Verkehrssektor zu elektrifizieren sowie mit der Strom- und Wärmeproduktion zu koppeln und setzt auf Anreize. Die Antworten im Detail finden Sie hier. Alle Fragen an die SpitzenkandidatInnen samt ihren Antworten finden Sie hier.
>> mehr lesen

Marktcheck 10-2017, Schweine- und Hühnerfleisch (Do, 12 Okt 2017)
Der Greenpeace-Marktcheck hat im Oktober das Angebot an frischem Schweine- und Hühnerfleisch in den Supermärkten bewertet. Als beste Note im Test vergibt Greenpeace ein „Befriedigend“, und zwar an die drei Erstplatzierten Merkur, Hofer und Interspar. Test 10-2017, Schweine- und Hühnerfleisch Der Tabelle unten zeigt den Verbesserungsbedarf bei Schweinefleisch, denn die Supermärkte schneiden im Schnitt bei Hühnerfleisch wesentlich besser ab. Merkur wird Testsieger und erhält die Note „Befriedigend“. Die Noten "Ausgezeichnet", "Sehr Gut" und "Gut" konnte Greenpeace bei diesem Test nicht vergeben.  Die Ergebnisse Greenpeace-Marktcheck 10-2017: Test Fleisch Zum Ausdrucken einfach auf die Tabelle oben klicken. Die Gesamtnote "Befriedigend" erhalten neben Merkur auch Hofer, Interspar und MPreis. Billa und Spar sind "Genügend". "Nicht Genügend" vergibt Greenpeace an Lidl, Unimarkt und PennyMarkt. Hier die Detailinfos zum Nachlesen: die Tabelle mit den detaillierten Bewertung der Supermärkte  die Ergebnisse und das Angebot der Supermärkt im Detail die Kriterien der Bewertung im Detail Huhn ist besser als Schwein  Greenpeace lobt im Test, dass sich die Haltungsbedingungen der Hühner, der Einsatz von gentechnikfreien Futtermitteln und die Menge an Antibiotika in der Hühnermast in den letzten Jahren in Österreich verbessert haben, und kritisiert, dass sich für die Schweine nur wenig verändert hat. „Die Österreicher und Österreicherinnen haben sich besseres Fleisch verdient. Das gilt natürlich nicht nur für Hühnerfleisch, sondern auch für das Schweinsschnitzel“ , sagt Nunu Kaller, KonsumentInnensprecherin von Greenpeace in Österreich. Schweinefleisch im Supermärkte Bis heute findet man kaum Bio-Schweinefleisch in den Supermarktregalen. 75 Prozent der österreichweit in der Tierhaltung eingesetzten Antibiotika landen im Schweinestall. Auch werden die Tiere in der Regel mit Gentech-Soja gefüttert. Schweinefleisch ist hingegen nur bei Merkur, Hofer, Interspar und MPreis in allen Filialen und ständig biologisch oder gentechnikfrei verfügbar. Zwar haben einige Supermärkte vorbildliche Projekte gestartet, um die Produktionsbedingungen bei Schweinefleisch zu verbessern, doch das ist noch nicht ausreichend. Vorbildliche Projekte für Tierwohl Die zwei Projekte „Fairhof“ bei Hofer und „Heimathöfe“ bei Interspar zeigen vor, dass gute Standards nicht nur bei bio möglich sind. Hofer hat bei „Fairhof“ die derzeit strengsten Anforderungen bei konventionellem Schweinefleich und agiert sehr transparent, indem es die zugrunde liegenden Standards auch im Detail veröffentlicht. Interspar bietet in allen Filialen „Heimathöfe“-Schweinefleisch sowie mehrere Produkte in Bio-Qualität bei Schwein und Huhn an. Merkur arbeitet bereits an einem eigenen Projekt mit strengen Standards für Schweinefleisch aus konventioneller Produktion und wird Testsieger mit einer guten Auswahl bei Bio-Fleisch und seinen Projekten in der Hühnermast. Die Geflügelbranche macht's vor “Vorbild muss die Geflügelbranche sein, die in den letzten Jahren schrittweise Verbesserungen umgesetzt hat“, betont Kaller. Nicht nur sind die Tierschutzbestimmungen bei Hühnern in Österreich höher als im Ausland, auch konnte der Einsatz von Antibiotika innerhalb weniger Jahre beinahe halbiert werden. Eine weitere Errungenschaft: Die Hühner werden gentechnikfrei gefüttert. In den Supermärkten spiegelt sich das durch ein großes Angebot an gentechnikfrei gefüttertem Fleisch wider. Auch Bio-Huhn gibt es in acht von neun Supermärkten.   