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 Echtzeit Nachrichten NEWS Thema Delphinschutz

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Venite Music Art Project (click to see video:)

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Vimeo / Violin for Dolphin

Violinsolo for the victims of the Cove (Japan) (Fr, 18 Dez 2015)
Violin solo by Renate Spitzner Cast: Venite Austria Tags: Violin solo
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Red Cove 2015-09-20 (Violin & Organ) (So, 20 Sep 2015)
[START VIDEO]: vimeo.com/139833794 +++ Realtime Dolphin NEWS +++ http://venite-austria.jimdo.com/delphinschutz-dolphin-protection-news/ Violin & drawing: Renate Spitzner Organ: Gerald Spitzner Cast: Venite Austria Tags: Dolphins, Cove, music, music dedication, Art and Save The Whales
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Violinsolo 'For Rissos dolphin and his sisters and brothers' (So, 13 Sep 2015)
'For Rissos dolphin and his sisters and brothers' Violinsolo: Renate Spitzner (2015-09) ============================================ [CLICK HERE TO START VIDEO]: vimeo.com/139116550 ============================================ Cast: Venite Austria Tags: dolphin, Violin solo, music, Art and Cove
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PLEASE SIGN ONLINE-PETITION to Save the last 55 Maui dolphins:

https://www.change.org/en-GB/petitions/save-maui-s-dolphins-from-extinction

 

 

Sea Shepherd AUSTRIA:

 

"Auf dieser Seite findet ihr die neuesten News, sowie Events in Österreich auf denen wir vertreten sind und ihr uns persönlich besuchen und kennenlernen könnt."

 

https://www.facebook.com/seashepherdaustria

Map

+++ Real-Time-News +++

New Website Operation Grindstop 2014

http://www.seashepherd.org/grindstop/

+++ Real-Time-News +++

Hector's and Maui's Dolphin SOS - Calista W - Help me save them!

Birthday Donations (Do, 16 Jun 2016)
I turned 10! My friends donated money towards the Maui dolphins instead of presents. So with their help we donated another $154 to save the Maui dolphins in New Zealand. I love my friends! [...]
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Dear McDonald's: Stop carrying New Zealand fish (Do, 26 Mai 2016)
Dear McDonald's,Did you know that Maui's Dolphins are dying because of trawling and gill nets used by New Zealand fisherman?  There are only about 45 Maui's Dolphins left. I have been spreading the word and fundraising since I was 7. I'm almost 10 years old. Can you please stop carrying New Zealand fish? We want you to stop because by using fish from New Zealand you are encouraging and supporting the New Zealand fishing industry and government. We need full protection for the dolphi [...]
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I raised another $500! (Di, 17 Mai 2016)
With the help of Jane Goodall's Roots and Shoots grant, I was able to get tote bags, stickers, bookmarks, and tshirts. I also brought these with me to a presentation I did locally and raised a lot of money for the Maui dolphins! I donated $320 in cash that people have given me for the dolphins. Kiwanis of Bowling Green also gave me $100 check for NABU International, and so far, my tshirt sales have also raised $108! That is a total of $528 for the Maui dolphins!You can donate too! Cl [...]
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vaquita.tv

Hello world! (Fr, 04 Aug 2017)
Welcome to WordPress. This is your first post. Edit or delete it, then start writing! The post Hello world! appeared first on vaquita.tv.
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Venite Music Art Project (click to see video:)

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VGT-News: Neues vom Tierschutz in Österreich

Triste Zukunft für Vorarlbergs Kälber (Mi, 18 Jul 2018)
Die Befürchtungen bewahrheiten sich langsam: In Vorarlberg soll sich für die kleinen Milchkälber nichts zum besseren wenden. Zum Tiertransport kommt nun die vom Landesrat gewünschten Schlachtungen für Kalbsbratwurst.
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VGT-Aktivistin wird zu Fledermaus-Retterin (Mo, 16 Jul 2018)
Durch das beherzte und v.a. rasche Eingreifen der Tierschützerin konnte Alpenfledermaus David gerettet werden
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News & Aktuelles

Stark gefährdeter Blauwal von isländischem Walfangunternehmen illegal abgeschlachtet (So, 15 Jul 2018)
Blauwal vor der Schlachtung11. Juli 2018: Sea-Shepherd-Freiwillige, die die Walfangstation Hvalur hf in Hvalfjordur Island überwachen, haben in der Nacht zum 7. Juli das Abschlachten eines stark gefährdeten Blauwals dokumentiert. Dies ist bereits der 22. stark gefährdete Wal, der seit dem 20. Juni 2018 von Kristján Loftssons kommerzieller Walfanggesellschaft getötet und für den Export nach Japan abgeschlachtet wurde. Obwohl die ersten 21 getöteten Wale stark gefährdete Finnwale waren – deren Schlachtung die isländische Regierung Loftssons Unternehmen trotz eines internationalen Moratoriums für den Walfang und des gefährdeten Status‘ des Finnwals genehmigt hatte – haben sie keine rechtliche Befugnis, stark gefährdete Blauwale zu töten, auch nicht innerhalb Islands. Die HVALUR 8 schleppt einen Finnwal (rechts) und einen Blauwal (links) zum Hafen. Finnwal (rechts) und Blauwal (links) kurz vor dem Anlanden. Keine andere Nation – nicht einmal Japan oder Norwegen – schlachtet Finnwale, und in den letzten 50 Jahren wurde kein einziger Blauwal getötet, bis dieser Wal von der HVALUR 8 harpuniert wurde. Die Crew von Loftssons Walfangstation posierte für Fotos neben und sogar auf dem Wal, von dem sie sehr gut wussten, dass es sich um einen seltenen Blauwal handelt. Dann befahl Loftsson seiner Crew, den Wal wie einen anderen Finnwal zu schlachten – Fleisch, Haut, Fettvorräte (Blubber) und Knochen sind nun mit den zuvor gefangenen Finnwalen vermischt, was es schwierig oder unmöglich machen wird, ihn bei möglichen Inspektionen durch die Behörden zu finden. Kristján Loftsson sieht sich den Blauwal an. Die Internationale Walfangkommission (IWC) hat alle kommerziellen Walfangaktivitäten verboten. Blauwale und Finnwale sind durch das Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES) geschützt. Fotos und Videos, die das Team von Sea Shepherd UK auf dem Grundstück in der Nähe der Walfangstation aufgenommen hat, ermöglichen es, die Arten aufgrund der Indikatoren wie Hautfarbe/Muster, Bartenfarbe, Rückenflossenform und Schwanzflosse zu identifizieren. Laut mehreren wissenschaftlichen Experten, die sich auf die Identifizierung von Walen spezialisiert haben und von Sea Shepherd kontaktiert wurden, ist der Wal zweifellos ein Blauwal. Blauwal – Rückenflossennachweis „Obwohl ich nicht ganz ausschließen kann, dass es sich um einen Hybriden handelt, sehe ich keine Merkmale, die darauf hindeuten. Auf den Fotos hat er alle Merkmale eines Blauwals; vor allem, da es anhand des Farbmusters kaum eine Möglichkeit gibt, dass ein erfahrener Beobachter auf See diesen Wal als irgendetwas anderes hätte identifizieren können.” - Dr. Phillip Clapham, Fischereiwissenschaftliches Zentrum der NOAA (Nationale Ozean- und Atmosphärenbehörde) in Alaska. Blauwal vor der Schlachtung Sea-Shepherd-Gründer Captain Paul Watson appelliert an die isländischen Behörden, diese Verbrechen gegen den Naturschutz durch Kristján Loftsson zu beenden. „Dieser Mann muss davon abgehalten werden, gnadenlos gegen internationales Naturschutzrecht zu verstoßen und die isländische Nation in Verruf zu bringen. Es gibt keine legale Rechtfertigung für dieses Verbrechen." Captain Paul Watson hat über ein halbes Jahrhundert damit verbracht, Wale zu verteidigen. Nachdem er die Fotos und Videos seines Teams in Island gesehen hatte, sagte er: „Ich habe viele Blauwale an der Oberfläche gesehen, mit ihnen unter der Oberfläche in Westaustralien, vor der Küste von Kalifornien, im Südpolarmeer und in den Gewässern vor Neufundland getaucht. Ich erkenne einen Blauwal, wenn ich ihn sehe, und dieser von Kristján Loftsson geschlachtete Wal ist ein Blauwal."  Japanischer Inspektor und die Crew machen Bilder vom Blauwal Der Geschäftsführer von Sea Shepherd UK, Robert Read, erklärte: „Das Verbrechen gegen diesen legendären Wal muss von unabhängigen Inspektoren vollständig untersucht werden, wobei DNA-Proben des gesamten Walfleisches und Teilen, die in Loftssons Walfangstation und Lagerhäusern gelagert sind, entnommen werden müssen, da der Wal geschlachtet und beiseite geschafft wurde, um die Beweise zu verbergen, da Loftsson keine Befugnis hat (auch nicht innerhalb Islands), einen Blauwal zu töten. Außerdem sollten weitere DNA-Proben von der Ausrüstung der Walfangstation, Oberflächen und Behältern genommen werden, um nach Blauwal-DNA zu suchen, falls die geschlachteten Teile entfernt wurden, um diese jüngste Gräueltat zu verbergen." Nichts wird verschwendet außer der Wal selbst – Nummer 22, ein illegal abgeschlachteter Blauwal Sea Shepherd hat seit Beginn der Schlachtung von Finnwalen am 20. Juni eine Crew vor Ort in Island. Ihr Ziel ist es, dass jeder Wal während der gesamten Finnwal-Saison dokumentiert wird. Fotos werden am Kopf des Blauwals gemacht.
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Illegale Fischereiaktivitäten in Tansania nach sechsmonatigen Patrouillen vereitelt (Sa, 14 Jul 2018)