Weniger Fleisch bringt's Eine Umstellung auf ein wirklich umweltfreundliches System der Tierhaltung ist allerdings nur dann möglich, wenn wir insgesamt weniger Tiere halten. Mit 66 Kilogramm Fleisch pro Jahr – zwei Drittel davon Schweinefleisch und im Schnitt neun Kilogramm Hühnerfleisch – essen ÖsterreicherInnen etwa drei Mal so viel wie gesundheitlich empfohlen. Greenpeace schlägt daher vor, mehr Gemüse und Hülsenfrüchte zu essen, und sich wenn, dann ein hochwertiges Stück Fleisch zu gönnen. Das ist gut für unsere Gesundheit aber auch für die Umwelt.   Nachhaltigkeit am Prüfstand Unter dem Titel „Nachhaltigkeit im Test“ nimmt der Greenpeace-Marktcheck regelmäßig das Sortiment des österreichischen Einzelhandels unter die Lupe. Jeweils zu Monatsanfang wird im Hinblick auf die Erfüllung von nachhaltigen Kriterien ein Ranking der größten Supermarktketten in Österreich veröffentlicht. Infos zu allen Tests unter: greenpeace.at/nachhaltigkeit-im-test
>> mehr lesen

„Monsanto Papers“ zeigen skrupelloses Vorgehen des Konzerns (Mi, 11 Okt 2017)
Heute findet in Brüssel im Europäischen Parlament eine Anhörung zu den sogenannten „Monsanto Papers“ statt. Dabei handelt es sich um tausende interne E-Mails des US-Agrochemiekonzerns Monsanto, die im Rahmen eines Gerichtsprozesses veröffentlicht wurden. Die E-Mails legen nahe, dass MitarbeiterInnen von Monsanto versucht haben, Behörden bei der Bewertung von Glyphosat zu beeinflussen. **Environmental and health organisations launch European citizens’ initiative to ban glyphosate. / © Eric de Mildt/Greenpeace. All rights reserved**Brussels, 8 February 2017, EU, Place Schumann – Campaigners and activists met in Brussels (and other European cities Madrid, Rome, Berlin and Paris) today to launch a European Citizens’ Initiative (ECI) to ban glyphosate, reform the EU pesticide approval process, and set mandatory targets to reduce pesticide use in the EU. The goal is to collect at least one million signatures from Europeans and submit the petition before the Commission’s next move to renew, withdraw or extend the EU licence of glyphosate.Glyphosate – the most widely used weedkiller in Europe – is also known as Roundup, a Monsanto brand- name. In 2015, the World Health Organization (WHO) linked glyphosate to cancer. The European Chemicals Agency (ECHA) is currently working on a safety assessment.More information is available on [www.stopglyphosate.org](http://www.stopglyphosate.org) Angesichts dieser skandalösen Enthüllungen muss das Europäische Parlament eine offizielle und umfassende Untersuchung der Monsanto-Papers einleiten. Monsanto weigerte sich jedoch trotz Ladung durch das Europäische Parlament an der heutigen Anhörung teilzunehmen. Daraufhin wurde allen Monsanto-Angestellten die Zugangsberechtigung für das Parlament entzogen. Dieser Schritt ist durchaus legitim, denn auch internationale Konzerne müssen sich in einer Demokratie der parlamentarischen Kontrolle unterwerfen. Es ist nicht akzeptabel, nicht zu erscheinen, wenn die Fragen gerade unangenehm sein könnten. Was sind die „Monsanto Papers“? Bei den „Monsanto Papers“ handelt es sich um tausende E-Mails, die im Rahmen eines Gerichtsprozesses in den USA öffentlich gemacht wurden und seither aufgrund des brisanten Inhaltes große Wellen schlagen. Angestellte von Monsanto scheinen an Studien mitgeschrieben zu haben, die dann unter dem Namen von angeblich unabhängigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern publiziert wurden. Monsanto Skandal muss Aus für Glyphosat bringen Die Konzern-Emails lassen auch an der europäischen Bewertung Zweifel aufkommen: Sie legen nahe, dass der Konzern in den USA Einfluss auf die Bewertung des Unkrautvernichters ausgeübt hat. Auch auf die Glyphosat-Bewertungen in Europa könnte sich dies ausgewirkt haben. Den Einsatz des Unkrautvernichters in der EU unter diesen Umständen für weitere zehn Jahre zu erlauben, wäre verantwortungslos. 