 Die OCEAN WARRIORDienstag, 12. Juli 2018: In Tansanias Gewässern konnte dank sechsmonatiger Patrouillen auf See ein Großteil illegaler Fischereiaktivitäten vereitelt werden. Dafür haben tansanische Strafverfolgungsbehörden, Fish-i Africa und die Sea Shepherd Crew an Bord der OCEAN WARRIOR zusammengearbeitet. OPERATION JODARI, die erste Kampagne dieser ungewöhnlichen Zusammenarbeit, hat zur Festsetzung von zwei Langleinenschiffen, die illegal Shark-Finning betrieben, 27 Daus für das Schmuggeln von Haiflossen und zu Geldstrafen von 19 weiteren Schiffen, die aus tansanischen Gewässern flohen, um den Inspektionen zu entgehen, geführt. Die Patrouillen werden weitergehen, wenn die derzeit durchgeführten Wartungsarbeiten und Reparaturen an der OCEAN WARRIOR beendet sind. „Die Resultate der Patrouillen des letzten halben Jahres unter der Aufsicht und Leitung der tansanischen Behörden im Kampf gegen Fischereiverbrechen sind deutlich zu erkennen: Die Wilderer sind aus tansanischen Gewässern geflohen. Sie haben sich abgesetzt und zeigen damit, wie wichtig es ist, neue Partnerschaften in der Region des Westindischen Ozeans zu schaffen, während wir weiterhin an der Seite der tansanischen Behörden arbeiten, die den Kampf gegen illegale Fischerei anführen, und das nicht nur lokal, sondern weltweit. Tansania hat der Welt gezeigt, wie es geht“, so Sea Shepherd Globals Kampagnenleiter Peter Hammarstedt. Sea Shepherd Crew und tansanische Partner auf der OCEAN WARRIOR. Foto: Jax Oliver/Sea Shepherd Zwei Langleinenschiffe wegen illegalen Haifangs festgesetzt Während der Patrouillen in Tansanias Ausschließlicher Wirtschaftszone, die zuvor außerhalb der Reichweite der Fischereikontrollen lag, konnten zwei Fischereischiffe unter fremder Flagge aufgrund von illegalem Shark-Finning festgesetzt werden. An Bord eines dieser Schiffe, der BUAH NAGA 1, haben die tansanischen Strafverfolgungsbeamten eine nicht registrierte Waffe sichern können, die vom Kapitän zur Bedrohung seiner Crew genutzt wurde. Der Kapitän, der Besitzer und der Schiffsagent der BUAH NAGA 1 bleiben bis zu ihrem Prozess in Untersuchungshaft. 19 Fischereischiffe müssen Geldstrafen für ihre Flucht vor dem Gesetz zahlen Nach der Festsetzung der beiden Fischereischiffe und einer Erhebung von umgerechnet etwa 6.865.160 € Strafe für die 19 weiteren Schiffe, die vor den Behörden geflohen sind, um den Inspektionen zu entgehen, konnte wenig bis gar keine illegale Fischereiaktivität in tansanischen Gewässern festgestellt werden. Das tansanische Multi-Agency Task Team – geleitet von der tansanischen Polizei mit Mitgliedern der tansanischen Forstbehörde, Wildtierabteilung, Fischereiabteilung und dem tansanischen Sicherheitsdienst – geht davon aus, dass die 19 legal gemeldeten Schiffe aus Tansania flohen, weil sie vermutlich illegal Shark-Finning durchführten, obwohl sie für den Thunfischfang registriert sind. Die OCEAN WARRIOR begleitet Daus mit ihrer geschmuggelten Ware zurück in den Hafen. Foto: Jax Oliver/Sea Shepherd 27 Daus wegen Schmuggels festgesetzt Seit Beginn von OPERATION JODARI hat die OCEAN WARRIOR bekannte Schmuggelrouten zwischen Sansibar und Tansania überwacht. Es wurden 27 Daus auf Grund verschiedener Vorwürfe wie dem Schmuggel illegaler Ladungen von Mangrovenholz, die auf dem Schwarzmarkt verkauft werden bis hin zum Menschenschmuggel, festgesetzt. Daus sind traditionelle Frachtschiffe, die oft beim Handel auf dem Indischen Ozean gesehen werden können. Das tansanische Gesetz schützt die Mangrovenwälder strengstens, da sie für die vielen Arten von Muscheln und Fischen, die dort laichen und ihre Kinderstube haben, einen wichtigen Lebensraum darstellen und somit entscheidend für die Existenzsicherung der örtlichen Gemeinschaften, insbesondere der Kleinfischer sind. Trotz größter Anstrengungen der tansanischen Regierung, einen umfassenden Schutz von Mangrovensümpfen durchzusetzen, wurden einige Gebiete so stark ausgebeutet, dass eine natürliche Regeneration ohne das Eingreifen der Strafverfolgungsbehörden nicht möglich ist. Die Zerschlagung von Holzschmuggeloperationen auf See ist ein wichtiger Teil dieses menschlichen Eingreifens und führt zu Erkenntnissen, die von den Strafverfolgungsbehörden genutzt werden können, um landseitige Operationen des höchst lukrativen Schmuggelhandels mit Mangrovenholz zu stoppen. Eine geschmuggelte Mangrovenkohlelieferung wird während OPERATION JODARI abgefangen. Foto: Alba Treadwell/Sea Shepherd OPERATION JODARI OPERATION JODARI zielt darauf ab, alle Schiffsoperationen in den Gewässern von Tansania zu kontrollieren und an Bord solcher Schiffe zu gehen, die der IUU-Fischerei verdächtigt werden, sowie tansanische Offiziere darin zu schulen, die Fischerei-Aktivitäten in tansanischen Gewässern zu beobachten, zu kontrollieren und zu überwachen. Dazu gehören auch die Überprüfung von Fischereifahrzeugen und das Entern von Schiffen. An Bord des Sea-Shepherd-Schiffs OCEAN WARRIOR befinden sich Strafverfolgungsbeamte der Deep Sea Fishing Authority (eine staatliche Behörde, die dazu verpflichtet ist, die Fischereiressourcen der Tiefsee nachhaltig zu bewirtschaften), tansanische Marinesoldaten und Mitglieder des Multi-Agency Task Teams (MATT), um zusammen mit Captain Adam Meyerson und der Crew von Sea Shepherd Tansanias Hoheitsgewässer zu patrouillieren. Die Strafverfolgungsbeamten haben das Recht, Schiffe, die gegen tansanische Gesetze verstoßen, zu entern, zu durchsuchen und festzusetzen. Das MATT wird von der tansanischen Polizei geleitet und setzt sich zusammen aus dem tansanischen Forstdienst, der Abteilung für Wildtiere, der Abteilung für Fischerei und dem tansanischen Geheim- und Sicherheitsdienst. Es wurde gegründet, um Einzeltäter und Netzwerke zu entlarven, welche die Umweltkriminalität in der Region und den illegalen Handel mit Wildtieren kontrollieren. Tansanische Behörden entern ein Fischereischiff zur Inspektion. Foto: Jax Oliver/Sea Shepherd Es wird angenommen, dass weltweit jährlich zwischen 11 und 16 Mio. Tonnen Fisch durch IUU-Fischerei gefangen werden. Gerade Entwicklungsländer sind anfällig für IUU-Fischerei. Jährlich verliert die Region am Westindischen Ozean etwa 1 Mrd. US-Dollar an die IUU-Fischerei. OPERATION JODARI wird von Fish-i Africa unterstützt, einer Partnerschaft von acht ostafrikanischen Ländern, darunter die Komoren, Kenia, Madagaskar, Mauritius, Mosambik, die Seychellen und Somalia. Im Rahmen der Partnerschaft werden Informationen ausgetauscht und die regionale Kooperation zur Bekämpfung großräumiger illegaler Fischerei im Westlichen Indischen Ozean gefördert.
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PERKUNAS: Ostsee-Schweinswal unter Druck (Fr, 13 Jul 2018)
header WMKommentar von PERKUNAS-Kampagnenleiter, Reinhard Grabler:  Mit nur 500 verbliebenen Exemplaren der nordöstlichen Schweinswalpopulation  sind die Ostsee-Schweinswale als vom Aussterben bedroht eingestuft worden. Als Beifang in Fischernetzen zu verenden, stellt die größte Bedrohung für die Tiere dar. Dennoch ist das Fischen sogar in Meeresschutzgebieten erlaubt. Im Rahmen von Sea Shepherds PERKUNAS-Kampagne dokumentiert und überwacht die Crew der EMANUEL BRONNER tödliche Stellnetze in den Schutzgebieten der Ostsee. Doch der Unfalltod in Fischernetzen ist nicht die einzige vom Menschen verursachte Bedrohung für diese Tiere. Eutrophierung, Unterwasserlärm, Vermüllung, Überfischung und die Grundschleppnetzfischerei schädigen auch das Ökosystem der Ostsee und wirken sich sowohl auf den Schweinswal, als auch die von ihr abhängigen lokalen Bevölkerung aus. Eutrophierung Die Ostsee ist ein brackiges Binnenmeer, das von neun nordeuropäischen Ländern umgeben und einem Prozess namens Eutrophierung ausgesetzt ist. Ein zu hoher Nährstoffeintrag, der vor allem den Abflüssen aus der industriellen Landwirtschaft geschuldet ist, führt zu einem Algenwachstum, das verminderte Lichtverhältnisse im Wasser und Sauerstoffmangel zur Folge hat. Daher gelten 97% der Ostsee als eutrophiert, was sie zu einem der größten sauerstoffarmen Gebiete der Erde macht. Es entstehen sogenannte „tote Zonen“, in denen kein Leben möglich ist. Dies betrifft letztendlich nicht nur die Ostsee-Schweinswale, sondern auch die Fischereiindustrie. Unterwasserlärm Unterwasserlärm ist eine besonders gefährliche Bedrohung für Wale und Delfine. Schweinswale haben ein ausgezeichnetes Gehör unter Wasser und sind für ihre Orientierung, Kommunikation und Nahrungssuche auf Geräusche angewiesen. Zu den tödlichen Auswirkungen des Unterwasserlärms auf die Meeresbewohner gehören Massenstrandungen und gestörtes Fressen. Dauerschallquellen sind Offshore-Windkraftanlagen, die Schifffahrt, Bootsfahrten, Brücken und Tunnel. Der geplante Fehmarnbelttunnel erscheint absurd: Der geplante Unterwassertunnel zwischen Dänemark und der deutschen Insel Fehmarn wird direkt durch das Meeresschutzgebiet Fehmarnbelt führen, welcher ein wichtiges Durchzugsgebiet für Schweinswale ist. Die Begünstigten dieses Projekts sind unklar, aber die Verlierer sind sicher: die Tierwelt der Ostsee, die unter dem zerstörten Meeresboden, dem ständigen Lärm und den Vibrationen leiden wird. Zusätzlich sind plötzliche Lärmbelästigungen, wie z.B. militärische Tests, eine besondere Gefahr für die Tiere. Wenn es den politischen Willen gäbe, könnte dieser zusätzliche Lärm durch Taktiken wie Luftpolstervorhänge reduziert oder sogar verhindert werden, doch sie werden kaum genutzt. Am besten wäre es, Lärm ganz zu vermeiden, wie der für diesen Herbst geplante Beschuss der ausgemusterten Fregatte KARLSRUHE im Militärgebiet Schönhagen vor der deutschen Ostseeküste. Die Schockwelle solcher Unterwasserexplosionen kann zu Gehörverlust, schweren Verletzungen oder sogar zum Tod von bis zu sieben Kilometer entfernten Schweinswalen führen. Darüber hinaus besteht keine Notwendigkeit, mehr Munition in die Ostsee zu entsorgen, während Munition aus dem Zweiten Weltkrieg immer noch Wasserverschmutzungen durch korrodierte Behälter verursacht, die Quecksilber in das Meer abgeben. Ein Schweinswal der Beltsee-Population, der möglicherweise als Beifang gefangen und während der 2017er Ostseekampagne entdeckt wurde. Meeresvermüllung Meeresmüll in verschiedenen Größen und Materialien schädigt das Ökosystem. Mancher Müll ist leicht zu sehen, anderer befindet sich unsichtbar auf dem Meeresboden, zerfällt langsam und verstärkt seine Wirkung, indem er in die marine Nahrungskette gelangt. Größere Müllteile verschlechtern die Qualität des Lebensraums und können bei vielen Arten zu Verletzungen oder zum Tod führen, wenn sie sich darin verfangen oder den Müll aufnehmen. Etwa 70% der in der Ostsee dokumentierten Abfälle stammen von Kunststoffen, die vom Menschen genutzt werden. Kunststoffe können sich jahrzehntelang auf dem Meeresboden halten und durch Wasserströmungen oder in den Körpern wandernder Arten weite Strecken zurücklegen. Zurückgelassene, verlorene oder weggeworfene Fischereiausrüstung, sogenannte Geisternetze, sind besonders bedenklich, da sie nicht nur aus Kunststoff bestehen, sondern auch über Jahrhunderte hinweg unbeabsichtigte oder gar geschützte Arten fangen. Riesige Güllelagunen aus einer deutschen Schweinefarm etwa 3 km von der Ostseeküste entfernt Überfischung und Grundschleppnetzfischerei Übermäßige Fischerei ist ein großes Problem in der Ostsee. Immer mehr Fischbestände gelten als überfischt, was bedeutet, dass sich Zielarten nicht schnell genug vermehren