>> mehr lesen

Diese Produkte gibt es jetzt gratis in der Natur (Do, 05 Okt 2017)
Herbstzeit ist Erntezeit! Bevor sich die Natur schlafen legt, verwöhnt sie uns noch mit einer reichen Palette an Früchten. Vielen dieser natürlichen Produkte schenken wir nur wenig Beachtung. Doch sind Kastanien, Eicheln oder Kiefer-Zapfen nicht nur hübsch anzusehen, sie sind auch richtig praktisch! Hier haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengestellt, um naturschonend und geldsparend die Freuden des Herbstes zu genießen! Waschen ohne Chemie Wer es leid ist, seine Kleidung mit Chemie aus dem Supermarkt sauber zu bekommen, kann es einmal mit Kastanien oder Efeu probieren! Die darin enthaltenen Saponine sorgen für den Wascheffekt. Rosskastanien sind beliebte Parkbäume und überall in der Stadt zu finden. Die nicht für den Verzehr geeigneten Kastanien können mit etwas Muskeleinsatz zu Waschmittel verarbeitet werden. In den anderen Jahreszeiten sorgt der immergrüne Efeu für Nachschub. Eicheln für Experimentierfreudige Als der Import von Kaffee in Kriegszeiten schwierig war, galt die Eichel als gute Alternative zur Kaffeebohne. Dank der Stärke in den Eicheln kann man sie aber auch als Mehl zum Brot oder Kuchen backen verwenden. Roh sollte man sie aber aufgrund ihres hohen Gehalts an Gerbstoffen nicht essen. Vor dem Verzehr die Eicheln unbedingt im Wasserbad einlegen, damit sich die Gerbstoffe auswaschen. Kiefer-Zapfen als Wetterstation Wie wird das Wetter heute? Eine schöne Abwechslung zu den langweiligen Wettervorhersagen aus dem Fernsehen ist eine Kiefer-Zapfen-Wetterstation! Öffnen sich die Schuppen der Zapfen, wird es wahrscheinlich freundliches Wetter geben. Steht Regen vor der Tür, so schließen sich die Schuppen. Grund für diesen tollen Effekt ist, dass die Samen der Zapfen bei trockenem Wetter besser vom Wind verweht werden können – deswegen öffnen sich die Schuppen. Vor das Fenster gehängt sind die Zapfen außerdem richtig dekorativ. Gaumenschmaus mit Bucheckern Die Früchte der Buche passen perfekt als Topping für Salate oder als Beigabe zu einem leckeren Risotto. Damit die leicht giftigen Stoffe der Bucheckern nicht auf den Magen schlagen, müssen die Samen nach dem Herauslösen unbedingt für 5 Minuten geröstet werden. Das Röstaroma verleiht den Samen zudem eine wunderbar nussige Note.
>> mehr lesen

Großer Erfolg im Kampf gegen Glyphosat (Di, 03 Okt 2017)
Heute hat das österreichische Parlament einer EU-weiten Neuzulassung des Pflanzengifts Glyphosat eine klare Absage erteilt. Das ist ein Grund zum Feiern und zeigt, dass sich unser Einsatz lohnt! Greenpeace hat seit vielen Monaten auf das „Nein“ Österreichs zu einer Neuzulassung hingearbeitet. Ein erster Meilenstein im Kampf gegen Glyphosat ist damit erreicht, doch es bleibt noch viel zu tun... Ursprünglich sollte die Neuzulassung des umstrittenen Pflanzengifts Glyphosat schon im Mai 2016 entschieden werden. Sie wurde jedoch verschoben, da sich die EU-Staaten damals auf keine gemeinsame Position einigen konnten. Diese Vertagung war bereits ein wichtiger Zwischenerfolg, da große Teile der europäischen Bevölkerung bei einer Europäischen Bürgerinitiative Bedenken gegen das wahrscheinlich krebserregende Pestizid äußern konnten. Eine Neuzulassung würde Glyphosat für die nächsten zehn Jahre Tür und Tor öffnen. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass es nicht soweit kommt! **Environmental and health organisations launch European citizens’ initiative to ban glyphosate. / © Eric de Mildt/Greenpeace. All rights reserved**Brussels, 8 February 2017, EU, Place Schumann – Campaigners and activists met in Brussels (and other European cities Madrid, Rome, Berlin and Paris) today to launch a European Citizens’ Initiative (ECI) to ban glyphosate, reform the EU pesticide approval process, and set mandatory targets to reduce pesticide use in the EU. The goal is to collect at least one million signatures from Europeans and submit the petition before the Commission’s next move to renew, withdraw or extend the EU licence of glyphosate.Glyphosate – the most widely used weedkiller in Europe – is also known as Roundup, a Monsanto brand- name. In 2015, the World Health Organization (WHO) linked glyphosate to cancer. The European Chemicals Agency (ECHA) is currently working on a safety assessment.More information is available on [www.stopglyphosate.org](http://www.stopglyphosate.org) EU-Behörden schreibt bei Glyphosat-Bewertung von Monsanto ab Im September dieses Jahres ist bekannt geworden, dass die Europäische Agentur für Lebensmittelsicherheit (Efsa) bei ihrer Glyphosat-Bewertung rund 100 Seiten wortwörtlich vom Konzern Monsanto abgeschrieben hat. Unter den kopierten Passagen befinden sich Informationen zur möglichen krebserregenden Wirkung, Gen-Toxizität und Schädigung der Fortpflanzungsfähigkeit. Wir haben diese Vorgangsweise scharf kritisiert: Die Menschen in Österreich und Europa müssen sich darauf verlassen können, dass Behörden unabhängig agieren und transparent entscheiden. Umso mehr, wenn es um die Gesundheit von Menschen und Umwelt geht! Der Glyphosat-Gemeindecheck Greenpeace hat alle österreichischen Gemeinden dazu befragt, wie sie es mit der Nutzung von Glyphosat halten. Die gute Nachricht: Fast ein Viertel der österreichischen Gemeinden verzichtet in ihrem eigenen Wirkungsbereich bereits freiwillig auf das Pflanzengift. Damit sind sie Vorbild für ganz Österreich und auch für Europa. Als Dankeschön haben wir einen Schilderwald vor dem Ausweichquartier des österreichischen Parlaments, am Wiener Heldenplatz, mit allen Ortsschildern der glyphosatfreien Gemeinden gebildet. Gleichzeitig haben wir die österreichischen Parlamentsparteien mit dieser Aktion aufgefordert, sich gegen eine Neuzulassung von Glyphosat in der EU zu entscheiden. Österreichische Absage für EU-weite Glyphosat-Zulassung Die Entscheidung ist gefallen: Die Parteien im österreichischen Parlament haben Glyphosat eine Absage erteilt. Auf Initiative der Grünen haben sich im EU-Unterausschuss auch die Abgeordneten von SPÖ und FPÖ gegen eine EU-weite Neuzulassung ausgesprochen. Wie die entscheidende Abstimmung über die EU-weite Neuzulassung von Glyphosat in Brüssel ausfallen wird, ist ungewiss. Sicher ist jedoch, dass Österreich mit einem „Nein“ stimmen wird. Wir geht es nun weiter? Für uns ist klar: Sollte Glyphosat trotz Widerstand aus Österreich und anderen Ländern in der EU weiter zugelassen werden, dann braucht es einen nationalen Ausstiegsplan. Dabei ist die Politik gefordert, die Bäuerinnen und Bauern bei der Umstellung auf glyphosatfreie Methoden nicht alleine zu lassen und sie finanziell zu unterstützen. Nur so kann dieser Wandel hin zu einer umweltfreundlichen und sicheren Landwirtschaft gelingen.