können, um die gefangenen Mengen zu ersetzen. Was wie ein rentables Geschäft aussieht, schmälert tatsächlich die Profite der Fischerei und bedroht die Existenz anderer Meeresbewohner, die von Fischen als Nahrung abhängig sind. Um den Zusammenbruch der Fischbestände zu vermeiden, werden die Fangquoten jedes Jahr von der EU festgelegt. Leider berücksichtigen diese Quoten nicht immer den Rat von Wissenschaftlern, was zu Zahlen führt, die nicht nachhaltig sind. Außerdem hat die Geschichte gezeigt, dass die Fischer ihre Praktiken nicht ändern, wenn es keine ausreichenden Kontrollen gibt, was zu einer unbekannten Anzahl illegal gefangener Fische führt. Ein Rückgang der Fischbestände bedeutet letztlich einen Rückgang der Nahrungsquellen für Schweinswale. Darüber hinaus zerstört die gängige Praxis der Grundschleppnetzfischerei den Meeresboden, der für das Laichen vieler Arten wichtig ist. Aktionsaufruf Störungen des marinen Ökosystems sind nicht nur eine Bedrohung für die Tierwelt, sondern auch für den Menschen. Millionen von Menschen sind nicht nur auf die Ostsee als Nahrungsquelle angewiesen, sondern ein gesundes Ökosystem ist die Grundlage für das Leben in dieser Region. Es ist nicht eine Person oder Aktivität, die ernsthafte Auswirkungen auf die Umwelt hat, sondern die millionenfache Multiplikation dieser Aktivitäten. Dies sind Probleme, die nur in kleinen Schritten angegangen werden können, und es gibt Probleme, die jetzt schon angegangen werden können. Die beiden wichtigsten Prioritäten für den Schutz der Schweinswale in der Ostsee bestehen darin, das Risiko, als Beifang getötet zu werden, zu stoppen und die Lärmbelästigung zu verringern. Beides ist leicht möglich, wenn der politische Wille vorhanden ist. Sea Shepherd fordert daher ein Verbot von Stellnetzen und anderen zerstörerischen Fanggeräten in Schutzgebieten, die Einstellung des Fehmarnbelt-Tunnelprojekts und ein Verbot der Abwrackung der stillgelegten Fregatte KARLSRUHE.
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Drei illegale Fischereifahrzeuge festgesetzt: Sea Shepherd kehrt für OPERATION ALBACORE III nach Gabun zurück (Mi, 11 Jul 2018)
alba20181Dienstag, 10. Juli 2018:  Ein Jahr nachdem Gabuns Präsident Ali Bongo Ondimba auf der Ozeankonferenz der Vereinten Nationen in New York die Gründung von neun neuen Nationalmeeresparks und elf neuen Meeresreservaten bekannt gegeben hat, ist die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd nach Gabun zurückgekehrt, um die Regierung bei der Bekämpfung der illegalen Fischerei in dem heute größten Netzwerk von Meeresschutzgebieten Afrikas zu unterstützen. OPERATION ALBACORE III ist Sea Shepherds dritte Kampagne in Kooperation mit der gabunischen Regierung zur Bekämpfung der illegalen, unregulierten und undokumentierten Fischerei (IUU-Fischerei) in Zentralwestafrika. Während der gesamten Thunfischfangsaison 2018 werden gabunische Marinesoldaten, Kontrolleure der Fischereibehörde (ANPA) und Ranger der Nationalparkbehörde (ANPN) an Bord des Sea-Shepherd-Schiffes BOB BARKER stationiert sein und zusammen mit der Sea Shepherd Crew die Hoheitsgewässer Gabuns patrouillieren. Diese Patrouillen werden den Strafverfolgungsbehörden die Möglichkeit bieten, lebenswichtige Lebensräume für Thunfisch in Zentralwestafrika zu verteidigen, zu schützen und zu erhalten. Die gabunische Marine sichert das festgesetzte Schleppnetzschiff HUA YI 5. Foto: Tony Fenn James/Sea Shepherd Die neuen Informationen über die Kampagne wurden nach der Festsetzung von zwei Schleppnetzschiffen, der JIN LI 961 und der JIN LI 962, die illegal in den nördlichen Gewässern Gabuns fischen, offiziell freigegeben. Die Schleppnetzschiffe wurden vom Radar der BOB BARKER entdeckt, als sie die Grenze vom benachbarten Äquatorialguinea überquerten, um in den nach gabunischem Recht geschützten Meeresreservaten zu fischen. Bewaffnete gabunische Marinesoldaten gingen an Bord und sicherten die beiden Schleppnetzschiffe ohne Verletzte oder Zwischenfälle, während Vollstreckungsbeamte der ANPA und der ANPN die Schiffe inspizierten, dabei einen Tigerhai mit abgeschnittenen Flossen im Laderaum eines Schiffes entdeckten und somit Beweise für die Fischerei im Meeresreservat Cap Esterias fanden. Beide Schiffe werden nun im Hafen von Libreville festgehalten. alba20184 Ein weiteres Schiff, die HUA YI 5, wurde zuvor in der Nähe der kongolesischen Grenze im Meeresreservat Grand Sud du Gabon festgesetzt, weil es in gabunischen Gewässern ohne Lizenz fischte. Ziel von OPERATION ALBACORE III ist es, die neu gegründeten Meeresschutzgebiete Gabuns zu schützen, IUU-Fischerei aufzudecken und zu stoppen und gleichzeitig die Einhaltung von Rechtsvorschriften durch lizenzierte Fischereiunternehmen zu überwachen, sowie die bestehenden Beobachtungs-, Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen auszuweiten. Der Kampf gegen die IUU-Fischerei Es wird geschätzt, dass jährlich zwischen 11 und 26 Millionen Tonnen Fisch weltweit durch IUU-Fischerei gefangen werden. Entwicklungsländer sind besonders anfällig dafür: Bis zu 40% der in west- und zentralafrikanischen Gewässern gefangenen Fische werden von Kriminellen gefangen. Peter Hammarstedt Kapitän der BOB BARKER, Peter Hammarstedt, sagte: „Mit neuen Naturschutzgesetzen und -maßnahmen ist eine verstärkte Strafverfolgung notwendig, weshalb sich Sea Shepherd verpflichtet hat, unsere großartige Kooperation mit der Regierung von Gabun fortzusetzen, um zur Verteidigung und zum Schutz von Afrikas größtem Meeresschutzgebiet beizutragen. Gabun ist im Naturschutzmanagement der Region führend, und es ist uns eine Ehre, mit gabunischen Ordnungshütern an vorderster Front zusammenzuarbeiten, um die afrikanischen Meeresbewohner zu verteidigen.“ Im Jahr 2016 schloss sich Sea Shepherd mit der Regierung von Gabun für OPERATION ALBACORE I zusammen. Seitdem hat die Zusammenarbeit zu über 80 Inspektionen von Fischereifahrzeugen auf See und zur anschließenden Festsetzung von neun illegalen Fischereifahrzeugen geführt. alba204183