>> mehr lesen

„Trojanisches Pferd“ CETA kommt nach Österreich (Mi, 20 Sep 2017)
Am 21. September tritt das umstrittene Handelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada vorläufig in Kraft. Greenpeace sieht dadurch ökologische Standards und demokratische Handlungsspielräume bedroht. Doch gibt es überhaupt noch die Möglichkeiten, etwas gegen CETA zu unternehmen oder ist es dafür jetzt zu spät?     Was bedeutet eine vorläufige Anwendung von CETA? Vorläufige Anwendung bedeutet, dass ein Abkommen wirksam wird, noch bevor der Ratifizierungsprozess durch die Parlamente der EU-Mitgliedsstaaten abgeschlossen wurde. Dies kann sich auf das gesamte Abkommen oder auf Teile davon beziehen. Nach der Ratifikation durch alle EU-Mitgliedsstaaten tritt der Vertrag dann formal und zur Gänze in Kraft. Bisher haben von den 28 EU-Staaten nur Lettland, Dänemark, Spanien, Kroatien und Malta diesen Schritt gemacht. Die Zustimmung aller nationalen und in manchen Ländern auch regionalen Parlamente kann viele Jahre dauern. Im Falle von CETA betrifft die vorläufige Anwendung mehr als 90 Prozent des Abkommens. Ausgenommen sind derzeit noch die von der Zivilgesellschaft besonders stark kritisierten Sonderklagerechte für ausländische Investoren. Warum warnt Greenpeace vor der vorläufigen Anwendung von CETA? Mit der vorläufigen Anwendung von CETA kommen zahlreiche Gefahren ab sofort auf uns zu: Hinter den versprochenen wirtschaftlichen Vorteilen verstecken sich Gefahren für hohe Umweltstandards, eine Ausweitung der Macht von Konzernen und Einschränkungen für demokratische Handlungsspielräume. Öffentliche Dienstleistungen sind unzureichend geschützt und geraten unter verstärkten Liberalisierungsdruck. Auch das Vorsorgeprinzip, der zentrale Grundsatz der europäischen Umweltpolitik, ist in CETA nicht ausreichend verankert und wird geschwächt. Ökologische Standards sowie die kleinstrukturierte Landwirtschaft kommen durch den verstärkten Konkurrenzdruck und die regulatorische Kooperation – die auf eine Angleichung der Gesetzgebungen zwischen Kanada und der EU abzielt – in Bedrängnis. Ist es nicht schon zu spät, CETA zu stoppen, nachdem die vorläufige Anwendung begonnen hat? Nein, es ist nicht zu spät – noch können die Parlamente der EU-Mitgliedsstaaten CETA stoppen. Genau das fordern wir vom österreichischen Nationalrat. Denn wenn die Ratifizierung in einem Mitgliedsstaat scheitert, wird nicht nur das endgültige Inkrafttreten von CETA verhindert: Der Rat der EU hat sich verpflichtet, in einem solchen Fall auch die vorläufige Anwendung wieder zu beenden. Eine erst kürzlich von Greenpeace durchgeführte Befragung der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten zur Nationalratswahl hat deutlich gezeigt, dass es in Österreich eine parlamentarische Mehrheit für einen Kurswechsel in der EU-Handelspolitik gibt. Wir müssen jetzt aktiv werden und unsere demokratischen und sozial-ökologischen Prinzipien – das Fundament Europas – schützen.