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Fish Dependence Day 2018, Europa (Mo, 09 Jul 2018)
Folgen der IUU-Fischerei . Foto: Alejandro Gimeno/Sea Shepherd GlobalBis zum 4. Mai 2018 waren deutsche Fischereierzeugnisse aus Nord- und Ostsee sowie aus Aquakultur für dieses Jahr aufgebraucht. Fisch, der ab dem 4. Mai 2018 in Deutschland verzehrt wurde, wird rechnerisch nur noch von Importen ermöglicht. Heute, am 9 Juli 2018 ist die Quote für ganz Europa erreicht! Der Fish Dependence Day wird jedes Jahr von der britischen Denkfabrik „New Economics“ ermittelt. Bedingt durch Überfischung und Massen an Beifang, der zu oft einfach ungenutzt und vor allem tot im Meer entsorgt wird, reichen die Bestände schon lange nicht mehr aus. Überfischung und Verschwendung müssen konsequent gestoppt werden. Hier sind die Politiker gefragt. Fisch im Netz eines Fangschiffes aus der EU Foto: Simon Ager Dazu kommt noch die illegale Fischerei. Der Fischfang durch die illegale, unregulierte und undokumentierte Fischerei (IUU-Fischerei) nimmt immer weiter zu! Es ist Sea Shepherds Mission, im Kampf gegen die IUU-Fischerei auf hoher See dort zur Stelle zu sein, wo jeden Tag unbemerkt kriminelle Machenschaften geschehen. Mit einer wachsenden Liste an Ländern und Regierungen, die mit Sea Shepherd zusammenarbeiten, wendet sich langsam das Blatt gegen alle, die unsere Ozeane aus persönlicher Gier plündern.
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Flotte von Haiwilderern in Osttimor ohne Anklage freigelassen (Sa, 07 Jul 2018)
Tote Haie4. Juli 2018: Die Flotte von 15 industriellen Fischereifahrzeugen, welche die Behörden von Osttimor im September 2017 mit Unterstützung der Meeresschutzorganisation Sea Shepherd festgesetzt hatten, wurde ohne Anklage freigelassen. Am 9. September 2017 unterstützte Sea Shepherds OCEAN WARRIOR die Polizei von Osttimor (Policia National Timor Leste - PNTL) im Morgengrauen bei einer Razzia der FUYUAN YU-Flotte. Die Flotte bestand aus fünfzehn Fischereifahrzeugen der chinesischen Hong Long Company und operierte in den südostasiatischen Gewässern von Osttimor. Sie war zuvor bereits wegen illegaler Fischerei aus Indonesien verbannt worden, erhielt aber dann vom ehemaligen Fischereiminister Estanislau da Silva eine 12-monatige Genehmigung zum Fischen in den Hoheitsgewässern von Osttimor für eine bescheidene Gebühr von nur 312.450 US-Dollar. Die PNTL griff ein, nachdem Sea Shepherd Beweise dafür vorgelegt hatte, dass die Flotte in den südlichen Gewässern des Inselstaates wahllos nach Haien fischte. "Es war sehr ermutigend, ein Strafverfolgungsteam zu sehen, das überdurchschnittliches Engagement zeigte, um sich um Gerechtigkeit für ihr Land zu bemühen", sagte Gary Stokes, der die Sea Shepherd-Kampagne in Osttimor leitete. Die Beamten der PNTL wurden in Vierergruppen zu mehreren Fischereifahrzeugen gebracht. Nachdem die PNTL zunächst an Bord alles gesichert hatte, wurde die Besatzung von Sea Shepherd ebenfalls an Bord geholt, um die Inspektionen zu dokumentieren, bei der Überprüfung der Gefrierräume und Logbücher zu helfen sowie Übersetzungsarbeiten für die chinesischen Offiziere an Bord zu leisten. Die Gefrierräume der Schiffe waren voller Haie. Sea Shepherd schätzt, dass es zwischen 10.000 und 15.000 Haie pro Schiff gab und nur sehr wenige andere Fische. Die Decksbesatzung bestätigte, dass nur zwei Monate zuvor ein potenziell illegaler Umschlag (Transfer von Ladung von einem Schiff auf ein anderes) stattgefunden hatte, was bedeutet, dass die gesamte Flotte im Durchschnitt etwa 93.750 Haie pro Monat gefangen haben könnte. Zumal der Umschlag auf See nach osttimoresischem Recht verboten ist. Gary Stokes mit Vertretern der Regierung von Osttimor Die Gesetze von Osttimor verbieten auch ganz klar den Fang von Haien, die im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) gelistet sind. Obwohl Osttimor kein Unterzeichner von CITES ist, gilt das Gesetz zum Schutz gefährdeter Arten für alle in der CITES-Liste aufgeführten Wildtiere. Außerdem wurde in den Lizenzen der FU YUAN YU-Schiffe ausdrücklich auf dieses Gesetz verwiesen und ein Anhang beigefügt, in dem die verbotenen Haiarten (mit Farbfotos) aufgeführt waren. Bei den Untersuchungen der PNTL behaupteten die chinesischen Offiziere, dass es keine verbotenen Haiarten an Bord gäbe und dass sie gegen keine Gesetze verstoßen hätten. Obwohl der Generaldirektor für Fischerei, Acacio Guterres, in der Timor Post behauptet hatte, dass die "Hong Long Company keine geschützten Haie fängt", fand die PNTL tatsächlich CITES-gelistete Hammerhaie an Bord der Schiffe. Nach vielen Stunden Arbeit in den Laderäumen der Schiffe bei -27 °C fanden die entschlossenen Beamten der PNTL die Kadaver der stark gefährdeten Hammerhaie. Sie lagen versteckt in der Mitte eines riesigen Stapels von gefrorenen Haien. Die für diese Art typischen stark verbreiterten Köpfe waren abgeschnitten, um sie so nicht identifizieren zu können. Fotos dieser Beweise wurden dem vollständigen Bericht der PNTL an den Staatsanwalt in Baucau beigelegt. Jegliche Behauptung, dass diese geschützten Haie nicht in Osttimor gefangen wurden, würde dem GPS-Tracking der Flotte widersprechen, das zeigte, dass die FU YUAN YU-Schiffe die Gewässer Osttimors nie verlassen hatten. „Die skrupellose ausländische kommerzielle Fischerei muss in Osttimor gestoppt werden. Wir müssen unsere natürlichen Ressourcen schützen – es ist ein Skandal.