>> mehr lesen

Nehmen Sie sich autofrei! (Fr, 15 Sep 2017)
Können Sie sich ein Leben ohne eigenen PKW vorstellen? Im städtischen Umfeld ist eine saubere und umweltfreundliche Mobilität für viele Menschen bereits selbstverständlich. Das hält nicht nur fit und fühlt sich gut an, es macht auch richtig Sinn. Copyright Paul Langrock Agentur Zenit. Rushhour im Berufsverkehr auf Berliner Hofjaegerallee. Allee, Strasse, Autoabgas, Autoabgase, Emission, Emmmissionen, Schadstoff, Schadstoffausstoss, Verschmutzung, Schmutz, Umweltverschmutzung, abstrakt, Abstraktion, Licht, Lichter, Grossstadt, Fahren, KFZ, Kraftfahrzeug, Auto, Autos, Berufsverkehr, Fahrzeug, Fahrzeuge, Infrastruktur, Verkehrsinfrastruktur, mobil, immobil, Mobilitaet, Immobilitaet, Stau, Stop and Go, Transport, transportieren, Strasse, Strassenszene, Verkehr, Geschwindigkeit, Geschwindigkeitsbegrenzung, Tempolimit, Tempo, dynamisch, Dynamik, mobility, mobile, immobility, immobile, bumper to bumper traffic jam, car, rush hour time, speed, high, low, city, alley, street, light, citylights, air pollution, polluted, contaminated, contamination. Berlin Tiergarten. 21. Oktober 2015 Diese 5 Fakten zeigen, wie unnötig ein eigener PKW im Stadtverkehr ist: 40 Prozent aller Wege, die mit dem PKW zurückgelegt werden, sind kürzer als fünf Kilometer – sieben Prozent gar kürzer als ein Kilometer! Ein klarer Fall für’s Fahrrad. Ein privates Auto steht im Schnitt 23 Stunden am Tag einfach so herum. Mit einem einzigen Carsharing-Auto können fünf bis acht private PKWs ersetzt werden. Zudem nützen 43 Prozent jener Menschen, die auf Carsharing gewechselt haben, häufiger das Rad und öffentlichen Verkehr. Das Auto wird im Schnitt nur noch halb so oft wie vor dem Umstieg verwendet. Bei 80 Prozent aller Fahrten zum Supermarkt lässt sich der Einkauf problemlos mit dem Fahrrad transportieren. Bei 14 Prozent der Einkäufe würde man ein Lastenfahrrad benötigen und lediglich für sechs Prozent aller Einkäufe wäre wirklich ein Auto notwendig. Auto-Pendler benötigen deutlich mehr Zeit für ihren Arbeitsweg, als Menschen, die Bahn fahren. Beispielsweise ist Wien von St. Pölten mit dem Auto in 63 Minuten erreichbar, mit der Bahn in weniger als der Hälfte der Zeit (28 Minuten). Auch die Kosten für das Pendeln mit dem Auto sind deutlich höher. Wir empfehlen daher, kurze Strecken in der Stadt zu Fuß und mit dem Rad zurückzulegen oder die Öffis zu nutzen. Auch Carsharing ist eine sinnvolle Alternative zum eigenen PKW: Es spart Kosten und Sie leisten ganz nebenbei einen Beitrag zum Umweltschutz.