“ - Dr. Jose Ramos Horta - ehemaliger Präsident von Osttimor/Premierminister und Friedensnobelpreisträger. Kadaver der stark gefährdeten Hammerhaie Die Flotte von 15 Schiffen wurde in der Bucht vor der Hauptstadt Dili festgesetzt, wo sie in drei Gruppen von jeweils fünf miteinander vertäuten Schiffen blieb und neun Monate lang auf ein Gerichtsverfahren wartete. Ende Mai 2018 durfte die Flotte jedoch zur Wartung nach China zurückkehren, nachdem sie eine relativ geringe Kaution von 100.000 US-Dollar gezahlt hatte. Obwohl die Schiffe letztendlich freigegeben wurden, sollte man nicht außer Acht lassen, dass die Flotte während der langen Festsetzung keine Fischerei betreiben durfte und somit ca. 843.750 Haie gerettet wurden. Nachdem die Flotte die Gewässer Osttimors verlassen hatte, erklärte die Staatsanwaltschaft die Flotte für "nicht schuldig", gegen Gesetze verstoßen zu haben. Estanislau da Silva, der in den kommenden Monaten durch die neu gewählte Regierung ersetzt wird, erklärte, dass die Flotte lediglich ihre Lizenz erneuern müsse, wenn sie wieder zum Fischen in die Gewässer Osttimors zurückkehren wolle. "Sea Shepherd rät der neuen Regierung von Osttimor eine umfassende interne Prüfung und Untersuchung der persönlichen Finanzen und Handlungen des ehemaligen Fischereiministers, Estanislau da Silva, und des Generaldirektors für Fischerei, Acacio Guterres, die zu diesem Gerichtsurteil führten", so Stokes. "Sea Shepherd möchte auch persönlich die Arbeit von Kommandant Jorge Monteiro, Angelo Quelo und seinem Team von PNTL würdigen. Sie haben gezeigt, dass sie nichts als Gerechtigkeit und Recht und Ordnung wollen. Minister da Silva verdarb dies, indem er ihre professionelle Arbeit überschattete. Ein trauriger Tag für die Gerechtigkeit und die Strafverfolgung, aber ein noch traurigerer Tag für die Menschen in Osttimor, die etwas Besseres verdienen."
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Sea Shepherd entlarvt kommerziellen Walfang stark gefährdeter Finnwale in Island (Di, 03 Jul 2018)
island107189. Juni 2018: Die Crew von Sea Shepherd UK hat in Island das Abschlachten von sieben stark gefährdeten Finnwalen durch das kommerzielle Walfangunternehmen Hvalur hf dokumentiert. Die Crew von Sea Shepherd UK ist seit Mitte Juni in Island im Einsatz und beobachtet die Aktivitäten des berüchtigten Walfangunternehmens Hvalur hf, das dem reichen Fischereimagnat und Walfänger in zweiter Generation, Kristján Loftsson, gehört. Das Walfangunternehmen besitzt eine große Walfangstation auf der Nordseite der Insel Hvalfjörður und zwei alte norwegische Walfangschiffe, die HVALUR 8 (Baujahr 1948) und die HVALUR 9 (Baujahr 1952), die ausschließlich stark gefährdete Finnwale jagen. Der Finnwal ist nach dem Blauwal das zweitgrößte Tier der Welt. Die von der isländischen Regierung an Hvalur hf vergebene Fangquote für 2018 beträgt unglaubliche 161 Finnwale sowie weitere 30 Finnwale, die von der ungenutzten Quote aus 2017 übertragen wurden und während einer 100-tägigen Saison ab dem 10. Juni getötet werden können. island30718 Während der letzten Finnwaljagd von Loftssons Firma im Jahr 2015 töteten seine beiden Schiffe 155 Wale. Loftsson und sein Unternehmen hatten jedoch später Schwierigkeiten, sowohl beim Export des Fleisches als auch innerhalb Japans (dem Hauptmarkt für isländisches Finnwalfleisch und andere Finnwalprodukte) mit den japanischen Lebensmittelstandards. Testergebnisse wiesen eine übermäßige Schadstoffbelastung auf, sodass der Verkauf der Walprodukte aus der Fangsaison 2015 verhindert wurde. Dies beendete alle zukünftigen isländischen Finnwalimporte und Loftssons Schiffe lagen seit September 2015 im alten Hafen von Reykjavik, bis die HVALUR 8 am 19. Juni dieses Jahres plötzlich Reykjavik verließ, an der Walfangstation in Hvalfjörður schnell Ausrüstung an Bord nahm (und dabei von unserer Crew fotografiert wurde), bevor sie für die erste Jagd des Jahres 2018 in See stach. island40718 Die HVALUR 8 ist bisher mit sieben stark gefährdeten Finnwalen von fünf Seereisen zurückgekehrt, eine jeweils 36 Stunden andauernde Fahrt zu den Walfanggebieten innerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftszone Islands, die etwa 150 Seemeilen von der Walfangstation entfernt liegen. Seit dem 19. Juni hat die Crew von Sea Shepherd das Einlaufen von Hvalfjörður aus beobachtet und somit jede Rückkehr der HVALUR 8 und das Schlachten der Wale in der Walfangstation von Hvalur hf dokumentiert (mit Video, Fotos und wenn möglich per Livestream in den sozialen Medien). island70718 "Das Walfangschiff HVALUR 9 hat am 27. Juni die Reparaturen abgeschlossen und wurde am Morgen des 29. Juni beim Auslaufen aus dem Hafen von Reykjavik fotografiert", sagte Robert Read, Operativer Geschäftsführer von Sea Shepherd UK. "Sie wird bald neben ihrem Schwesterschiff, der HVALUR 8, Walfang betreiben und damit die Arbeit für unsere Besatzung verdoppeln, die aus vier Ländern nach Island gereist ist, um diese archaische kommerzielle Jagd auf stark gefährdete Wale aufzudecken." island80718 Ein Kommentar von Captain Paul Watson zum Thema: https://sea-shepherd.de/2444-island-ohne-walfang Ale Informationen zur Kampagne via Sea Shepherd UK/Facebook: https://www.facebook.com/SeaShepherdUK/