>> mehr lesen

Mindesthaltbarkeitsdatum: Rettet das Joghurt! (Mi, 13 Sep 2017)
Vielen ist es bekannt: Man stöbert im Kühlschrank und im hinteren Eck entdeckt man das ungeöffnete Joghurt von vor vier Wochen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist schon seit geraumer Zeit überschritten. Reflexartig landet das Joghurt im Müll, obwohl es noch genießbar wäre. In Österreich teilen jährlich 25 Millionen Becher Joghurt dieses Schicksal. Oft wird das MHD mit einem Wegwerfdatum verwechselt. Daher hat Greenpeace unter dem Motto „Rettet das Joghurt“ unterschiedliche Joghurtsorten auf der Mariahilfer Straße in Wien verkosten lassen. Die knifflige Frage war, ob die PassantInnen erkennen könne, welches Joghurt frisch aus dem Supermarktregal stammt und welches bereits seit mehreren Wochen das MHD überschritten hat. Die Überraschung: Mehr als die Hälfte der Befragten konnte nicht feststellen, bei welchem Joghurt das MHD überschritten war. Zudem gaben fast allen an, dass sie im Normalfall auch dieses Joghurt essen würden, weil im Geschmack und bei der Konsistenz nur leichte Unterschiede festgestellt werden konnten. Die Verkostung beweist einmal mehr, dass das MHD kein Wegwerfdatum ist. Greenpeace-Langzeittest beweist: Joghurt nach mehreren Monaten noch genießbar Sechs Monate nach Überschreiten des MHD war das getestete Naturjoghurt weiterhin mikrobiologisch unbedenklich und somit verzehrbar. Trotzdem werden Millionen Becher Joghurt ungeöffnet weggeworfen. Um die Lebensmittelverschwendung zu verringern fordert Greenpeace realitätsnahe Mindesthaltbarkeitsdaten. Vertrau auf deine Sinne und nicht auf das MHD! „Das MHD ist kein Verfallsdatum, sondern lediglich eine Herstellergarantie. Ob ein Produkt verdorben ist oder nicht, lässt sich besser mit den eigenen Sinnen als durch ein Datum auf der Verpackung erfassen“, empfiehlt Konsumentensprecherin Nunu Kaller. Bevor man sich also beim „abgelaufenen“ Joghurt für den Wurf in den Mistkübel entscheidet, sollte man mit seinen Sinnen die Lage überprüfen. Schauen, riechen und schmecken helfen bei der Entscheidung. Mit dieser einfachen Vorgehensweise können bis zu 25 Millionen Becher Joghurt vor der Tonne gerettet werden.
>> mehr lesen

Event-Tipp: How To Live Together (Di, 12 Sep 2017)
Was haben Anti-Brexit-Poster, ein Blumenstrauß, Portraits von Angela Merkel und spielende Kinder in Angola gemeinsam? Allesamt sind Exponate der aktuellen Ausstellung „How To Live Together“ in der Kunsthalle Wien, die sich mit den verschiedensten Aspekten unseres Zusammenlebens beschäftigt. Die Arbeiten von über dreißig internationalen KünstlerInnen widmen sich den brennenden Fragen unserer Gegenwart, die das gesellschaftliche Zusammenleben im Hinblick auf lokale wie globale Dimensionen aktuell bestimmen: Ökologische Ressourcenknappheit und Klimawandel, Migration, Armut, die neuen politischen Dynamiken, Herausforderungen der Technisierung, Umbrüche in den Arbeitswelten, veränderte Formen von Familienstrukturen und sozialen Gefügen. Viele dieser Themen sind auch für die Arbeit von Greenpeace von höchster Bedeutung. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Meine Sicht“ führt Greenpeace-Experte Adam Pawloff gemeinsam mit Kunstvermittler Wolfgang Brunner durch die Ausstellung, um die Querverbindungen zur Umwelt, in der wir als Gesellschaft leben, und den Kampagnen von Greenpeace zu beleuchten. Mittwoch, 13. September 2017, 18 Uhr Kunsthalle Wien Museumsquartier (Museumsplatz 1, 1070 Wien) Mit dem Codewort „Greenpeace“ erhalten Sie freien Eintritt in die Ausstellung.   Nähere Informationen zur Ausstellung unter http://www.kunsthallewien.at/#/de/ausstellungen/how-live-together
>> mehr lesen

Pressedienst der DLG e.V.: DLG-Publikationen

BIOGAS Convention & Trade Fair vom 12. bis 14.12.2017 in Nürnberg (Di, 10 Okt 2017)

>> mehr lesen