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PERKUNAS: Sea Shepherd Deutschland entlarvt "leise Killer" in der Ostsee (Fr, 29 Jun 2018)
Netz wird eingeholtAuf ihren Patrouillen der Schutzgebiete in der Ostsee hat die Crew der EMANUEL BRONNER nicht nur aktiv genutzte Netze gefunden, sondern auch mehrere zurückgelassene, verloren gegangene oder anderweitig entsorgte Fischereigeräte. Es wird angenommen, dass in der Ostsee jedes Jahr mehr als 10.000 Fischernetze verloren gehen. Geisternetze machen beinahe ein Zehntel der weltweiten Meeresvermüllung aus. Während der PERKUNAS-Kampagne von Sea Shepherd Deutschland überwacht die Crew Stellnetze, da sie als die größte Bedrohung für die Schweinswale und andere Meeresbewohner gelten. Das Ziel der Kampagne ist es, ein Verbot für diese Fischereimethoden in den Bereichen zu erkämpfen, die wichtig für das Überleben der Schweinswale sind. Während ihrer Patrouillen hat die Crew auch ein anderes Problem mit dieser Fischereiausrüstung aufgedeckt: Gestellte Netze bleiben mindestens für 12 Stunden täglich auf See, ohne von den Fischern überwacht zu werden. So können sie durch Wetterbedingungen, das Kollidieren mit Schiffen oder andere Ursachen verloren gehen. Aufgrund der starken Unterwasserströmung können diese Netze einige Kilometer von der Stelle, an der sie ursprünglich verankert waren, abtreiben. Meistens bleiben sie irgendwann in Wracks oder an Korallen hängen, und wie so oft passiert es, dass sie in einem Gebiet landen, in dem sie weiterhin Fische fangen, die nicht zur Zielgruppe gehören oder sogar unter Naturschutz stehen. Auch stellen diese Netze eine potenzielle Gefahr für den Schiffsverkehr dar, da sie sich in Schiffsschrauben verfangen und schwere Unfälle verursachen können. Heutzutage werden Stellnetze meistens aus Nylon hergestellt, dessen Abbau bis zu 500 Jahre dauern kann. Diese Netze werden also über Jahrhunderte hinweg unkontrolliert Meeresbewohner fangen, und deswegen nennt man sie die „leisen Killer" der Meere. Hinzu kommt, dass beim Zersetzen von Nylon Plastikpartikel freigesetzt werden, die in der Meeresnahrungskette enden, und Fische sowie andere Meeresbewohner vergiften. Anfang des Jahres, während der OPERATION ØRESUND, entdeckte Sea Shepherd Schweden fünf tote Schweinswale, die sich in Geisternetzen verfangen hatten. Schweinswale werden von den Fischen angelockt, die in den Netzen gefangen wurden, und wenn sie hineinschwimmen, um zu fressen, verheddern sie sich selbst darin. Plastic bottle from the Net Es gibt mehrere Methoden, um Geisternetze aus der Ostsee zu entfernen, was für das marine Ökosystem sehr wichtig ist. Im Zuge der PERKUNAS-Kampagne hat die Crew der EMANUEL BRONNER auch Teile von Fischereiausrüstung geborgen, die ohne Registrierungsnummer im Meer trieb und offenbar schon vor längerer Zeit verloren ging oder entsorgt wurde. Die Bergung ist ein wichtiger Teil, aber wird nicht reichen, um das Leben der Meeresbewohner effektiv zu schützen. Die Geisternetze und die Stellnetze fangen Arten, die nicht zur Zielgruppe gehören, da sie nicht in der Lage sind, zwischen den Tierarten, die sich in ihnen verfangen, zu unterscheiden. Während zahlreiche Geisternetze für mehrere hundert Jahre dort draußen bleiben, sind die aktiven Fischereiausrüstungen jeden Tag, zu fast jeder Jahreszeit dort draußen und übertreffen die Anzahl der Geisternetze um ein Vielfaches. Jedes geborgene Geisternetz war einmal genutzte Fischereiausrüstung. Um dem Problem der Geisternetze Herr zu werden, reicht es nicht, sie zu bergen, sondern man muss auch die Quelle eliminieren: die aktiven Stellnetze. Geisternetz an Bord der EMANUEL BRONNER Sea Shepherd Deutschland verlangt ein Verbot von Stellnetzen und anderer zerstörerischer Fischereiausrüstung in den Schutzgebieten der Schweinswale, weil sie eine große Bedrohung für die Tiere darstellen. Die Bemühungen zur Entfernung von Geisternetzen sollten ebenfalls verstärkt werden, aber das reicht nicht aus, wenn jeden Tag neue potenzielle Todesfallen in der Ostsee aufgestellt werden.
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Venite Music Art Project (click to see video:)

Venite Music Art Project (click to see video:)

Vimeo / Dolphin Project’s videos

Ric O'Barry Greets Attendees of 'The Cove' Screening, Sacramento, 6-20-18 (Mo, 25 Jun 2018)
Ric O'Barry Greets Attendees of 'The Cove' Screening, Sacramento, 6-20-18 Cast: Dolphin Project
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Dolphin Exploitation at Melka Hotel, Bali, Indonesia (Mo, 04 Jun 2018)
Dolphin Exploitation at Melka Hotel, Bali, Indonesia Cast: Dolphin Project
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Transport of dolphins destined for Indonesia's traveling circuses (Do, 10 Mai 2018)
Transport of dolphins destined for Indonesia's traveling circuses Cast: Dolphin Project
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Wake Bali Captive Dolphins (Mi, 11 Apr 2018)
Captive dolphins just meters from the ocean at Wake, Bali. Cast: Dolphin Project
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Pacific white-sided dolphin capture, Taiji, Japan (Di, 27 Feb 2018)
In Taiji, brutality knows no bounds Cast: Dolphin Project
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